2009 – 2019: Der Weg in die Champions League RB Leipzig: Aus der 5. Liga nach Europa

RasenBallsport Leipzig nach dem Sieg beim Wernesgrüner-Pokal Sachsen
Sachsenpokalsieger 2011 Nach dem souveränen und nie gefährdeten Aufstieg aus der Oberliga Nordost in die Regionalliga Nordost wird die zweite Saison von Rasenball doch noch halbwegs versöhnlich abgeschlossen. Der Drittliga-Aufstieg wird zwar verpasst, doch im Sachsenpokal holt sich die Elf gegen den Chemnitzer FC im heimischen Zentralstadion den zweiten Vereinstitel. Bildrechte: IMAGO
RB Leipzig bei der Teampräsentation 2009
Trainingsstart 2009 Bundesweites Interesse erfuhr der Trainingsauftakt der neuen Mannschaft vor der Saison 2009/10. Dutzende Journalisten und Kamerateams wollten am 13. Juni 2009 den Beginn einer neuen Ära des Leipziger Fußballs live erleben. Die österreichische Konzernzentrale kommentierte lapidar: „So viel Interesse gab es bislang nur bei der Verpflichtung von Giovanni Trapattoni.“ Von links nach rechts sind zu sehen: Sportdirektor Joachim Krug,die Spieler Ingo Hertzsch und Thomas Kläsener sowie Trainer Tino Vogel.

Doch auch dieser Tag ließ erahnen, welcher Kritik sich Rasenballsport der nächsten Jahre aussetzen sollte. Fans entrollten ein Transparent: „Finger weg von unserem Sport. In Leipzig und an jedem Ort.“
Bildrechte: MDR/Sven Kups
Christian Hauser (Jena II, li.) gegen Christian Reimann (RB Leipzig)
Erstes Pflichtspiel-Spiel in Jena Rumpeliger Start für Rasenballsport: Die Punktspielpremiere bei der Zweitvertretung von Traditionsklub Carl Zeiss Jena endet 1:1-Remis. Nach dem Abpfiff wird es hektisch. Aufgrund von Anfeindungen Jenaer Ultras entfällt das Duschen. Verbale Attacken und Drohgebärden veranlassten die Vereinsverantwortlichen, die Spieler sofort nach Abpfiff in den Mannschafts-Bus steigen zu lassen. Bildrechte: IMAGO
RasenBallsport Leipzig nach dem Sieg beim Wernesgrüner-Pokal Sachsen
Sachsenpokalsieger 2011 Nach dem souveränen und nie gefährdeten Aufstieg aus der Oberliga Nordost in die Regionalliga Nordost wird die zweite Saison von Rasenball doch noch halbwegs versöhnlich abgeschlossen. Der Drittliga-Aufstieg wird zwar verpasst, doch im Sachsenpokal holt sich die Elf gegen den Chemnitzer FC im heimischen Zentralstadion den zweiten Vereinstitel. Bildrechte: IMAGO
Daniel Frahn
Erstes DFB-Pokalspiel Trainer Pacult besitzt für die Saison 2011/12 zwei wahre Tormaschinen: Stefan Kutschke und Daniel Frahn. Letzterer schießt den Bundesligisten VfL Wolfsburg im DFB-Pokaldebüt mit drei Toren aus dem Wettbewerb. In Runde 2 ist dann allerdings auch für die Leipziger Schluss. Der FC Augsburg siegt im Zentralstadion mit 1:0. Das wichtigste Saison-Ziel wird nicht erreicht: Wiederholt verpasst Rasenball den Aufstieg in Liga 3. Das ist das Aus für Trainer Peter Pacult nach einer Saison. Bildrechte: IMAGO
Ralf Rangnick
Der Macher – Ralf Rangnick Mit der Inthronisierung von Fußball-Fachmann und langjährigem Bundesliga-Trainer Ralf Rangnick zum neuen Sportdirektor kommt endlich Kontinuität und Struktur in den Verein. Wurden bis 2012 noch jede Saison Trainer (Tino Vogel, Tomas Oral, Peter Pacult) und Sportdirektoren (Joachim Krug, Thomas Linke, Wolfgang Loos, Dietmar Beiersdorfer) ausgewechselt, steht Rangnick ab der Saison 2012/13 für Kompetenz und Weitsicht. So verpflichtet er Trainer Alexander Zorniger, der den Verein in zwei Jahren zu zwei Aufstiegen bis in die zweite Bundesliga führt. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister
Schlussjubel RB Leipzig
Aufstieg in die Dritte Bundesliga Ungeschlagen wird Zornigers Mannschaft in der Saison 2012/13 Regionalliga-Meister. Doch eine Hürde ist noch zu nehmen. Der endgültige Aufstieg wird in der Relegation gegen den Meister der Regionalliga West ausgefochten. Der Gegner heißt Sportfreunde Lotte. Nach einem 2:0-Hinspiel-Sieg und einem dramatischen Rückspiel mit Verlängerung steht es in der Endabrechnung 4:2. Nach zwei Ehrenrunden ist RB Leipzig in Liga 3. Freudetrunken fahren 2.000 mitgereiste Anhänger wieder in die Heimat. Bildrechte: IMAGO
Trainer Alexander Zorniger wird von der Mannschaft auf Händen getragen.
Mit Joshua Kimmich in die Zweite Liga Das Nachwuchstalent des VfB Stuttgart kommt im Sommer 2013 nach Leipzig, von wo der kommende Nationalspieler eine phänomenale Karriere starten wird. RB wird für ihn zur Durchgangsstation. Im Mai 2014 feiert er mit Rangnick, Zorniger und Co. den Aufstieg.

Nach dem 5:1-Sieg gegen Saarbrücken wird Trainer Alexander Zorniger von der Mannschaft auf Händen getragen. Mit dabei: Joshua Kimmich (l. unter dem Trainer).
Bildrechte: IMAGO
Mannschaft präsentiert sich im Oldtimerbus, tausende Fans säumen die Straße, RB Leipzig feiert Aufstieg in die erste 1.Bundesliga
Sieben Jahre nach der Gründung: Endlich Bundesligist! Nach einer Ehrenrunde in der Saison 2014/15 und der Entlassung Alexander Zornigers übernimmt Sportdirektor Ralf Rangnick höchstselbst das Amt des Trainers. Warum? Ein Trainer, der dem Anforderungsprofil Rangnicks entsprechen sollte, konnte einfach nicht gefunden werden. Und gleich im ersten Anlauf gelingt der Wurf! Nach 22 Jahren ist Leipzig wieder erstklassig. Zehntausende Anhänger feiern am Ende der Saison 2015/16 die Rückkehr Leipzigs in die Beletage des deutschen Fußballs. Bildrechte: IMAGO
Timo Werner und Dominik Kaiser
Bundesliga-Premiere gegen Hoffenheim Da haben sich die Spieltagsplaner der DFL wohl dabei etwas gedacht: Zur RB-Leipzig-Premiere in der First Class des deutschen Fußball treten genau die beiden Mannschaften Deutschlands an, die von Milliardären gefördert werden. Auftakt geglückt: Mit einem Remis kehren die Rasenballer nach Leipzig zurück. Hier bejubeln Dominik Kaiser und Timo Werner den Ausgleichstreffer zum 1:1. Bildrechte: IMAGO
Hertha BSC - RB Leipzig - Spieler von RB Leipzig feiern mit Fans den Einzug in die Champions League
Die Champions-League-Quali ist perfekt Wer hätte das gedacht? Gleich in seiner ersten Bundesliga-Saison avancieren die Rasenballer zum ärgsten Konkurrenten von Dauermeister Bayern München. Am Ende werden die Leipziger Vizemeister! Und qualifizieren sich direkt für die Königsklasse des europäischen Fußballs. Die Auslosung bringt die Rasenballer in eine Gruppe mit dem AS Monaco, FC Porto und Besiktas Istanbul. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister
Timo Werner, Yussuf Poulsen und Emil Forsberg (RB Leipzig)
13. September 2017: Emil Forsberg erzielt beim 1:1 im Heimspiel
gegen AS Monaco in der Champions League das erste RB-Tor in einem
internationalen Pflichtspiel.
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Trainer Ralf Rangnick (RB Leipzig)
Die Trainerfrage wird vor der Saison 2018/19 heiß diskutiert. Am 9. Juli gibt RB bekannt, dass Rangnick wieder in
Doppelfunktion agiert und neben dem Job des Sportdirektors auch
Trainer wird. Sein Nachfolger als Trainer wird zur Saison
2019/20 Julian Nagelsmann.
Bildrechte: Picture Point
TorschŸtze Timo Werner (11, RB Leipzig) zieht ab und trifft zum 1:3.
Unter Rangnick blüht RB auf. Timo Werner etabliert sich als einer der erfolgreichsten Torjäger der Bundesliga. RB beendet die Saison als Tabellendritter und schafft damit die Quali für die Champions League. Bildrechte: Picture Point
Der Endstand des Spieles an der Anzeigetafel.
Außerdem steht die Mannschaft erstmals im DFB-Pokalfinale. Nach einem 3:1-Sieg im Halbfinale gegen den Hamburger SV treffen die Leipziger im Endspiel am 25. Mai auf Rekordmeister Bayern München. Bildrechte: PICTURE POINT/S. Sonntag
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