Geschichte

Das Hausbuch in der DDR: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Plattenbauten DDR in der Dämmerung
In der DDR existierte seit Anfang der 1950er-Jahre eine eigentümliche Praxis: In Gemeinden ab 5.000 Einwohnern gab es in jedem Wohnhaus ein eigenes kleines Buch... Bildrechte: Mahmoud Dabdoub / MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Plattenbauten DDR in der Dämmerung
In der DDR existierte seit Anfang der 1950er-Jahre eine eigentümliche Praxis: In Gemeinden ab 5.000 Einwohnern gab es in jedem Wohnhaus ein eigenes kleines Buch... Bildrechte: Mahmoud Dabdoub / MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
DDR-Hausbuch im Museum der Volkspolizei in Dresden
Das sogenannte Hausbuch. Auch in Gemeinschaftsunterkünften wie etwa Studenten- oder Arbeiterwohnheimen war das Führen eines Hausbuchs gesetzlich vorgeschrieben. Bildrechte: IMAGO
Altes Hausbuch aus DDR-Zeiten - Hier mussten alle Bewohner und Besucher eines Wohngebäudes eingetragen werden.
Geführt wurde das Hausbuch von einem sogenannten Hausvertrauensmann. Das war bei kommunal verwalteten Häusern ein (natürlich politisch zuverlässiger) Mieter, bei privaten Häusern in der Regel der Eigentümer. Bildrechte: IMAGO
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