Geschichte

Die Einführung des Farbfernsehens in der DDR

Berliner Fernsehturm mit Baukran, 1969.
3. Oktober 1969: Das Politbüro weilt am neu errichteten Berliner Fernsehturm. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Berliner Fernsehturm mit Baukran, 1969.
3. Oktober 1969: Das Politbüro weilt am neu errichteten Berliner Fernsehturm. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Walter Ulbricht drückt am 3. Oktober 1969 einen Schalter um damit damit den Startschuss für das zweite Programm des DDR-Fernsehens den Start des Farbfernsehens in der DDR zu geben.
Mit dabei ist Walter Ulbricht: Pünklich zum 20. Republikgeburtstag drückt er den Startknopf für das zweite Programm des DDR-Fernsehens ... Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Animation am Begrinn einer "Farbsendung" mit stilisiertem Fernsehturm
... und startet damit auch die Einführung des Farbfernsehens in der DDR. Die Welt im Ost-TV wird zwei Jahre später bunter als in der Bundesrepublik. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Montage Fernsehgerät (schwarz-weiss) mit farbigen Bild der Moderatorin
Der DFF in Adlershof sendete in seinem zweiten Programm von nun an wöchentlich 4,5 Stunden "kulturell hochwertiges Programm" in Farbe. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mann sitzt an Schaltpult im Sendezentrum des Sowjetischen Fernsehens 1969
Zuvor wurden die Fernsehmacher des DFF bei ihren russischen Klassenbrüdern im Moskauer Fernsehzentrum "Ostankino" gründlich in Sachen Farbfernsehen geschult. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
SECAM (Séquentiel couleur à mémoire) war die in Frankreich, Russland, der DDR und Osteuropa verbreitete analoge Fernsehnorm für die Farbübertragung im analogen Fernsehen.
Von den russischen Kollegen übernahm die DDR auch die von den Franzosen entwickelte Fernsehnorm zur analogen Farbübertragung SECAM. Da man im Westen mit der PAL-Norm sendete, blieben Ost- und Westfernsehen bis 1977 farblich getrennt. Erst danach wurden Fernsehgeräte mit beiden Farbdecodern auch in der DDR verkauft. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Erste Ausgabe der DDR-Programmzeitschrift FF-Dabei nach Einführung des Farbfernsehens in der DDR 1969
Ab 1969 wies die DDR-Programmzeitschrift "FF-Dabei" die Farbsendungen im Fernsehprogramm aus. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schild Aktion Regenbogen
In der geheimen Kommandosache "Aktion Regenbogen" entwickelte Robotron in Dresden pünktlich zur Einführung des Farbfernsehens das erste Farbfernsehgerät der DDR. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein ausgeschalteter Röhrenfernseher mit Holzrahmen.
Das Farbfernsehgerät vom Typ "Color 20" war mit einer störanfälligen sowjetischen Bildröhre ausgestattet. Produziert wurde der Farbfernseher bei RFT in Staßfurt und kam für stolze 3.700 Mark in den Handel. Bildrechte: Wolfgang Lill
Menschen drängeln sich vor einem Fernsehgeschäft welches Farbfernsehgeräte anbietet
Auch wenn sich die meisten damals keinen Farbfernseher leisten konnten, war die Begeisterung für das Farbfernsehen groß, wie der Andrang bei einer Farbfernsehvorführung vor diesem Fachgeschäft zeigt. (Über dieses Thema berichtet die MDR ZEITREISE am 29.09.2019 | 22:25 Uhr.) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Animation am Begrinn einer "Farbsendung" mit stilisiertem Fernsehturm
... und startet damit auch die Einführung des Farbfernsehens in der DDR. - Damit startet das Farbfernsehen im Osten zwei Jahre später als in der Bundesrepublik. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK