Pionierrepublik am Werbellinsee Das Ferienlager der Superlative

Egon Krenz (li, GDR/Vorsitzender der FDJ), Erich Honecker (Mitte, GDR/Staatsratsvorsitzender) und Margot Honecker (GDR / Ministerin für Volksbildung) freuen sich über die tänzerische Darbietung der ausländischen Pioniere in der Pionierrepublik Wilhelm Pieck am Werbellinsee
Denn das Lager diente nicht allein der Erholung der Kinder - es war auch eine Art Kaderschmiede für den Nachwuchs der DDR. Entsprechend besuchten auch Politiker der ersten Reihe - wie hier, im Sommer 1974 - das Pionierlager: ganz links im Bild Egon Krenz, FDJ-Chef, Staatschef Erich Honecker und seine Frau Margot, die Bildungsministerin der DDR. Bildrechte: IMAGO
DDR - Bauarbeiten in der Pionierrepublik - Wilhelm Pieck
Innerhalb kurzer Zeit, von 1951 bis 1952, wurde die Einrichtung hochgezogen. 18 Millionen Mark steckte die DDR-Regierung in das Pionierlager. Bildrechte: IMAGO
DDR - Bauarbeiten in der Pionierrepublik - Wilhelm Pieck
Im Sommer 1952 waren die Bauarbeiten beendet - am 16. Juli wurde das Pionierlager durch den damaligen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, eingeweiht - und auch nach ihm benannt. Bildrechte: IMAGO
DDR - Essen im Speisesaal im Pionierlager 1952
In den Anfangsjahren wurden auch viele Kriegswaisen zur Erholung hierher geschickt. Bildrechte: IMAGO
Kubanische Pioniere in der Pionierrepublik Wilhelm Pieck am Werbellinsee
Die "Internationalen Sommerlager" waren der Höhepunkt des Jahres - dann kamen ebenfalls "ausgezeichnete" Kinder aus sozialistischen und kommunistischen Ländern ins Lager an den Werbellinsee."Ein einiges Volk wird niemals besiegt werden" steht auf dem Plakat, das ein Kind stolz präsentiert. Bildrechte: IMAGO
Hochleben der Partei in der Pionierrepublik Wilhelm Pieck am Werbellinsee
Neben den üblichen Ferienlageraktivitäten wie Lagerfeuer, Geländespielen, Tanzabenden gab es auch Appelle und politischen Unterricht. Bildrechte: IMAGO
DDR - Bauarbeiten in der Pionierrepublik  - Wilhelm Pieck
Juli 1951: Bauarbeiten in der "Pionierrepublik Wilhelm Pieck". 50 Kilometer von Berlin wird für viel Geld ein Ferienlager der Superlative gebaut: Das Gelände, eine Autostunde von Berlin entfernt, ist über einen Quadratkilometer groß. Bildrechte: IMAGO
Kinder beim Morgenappell im Ferienlager Artek auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim
Vorbild war das "Allunionslager Artek", das 1925 in der Sowjetunion auf der Krim gegründet worden war. Bildrechte: dpa
DDR - Junge Mädchen in Kanus auf dem See - Pionierlager 1952
Ein sechswöchiger Aufenthalt im Pionierlager Wilhelm Pieck war eine Auszeichnung - hierher durften nur Kinder, die "schulische oder gesellschaftlich herausragende Leistungen" volbracht hatten. Das Lager war nicht nur zu Ferienzeiten belegt, sondern ständig in Betrieb, vormittags mit Schuluntericht, am späteren Tag dann Pioniernachmittagsprogramm. Bildrechte: IMAGO
Egon Krenz (li, GDR/Vorsitzender der FDJ), Erich Honecker (Mitte, GDR/Staatsratsvorsitzender) und Margot Honecker (GDR / Ministerin für Volksbildung) freuen sich über die tänzerische Darbietung der ausländischen Pioniere in der Pionierrepublik Wilhelm Pieck am Werbellinsee
Denn das Lager diente nicht allein der Erholung der Kinder - es war auch eine Art Kaderschmiede für den Nachwuchs der DDR. Entsprechend besuchten auch Politiker der ersten Reihe - wie hier, im Sommer 1974 - das Pionierlager: ganz links im Bild Egon Krenz, FDJ-Chef, Staatschef Erich Honecker und seine Frau Margot, die Bildungsministerin der DDR. Bildrechte: IMAGO
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