Der Cospudener See bei Leipzig

Cospudener See - Wandel in Ostdeutschland

Cospudener See bei Sonnenuntergang 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bilder von damals und heute

Geschichte

Die Entwicklung vom Tagebau zum Badesee

Abraumbagger am Cospudener See
Der südlich von Leipzig gelegene Cospudener See ist ein künstlicher See, der aus einem ehemaligen Tagebau entstanden ist. Seit 1981 wurde hier Kohle gefördert. Eigentlich sollte der Tagebau noch Ende der 1980er-Jahre nach Norden erweitert werden, weshalb der Auenwald weiträumig abgebaggert worden wäre. Auf dem Bild oben räumt ein Abraumbagger Erd- und Sandschichten ab. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH & Co.KG
Kraterlandschaft
1993 begann man mit der Flutung des ehemaligen Kohlebergwerkes, in dem bis 1992 Braunkohle gefördert wurde. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen Bürgerproteste gegen den Abbau wurde die Arbeit im Tagebau eingestellt. Das Bild oben entstand kurz nach Beginn der Flutung. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH & Co.KG
Cospudener See
Am Böschungsrand werden die letzten Bäume entfernt. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH&Co.KG
Blick auf den Nordstrand am Cospudener See.
Die sogenannte "Costa Cospuda" ist ein beliebtes Ausflugsziel der Leipziger.

Über dieses Thema berichtete der MDR im TV: Der Osten - entdecke, wo du lebst | 20.06.2017 | 20:44 Uhr.
Bildrechte: MDR/Sylvia Peuker
Abraumbagger am Cospudener See
Der südlich von Leipzig gelegene Cospudener See ist ein künstlicher See, der aus einem ehemaligen Tagebau entstanden ist. Seit 1981 wurde hier Kohle gefördert. Eigentlich sollte der Tagebau noch Ende der 1980er-Jahre nach Norden erweitert werden, weshalb der Auenwald weiträumig abgebaggert worden wäre. Auf dem Bild oben räumt ein Abraumbagger Erd- und Sandschichten ab. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH & Co.KG
Cospudener See
Zu Beginn der Flutung wirkte das Wasser eher wie Regenwasser, das noch nicht versickert war. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH&Co.KG
Cospudener See
1998 begann man mit dem Zufluss von Sümpfungswasser aus dem Tagebau Profen. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH&Co.KG
Cospudener See
Ein Bruchteil des Tagebaus (im Bild oben links) ist bereits geflutet. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH&Co.KG
Cospudener See
Der See ist noch nicht ganz geflutet, da wird schon gefeiert. Blick auf den künftigen Yachthafen am Cospudener See. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH&Co.KG
Cospudener See
Blick auf Pier 1. Schon bevor der See komplett mit Wasser gefüllt war, begann man mit den Arbeiten für die neue Oase in der Nähe der Stadt. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH&Co.KG
Nordstrand und Schleuse
Heute ist der See eine beliebte Attraktion, nicht nur unter den Leipzigern. Der 55 Meter tiefe und 4,4 Quadratkilometer große See lockt mit einer sehr guten Wasserqualität. Auf dem elf Kilometer langen und komplett asphaltierten Rundweg trifft man nicht nur Skater und Radfahrer, sondern auch viele Wanderer. Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH & Co.KG
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Geschichte

Nordstrand und Schleuse
Nordstrand und Schleuse Bildrechte: Christian Conrad/Pier 1 GmbH & Co.KG

Traurige Mondlandschaft wird sonniges Ausflugsziel

Ein Braunkohlebagger, wo heute ein See ist 3 min
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Protest gegen den Tagebau Cospuden

Demonstranten fordern Schließung des Tagebaus Cospuden 1 min
Demonstranten fordern Schließung des Tagebaus Cospuden. Bildrechte: Aktuelle Kamera vom 02.04.1990/MDR (DRA)
Braunkohlentagebau aus der Luft 1 min
Braunkohlentagebau aus der Luft Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Anfang des Leipziger Neuseenlands

Christian Conrad, Geschäftsführer Pier1 7 min
Christian Conrad, Geschäftsführer Pier1. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK