BSG Chemie Leipzig

Das Erfolgsjahr 1964

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Die Sensation ist perfekt: Chemie Leipzig ist Meister! Die Spieler sind erschöpft, aber glücklich.

Mo 11.05.1964 12:30Uhr 01:25 min

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Vom Sportfunktionär gibt es Tulpen und dürre Worte - aber er kündigt eine große Feier an, später ...

Mo 11.05.1964 11:20Uhr 02:27 min

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Bernd Bauchspieß 4 min
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Bernd Bauchspieß gilt als Kopf der Meister-Elf von 1964 und als bester Chemie-Spieler aller Zeiten. 1999 erinnert er sich an seine Zeit in Leutzsch.

MDR FERNSEHEN Sa 09.10.1999 17:30Uhr 04:18 min

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Leutzscher Legenden

Wolfgang Behla freut sich bei einem Bier über den Meistertitel.
Wolfgang Behla war sechs, als er in den Straßen seiner Heimatstadt Rötha begann Fußball spielen. Einige Jahre später gründete er die "Pioniergemeinschaft Rötha", mit der er gegen Teams aus der Umgebung antrat. Mit 20 spielte Behla dann schon in der Oberliga, bei Rotation Leipzig. Bei der Umgestaltung des Leipziger Fußballs 1963 wurde der mittlerweile 25-jährige Mittelstürmer allerdings als nicht mehr förderungswürdig zu Chemie abgeschoben. Trainer Alfred Kunze erkannte sofort die Qualitäten des neuen Mannes und machte ihn zum Stammspieler. Gemeinsam mit Dieter Scherbarth und Bernd Bauchspieß sorgte Wolfgang Behla für die Tore bei den Leutzschern und hatte großen Anteil am Gewinn der Meisterschaft und des Pokals. 1967 wechselte Behla zu Chemie Böhlen und spielte dort noch acht Jahre lang, ehe er seine Karriere beendete. Danach arbeitete er in seinem erlernten Beruf als Schuster. Erst mit 70 schloss Wolfgang Behla seine Werkstatt für immer ab. Bildrechte: DRA
Wolfgang Behla freut sich bei einem Bier über den Meistertitel.
Wolfgang Behla war sechs, als er in den Straßen seiner Heimatstadt Rötha begann Fußball spielen. Einige Jahre später gründete er die "Pioniergemeinschaft Rötha", mit der er gegen Teams aus der Umgebung antrat. Mit 20 spielte Behla dann schon in der Oberliga, bei Rotation Leipzig. Bei der Umgestaltung des Leipziger Fußballs 1963 wurde der mittlerweile 25-jährige Mittelstürmer allerdings als nicht mehr förderungswürdig zu Chemie abgeschoben. Trainer Alfred Kunze erkannte sofort die Qualitäten des neuen Mannes und machte ihn zum Stammspieler. Gemeinsam mit Dieter Scherbarth und Bernd Bauchspieß sorgte Wolfgang Behla für die Tore bei den Leutzschern und hatte großen Anteil am Gewinn der Meisterschaft und des Pokals. 1967 wechselte Behla zu Chemie Böhlen und spielte dort noch acht Jahre lang, ehe er seine Karriere beendete. Danach arbeitete er in seinem erlernten Beruf als Schuster. Erst mit 70 schloss Wolfgang Behla seine Werkstatt für immer ab. Bildrechte: DRA
Dieter Scherbarth (r.) im Zweikampf mit dem Lok-Spieler Peter Geißner in den 60er-Jahren im Leipziger Zentralstadion
Dieter Scherbarth, der 1963 als 24-jähriger zu Chemie kam, spielte zunächst als Verteidiger und Libero, später als Mittelstürmer. In jedem Fall aber galt er als "harter Hund" im Strafraum. "Schere" wie er in Leutzsch gerufen wurde, konnte sowohl einstecken, als auch gnadenlos austeilen. Berühmt war sein Kopfballspiel – er besaß eine enorme Sprungkraft und stand geradezu in der Luft. Erst mit 37 Jahren, nach über 600 Spielen, verließ Dieter Scherbarth, der mit Chemie Meisterschaft und Pokal gewonnen hatte, seinen Verein. Er absolvierte ein Ingenieurstudium und kickte noch bis 2002 bei verschiedenen Leipziger Mannschaften. Bildrechte: Dieter Scherbarth
Trainerlegende Alfred Kunze umarmt seinen Kicker Manfred Walter
Wie kaum ein anderer Spieler verkörperte Manfred "Manner" Walter die Tugenden Chemies: Kampf, Willenskraft und Härte. Wenn es sein musste, konnte sich der gnadenlose Verteidiger und spätere Libero auch als ein Meister der "Blutgrätsche" erweisen. Seine Fähigkeiten stellte Walter auch 16 Mal in den Dienst der DDR-Nationalmannschaft, mit der er 1964 sogar die olympische Bronzemedaille in Tokio erringen konnte. Nach dem Ende seiner Karriere 1972 arbeitete "Manner" Walter als Trainer bei den Grün-Weißen. (Das Foto zeigt Manfred Walter gemeinsam mit Trainer Alfred Kunze 1964.) Bildrechte: DRA
Bernd Bauchspieß
Bernd Bauchspieß ist eine Ikone der Leutzscher. "Spießer", wie sie ihn dort rufen, gilt als der beste Chemie-Spieler aller Zeiten. Er war Torschützenkönig der Oberliga und gewann mit der Nationalmannschaft 1964 in Tokio die Bronzemedaille beim olympischen Fußballturnier. Bauchspieß war als 24-jähriger 1963 von Chemie Zeitz zum "Rest von Leipzig" gekommen und hatte sich sofort zum Spielmacher und Kopf der 1964-er Meistermannschaft aufgeschwungen. Nebenher studierte er Medizin. Nach dem Ende seiner Fußballerkarriere arbeitete Dr. Bernd Bauchspieß als Orthopäde in seiner eigenen Praxis in Leipzig. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Klaus Lisiewicz, von 1962 bis 1972 Spieler bei BSG Chemie Leipzig
Klaus "Lise" Lisiewicz kam, wie es damals hieß, "wie aus dem Nichts". Bei der Neuordnung des Leipziger Fußballs 1963 galt er noch als "nicht förderungswürdig" und wurde zur BSG Chemie Leipzig, dem sogenannten "Rest von Leipzig", abgeschoben. Ein Jahr später schaffte es der leichtfüßige und trickreiche Flügelstürmer der Leutzscher Meisterelf sogar bis in die Nationalelf, mit der er die olympische Bronzemedaille in Tokio holte. Lisiewicz war damals noch kaum 21 Jahre alt. "Lise", der auch als Gitarrespieler etliche Fans besaß, gewann 1972 mit Chemie den FDGB-Pokal. Sein letztes Spiel bestritt er ausgerechnet gegen den FC Lok, der ihn einstmals aussortiert hatte. Bei Lok kickte unterdes sen sein Neffe Rainer Lisiewicz, aber auch der konnte nicht verhindern, dass Chemie 2:0 gewann. Nach dem Spiel gab’s Bier für alle Spieler in der Kneipe des Zentralstadions. (Das Foto zeigt Klaus Lisiewicz bei der Meisterfeier 1964 im Zentralstadion Leipzig.) Bildrechte: Klaus Lisiewicz
Heiko Scholz
Seine Karriere in der Oberliga begann der in Görlitz geborene Heiko Scholz 1984 bei Chemie. Der 18-jährige offensive Mittelfeldspieler konnte sich sofort einen Stammplatz bei den Leutzschern erobern. Als sie 1986 aber in die Liga abstiegen, wechselte der Jungnationalspieler zum Lokalrivalen FC Lok, wo er bis 1990 blieb. Nach einem Intermezzo bei Dynamo Dresden ging Scholz zu Bayer Leverkusen und gewann mit der "Werkself" 1993 den DFB-Pokal. Seine Karriere ließ Heiko Scholz 2000 beim Dresdner SC ausklingen. (Aufnahme 1986) Bildrechte: DRA
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Peter Geißner (li) Dieter Scherbarth ortsderby 60er Jahre Lok/Chemie
Bildrechte: Dieter Scherbarth

Leutzscher Torjäger

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Seine große Zeit erlebte der einstige Chemie-Spieler Uwe Rösler bei Manchester City. Dort wählten ihn die Fans sogar in die "Hall of Fame"...

MDR FERNSEHEN Sa 17.09.2011 17:30Uhr 03:39 min

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Sportfunktionäre zu Leitzke: "Entweder bei Lok spielen oder gar nicht mehr!" 1 min
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Über dieses Thema berichtete MDR Aktuell auch im TV:

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10.05.2018 | 19:30 Uhr