Geschichte

Der Fotograf Karl Heinz Mai Leipziger Kinder in der Nachkriegszeit

Waisenjunge
Waisenjunge, um 1945 Karl Heinz Mai gelangen viele subtile Portraits, die anderen Fotografen vermutlich so nicht gelungen wären. Die Menschen fassten Vertrauen zu ihm, vor allem die Kinder. Vielleicht, weil er ihnen immer auf Augenhöhe begegnete. Bildrechte: Karl Heinz Mai / Fotothek Mai
Waisenjunge
Waisenjunge, um 1945 Karl Heinz Mai gelangen viele subtile Portraits, die anderen Fotografen vermutlich so nicht gelungen wären. Die Menschen fassten Vertrauen zu ihm, vor allem die Kinder. Vielleicht, weil er ihnen immer auf Augenhöhe begegnete. Bildrechte: Karl Heinz Mai / Fotothek Mai
ein Kind sammelt Brennholz
Sammeln von Brennholz aus Trümmergrundstücken, 1948 Mai war auf der Suche nach Alltagseindrücken von einem Leben in einem neuen Land, das zu Anfang so beschwerlich war. Das kleine Mädchen hier sammelt Brennholz in den Ruinen der Häuser. Bildrechte: Karl Heinz Mai / Fotothek Mai
zwei Teenager
Teenager, 1949 Doch es gab auch glückliche Momente, denn die Ruinen waren ein großer Abenteuerspielplatz. Bildrechte: Karl Heinz Mai / Fotothek Mai
Kinder auf dem Schulweg
Auf dem Schulweg, Dr. Kurt-Fischer-Straße (Pfaffendorfer Straße), 1948 Kindern war es damals eigentlich strikt verboten, in den Trümmern herum zu klettern. Viel zu groß die Gefahr, dass die Häuser zusammenfallen und die Kinder unter sich begraben. Überall in der Stadt standen wie hier in der heutigen Pfaffendorfer Straße Schilder, die vor den Gefahren warnten. Bildrechte: Karl Heinz Mai / Fotothek Mai
Kinderkarussell
Handbetriebenes Kinderkarussell im Rosenthal, 1947 Viele Alternativen zu den Trümmern gab es nicht für Kinder. Dinge wie dieses handbetriebene Karussell im Rosenthal waren eine Seltenheit im Jahr 1947. Bildrechte: Karl Heinz Mai / Fotothek Mai
Sowjetischer Soldat
Hoch dekorierter sowjetischer Soldat, 1946 Fotos wie diese existieren quasi nicht aus der Zeit: Mai durfte sowjetische Soldaten fotografieren, die 1946 überall in Leipzig zu finden waren. Normalerweise war das verboten. Doch vermutlich sahen die Besatzer in dem versehrten Mai keine Bedrohung. Viele der Soldaten waren im Prinzip noch Kinder, aber bereits hoch dekoriert. Bildrechte: Karl Heinz Mai / Fotothek Mai
Konfirmation
Konfirmation vor der Auferstehungskirche in Möckern, um 1952 Anfangs nutzte Karl Heinz Mai den Fotoapparat vor allem, um eine Art Tagebuch der Nachkriegszeit zu führen. In seinen Beruf als Kaufmann konnte er nicht zurückkehren. Im Laufe der Jahre nahm er dann aber immer mehr Auftragsarbeiten an, fotografierte zum Beispiel Konfirmationen wie hier in Möckern im Jahr 1952. Dadurch besserte er das Familieneinkommen auf. Bildrechte: Karl Heinz Mai / Fotothek Mai
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