Subbotnik - Arbeitseinsatz für den Sozialismus

Mädchen putzt eine Statue
Das Wort Subbotnik ist abgeleitet von dem russischen Wort für Samstag – Subbota – und bezeichnet einen unentgeltlichen Arbeitseinsatz, der an einem Sonnabend stattfindet. Bildrechte: IMAGO
Mädchen putzt eine Statue
Das Wort Subbotnik ist abgeleitet von dem russischen Wort für Samstag – Subbota – und bezeichnet einen unentgeltlichen Arbeitseinsatz, der an einem Sonnabend stattfindet. Bildrechte: IMAGO
Lenin räumt den Kreml auf
Nach dem Einsatz schrieb Lenin einen Artikel über "das Heldentum der Arbeiter" und prägte den Begriff Subbotnik. Am 1. Mai 1920 fand der erste gesamtrussische Subbotnik statt. Dazu entstand auch dieses Gemälde von Wladimir Krichatski, das Lenin (in schwarz) beim Aufräumen von Schutt im Kreml zeigt. Bildrechte: IMAGO
Russische Arbeiter an einem Eisenbahnwagon 1920
Von nun an fanden regelmäßig Subbotniks statt – sie waren ein Mittel, um das durch den Krieg zerstörte Land wieder aufzubauen und spielten auch in der Propaganda eine wichtige Rolle als Beitrag zum Aufbau der sozialistischen Gesellschaft. Offiziell war die Teilnahme freiwillig, aber in der Realität wurde streng darauf geachtet, dass alle mitmachten. Es drohten Strafen bei Nichterscheinen. Bildrechte: IMAGO
 Frühjahrsputz der Hausgemeinschaft in Berlin
Auch in der DDR dienten Subbotniks nach dem Krieg vor allem dazu, das Land wieder aufzubauen. Später wurden während der Subbotniks eher Wohngebiete verschönert, wie hier 1968 in Berlin….. Bildrechte: IMAGO
Subbotnik
Heute wird in Russland die Tradition der Subbotniks wiederbelebt. Oft finden sie als eine Art Frühjahrsputz im April statt, wie hier am 21. April 2018 in Nowosibirsk. (Über dieses Thema berichtete der MDR auch im Fernsehen: Heute im Osten – Reportage | 26.11.2016 | 18:00 Uhr) Bildrechte: IMAGO
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