Der Vibrator: Ein Streifzug in Bildern

Historikerin Nadine Beck stellt in Hamburg Vibratoren und andere Sexspielzeuge aus 150 Jahren aus.
Das Plastik-Ei "Dixette "ist ein DDR-Massagegerät aus den 60er-Jahren. Hergestellt wurde es beim VEB Elmed Hohen Neuendorf. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
Historikerin Nadine Beck stellt in Hamburg Vibratoren und andere Sexspielzeuge aus 150 Jahren aus.
Historikerin Nadine Beck stellt in Hamburg Vibratoren und andere Sexspielzeuge aus 150 Jahren aus. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
Historikerin Nadine Beck stellt in Hamburg Vibratoren und andere Sexspielzeuge aus 150 Jahren aus.
Ein in der DDR sehr leicht zugängliches Gerät war der "Pflanzfix" - ein Gartengerät, um in die Erde tiefe Löcher zu graben. Nadine Beck weist darauf hin, dass nicht die spitze Seite, sondern der Griff verwendet wurde. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
Historikerin Nadine Beck stellt in Hamburg Vibratoren und andere Sexspielzeuge aus 150 Jahren aus.
Das Plastik-Ei "Dixette "ist ein DDR-Massagegerät aus den 60er-Jahren. Hergestellt wurde es beim VEB Elmed Hohen Neuendorf. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
Historikerin Nadine Beck stellt in Hamburg Vibratoren und andere Sexspielzeuge aus 150 Jahren aus.
Bei den Geräten lagen oft Listen, an welchen Körperstellen die Massageköpfe aufgesetzt werden müssen. Oft wurden diese Geräte aber nicht nur für verspannte Schultern genutzt ... Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
Historikerin Nadine Beck stellt in Hamburg Vibratoren und andere Sexspielzeuge aus 150 Jahren aus.
... sondern auch zur Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne. Jahrhunderte lang galten solche Symptome als typisch weibliche Krankheit. Ärzte setzten daher schon im 19. Jahrhunderts auf Masturbation als Allheilmittel. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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Ein Klassiker, der bis heute in nahezu jedem Haushalt zu finden ist und zu DDR-Zeiten zur Befriedigung genutzt wurde: Der Rasierapparat. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
Historikerin Nadine Beck stellt in Hamburg Vibratoren und andere Sexspielzeuge aus 150 Jahren aus.
Als Nadine Beck in Hamburg dieses Gerät an den Strom anschließt, riecht es kurz verbrannt. Das ektrisches Behandlungsgerät Radiostat, der Firma Sanitas Berlin, stellte diese Geräte ab 1930 her. Das hier ist auch noch aus dieser Zeit. Wurde aber auch noch in der DDR benutzt. Der "Radiostat" war ein Hochfrequenzapparat, der zur Anregung des Stoffwechsels genutzt wurde. Auf verschiedenen Ebenen. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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Wico Neo-Schall wurde in den 1940er Jahren von der F.W.Wirtz & Co in Wuppertal hergestellt ... Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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... es war ein medizinisches Gerät in einem großen Koffer mit verschiedenen Reglern, ... Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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... über die das Massagegerät gesteuert werden konnten. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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Je nach "Verspannungszustand" konnte die Intensität beim "Wico" eingeschaltet werden. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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Nadine Beck erklärt, dass ab den 80er Jahren dann schon durch die Verpackungsbilder deutlicher darauf hingewiesen wurde, wofür diese Geräte im Hausfrauengebrauch eigentlich genutzt werden. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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Die Kafeemühle, hier ein echter DDR-Klassiker, ist zwar furchtbar laut. Rüttelt und schüttelt aber ganz angenehm. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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Die Vibrette sieht aus wie ein Püriergerät - ist aber eine DDR-Waschmaschine des VEB Transformatoren- und Röntgenwerk (TUR) Dresden. Auch dieses eher unhandliche Gerät wurde zur Befriedigung genutzt. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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Der Klassiker unter den Entspannungsgeräten: Der Sanax. Dieser hatte fünf verschiedene Massageköpfe und wurde schon seit den 1920er Jahren genutzt. Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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Der Komet MA 1. Hergestellt in der DDR. In der Bedienungsanleitung ist zu lesen: "Es gilt heute mehr denn je "fit zu sein, um den Anforderungen des täglichen Lebens gerecht zu werden. Mit dem Erwerb unseres elektrischen Massagegeräts haben Sie den wichtigsten Schritt zu diesem Erfolg bereits getan." Bildrechte: MDR/Robert Weinhold
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