Galerie Making of: "Ilse Koch - Die Hexe von Buchenwald"

Szenencheck
Die erste Klappe für die TV-Doku über "Ilse Koch - Die Hexe von Buchenwald" fiel am 4. Mai 2012 am Set in der Berliner Nalepastraße. Muriel Baumeister stellt die berüchtigte Kommandeuse dar, hier betrachtet die Schauspielerin mit Kameraassistent Jens Mattner die ersten Aufnahmen. Bildrechte: MDR/Andreas Lander
Szenencheck
Die erste Klappe für die TV-Doku über "Ilse Koch - Die Hexe von Buchenwald" fiel am 4. Mai 2012 am Set in der Berliner Nalepastraße. Muriel Baumeister stellt die berüchtigte Kommandeuse dar, hier betrachtet die Schauspielerin mit Kameraassistent Jens Mattner die ersten Aufnahmen. Bildrechte: MDR/Andreas Lander
Requisiten
Unweit des Konzentrationslagers lebten die Kochs ab Dezember 1937. Sie residierten mit ihren drei Kindern in der Kommandantenvilla "Haus Buchenwald " auf dem Ettersberg. KZ-Insassen waren ihre Dienstboten. Welches Regime Ilse Koch dort an der Seite des berüchtigten Lagerchefs führte, welchen Einfluss sie nahm, sollte im Buchenwald-Prozess 1947 vor einem amerikanischen Militärgericht ermittelt werden. Bildrechte: MDR/Andreas Lander
Muriel Baumeister spielt Ilse Koch
Die Dokumente der Zeit, die Zeugenaussagen überlebender KZ-Häftlinge im Prozess geben ein beklemmendes Bild: Von sexuellen Obsessionen, die sie an Häftlingen auslebte, von einem sadistischen Naturell und von persönlicher Bereicherung ist darin die Rede. Bildrechte: MDR/Andreas Lander
Making of Ilse Koch für die MDR-Reihe zur Geschichte Mitteldeutschlands 2012
Einrichtung einer Spielszene mit einer Komparsin an der Schreibmaschine: Fünf Monate dauerte der Buchenwald-Prozess in Dachau. Ilse Koch drohte wie den anderen 30 Angeklagten die Todesstrafe. Inszeniert anhand der Protokolle des des Prozesses gibt der Film Einblicke in die Psyche einer der berüchtigsten Frauen des Dritten Reiches. Bildrechte: MDR/Andreas Lander
Schauspielerin Muriel Baumeister im Gespräch mit Regisseur Pepe Pippig
Regisseur Pepe Pippig und Schauspielerin Muriel Baumeister vor dem Dreh einer weiteren Spiel-Szene zum Verhör der Ilse Koch vor dem amerikanischen Militärgericht. Der Ankläger William D. Denson fragte Ilse Koch damals unter anderem, ob ihr die schlechte Verfassung der KZ-Häftlinge nicht aufgefallen sei. Bildrechte: MDR/Andreas Lander
Muriel Baumeister spielt Ilse Koch
Ilse Koch gab damals zu Protokoll, die Häftlinge nie aus der Nähe betrachtet zu haben, ihr Zustand sei ihr nicht aufgefallen. Für Schauspielerin Muriel Baumeister einer der schockierendsten Momente. Bildrechte: MDR/Andreas Lander
Muriel Baumeister als Ilse Koch
Muriel Baumeister wirkte das erste Mal in einer historischen TV-Dokumentation mit und bereitete sich intensiv auf ihre Rolle vor. Sie sagt: Sie musste "das Böse" sein. Bildrechte: MDR/Andreas Lander
Making of Ilse Koch für die MDR-Reihe zur Geschichte Mitteldeutschlands 2012
Doch: "Für die Rolle war es nicht Aufgabe, Kochs Handlungen zu bewerten, das obliegt dem Publikum, sagt die Schauspielerin. Gleichwohl war es die Arbeit an einer Rolle. Eine Herausforderung war das u.a., weil der Prozess nur in Fotos und Protokollen - zwei laufende Aktenmeter mit 1.500 Zeugenaussagen -, aber nicht in Tonaufnahmen überliefert ist. Am Ende entging Ilse Koch der Todesstrafe wohl nur, weil sie während der Internierung vor dem Prozess in Dachau von einem Mithäftling schwanger geworden war. Sie wurde 1947 zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Doch das war noch nicht das Ende der Geschichte ... Bildrechte: MDR/Andreas Lander
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