Kaufhäuser des Sozialismus

Konsum Warenhaus am Brühl, die Blechbüchse in Leipzig. Aufgenommen am 01.06.1990
Leipzig Die Leipziger nannten ihr "konsument"-Warenhaus am Brühl wegen seiner silbrig schimmernden Aluminium-Fassade stets nur "Blechbüchse". 11.500 Quadratmeter Verkaufsfläche auf fünf Etagen besaß das "konsument", in dem in seinen besten Tagen mehr als 1.300 Mitarbeiter beschäftigt waren. Heute gehört das Gebäude mit der auffälligen Fassade zum Einkaufszentrum "Höfe am Brühl". (Aufnahme vom Sommer 1990) Bildrechte: imago/Detlev Konnerth
Konsum Warenhaus am Brühl, die Blechbüchse in Leipzig. Aufgenommen am 01.06.1990
Leipzig Die Leipziger nannten ihr "konsument"-Warenhaus am Brühl wegen seiner silbrig schimmernden Aluminium-Fassade stets nur "Blechbüchse". 11.500 Quadratmeter Verkaufsfläche auf fünf Etagen besaß das "konsument", in dem in seinen besten Tagen mehr als 1.300 Mitarbeiter beschäftigt waren. Heute gehört das Gebäude mit der auffälligen Fassade zum Einkaufszentrum "Höfe am Brühl". (Aufnahme vom Sommer 1990) Bildrechte: imago/Detlev Konnerth
Frauen schauen sich Kleidungsstücke in einem Konsument Warenhaus in Leipzig, Anfang 1974, an.
Leipzig Im "konsument" konnte man fast alles kaufen: Bekleidung, Haushaltgeräte, Möbel, Porzellan, Werkzeug, Spielzeug, Teppiche, Bücher, Schallplatten, Radios und Fernseher. Hier eine Aufnahme aus der Abteilung Damenbekleidung 1974. Bildrechte: dpa
Das Warenhaus Topas am Peterskirchhof in Leipzig, aufgenommen im November 1987. Derzeit wird die neue Herbstmode angepriesen.
Leipzig In einem schönen Jugendstilgebäude gegenüber der weltberühmten Thomaskirche befand sich das durchaus exquisite Kaufhaus "Topas", das Damen-, Herren- und Jugendmode feilbot. Nach dem Ende der DDR übernahm die Commerzbank das traditionsreiche Gebäude. (Aufnahme von 1987) Bildrechte: dpa
Blick auf das aus dem Jahr 1912 stammende Warenhaus Centrum am Platz der Befreiung in Görlitz in der Oberlausitz, aufgenommen im April 1990.
Görlitz Eines der schönsten Warenhäuser der DDR befand sich ohne Frage in Görlitz. In dem 1912 errichteten Jugendstilgebäude war von 1958 an das "Centrum" untergebracht. Von 1990 bis 2009 betrieben diverse Eigentümer das Warenhaus. Seither steht das altehrwürdige Gebäude aber mehr oder weniger leer. Nach einer Sanierung soll das Kaufhaus wieder eröffnet werden. (Aufnahme von 1990) Bildrechte: dpa
Das ehemalige Warenhaus in Görlitz.
Görlitz Weltberühmt wurde das Warenhaus mit dem charakteristischen Lichthof übrigens als großartige Kulisse für den 2014 gedrehten Hollywood-Film "Grand Budapest Hotel". Bildrechte: dpa
Berliner Gebäudekomplex des Centrum-Warenhauses am Hauptbahnhof (heute wieder Ostbahnhof)
Berlin Es war das größte und modernste Kaufhaus der DDR - das 1979 eröffnete "Centrum"-Warenhaus am Berliner Hauptbahnhof (heute Ostbahnhof). In dem von schwedischen Baufirmen errichteten Konsum-Tempel gab es ein viel größeres Sortiment als in den anderen Kaufhäusern der DDR. Sogar aus Polen, der CSSR und der UdSSR kamen die Kunden. Nach dem Ende der DDR übernahm Galeria Kaufhof das Warenhaus, 2017 wurde es geschlossen. (Aufnahme von 1985) Bildrechte: dpa
DDR 1970 - Warenhaus Centrum am Alexanderplatz in Berlin
Berlin Das "Centrum"-Warenhaus auf dem Berliner Alexanderplatz wurde 1970 eröffnet. Mit einer Verkaufsfläche von 15.000 Quadratmetern war es lange Zeit das größte Warenhaus der DDR. 2004 übernahm "Kaufhof" das Warenhaus am Alex. Im Zuge der Rekonstruktion wurde die charakteristische Metallfassade abmontiert. (Das Foto zeigt das "Centrum"-Warenhaus im Jahr 1970.) Bildrechte: IMAGO
Vom VEB-Schuhkombinat "Banner des Friedens" gibt es am 24.11.1977 reichhaltige Weihnachtssonderangebote im Warenhaus Centrum am Alexanderplatz in Ost-Berlin.
Berlin Ein Blick in die Schuhabteilung des "Centrum"-Warenhauses am Berliner Alexanderplatz. Im Regal Schuhe aus Weißenfels, gefertigt im Schuhkombinat "VEB Banner des Friedens". Die meisten Schuhe in der DDR stammten aus Weißenfels, der so genannten "Stadt der Schuhe". (Aufnahme von 1977) Bildrechte: dpa
Maenner stehen am 20.05.1985 auf dem Alexanderplatz vor dem Centrum-Warenhaus.
Berlin Bepackt mit Tüten, Taschen und Kartons - Kunden des "Centrum"-Warenhauses am Alexanderplatz 1985. Jeden Tag sollen etwa 80.000 Menschen ins "Centrum" zum Einkaufen gekommen sein. Bildrechte: IMAGO
Kleiner Junge mit seinem Hund steht neben einem Mülleimer und schaut ins Schaufenster des Centrum Warenhauses am Ostberliner Alexanderplatz.
Berlin Ein kleiner Junge betrachtet die Auslagen des "Centrum"-Warenhauses am Berliner Alexanderplatz. (Aufnahme aus den 1980er-Jahren) Bildrechte: IMAGO
Kunden hören sich im August 1957 im HO-Warenhaus in Erfurt in der DDR an einer Schallplattenbar Musik mittels Kopfhörern an. Rechts steht eine Verkäuferin.
Erfurt Verkaufskultur in den 1950er-Jahren: Ein Pärchen an einer so genannten Plattenbar 1957 im Erfurter HO-Warenhaus. Bildrechte: dpa
Das Centrum-Warenhaus in Hoyerswerda, aufgenommen im Sommer 1987.
Hoyerswerda In Hoyerswerda wurde 1968 das erste Kaufhaus mit einer später so typischen Aluminium-Fassade eröffnet. 1965 hatten die Bauarbeiten für das moderne Gebäude begonnen. Eigentümer des Kaufhauses war die "Centrum"-Warenhauskette. (Aufnahme von 1987) Bildrechte: dpa
Prager Straߟe mit Centrum Warenhaus in Dresden, 1978.
Dresden Das 1978 eröffnete "Centrum"-Warenhaus in der Prager Straße war eines jener typischen Gebäude der DDR-Architektur der 1960er- und 1970er-Jahre. Es fügte sich in die Nachkriegs-Architektur des großzügig angelegten Boulevards ein. Charakteristisch für das Gebäude war die wabenförmige Fassade aus Aluminium. Das Warenhaus wurde 2007 - trotz vielstimmigen Protests - abgerissen. (Das Foto zeigt das Warenhaus im Jahr seiner Eröffnung 1978.) Bildrechte: IMAGO
Blick auf das Centrum Warenhaus in Suhl (Thüringen), aufgenommen 1975.
Suhl Im thüringischen Suhl wurde 1969 ein neues "Centrum"-Warenhaus eröffnet. Das Gebäude war - ganz im Duktus der Zeit - mit einer Metallfassade ummantelt. Im Dachgeschoss des Warenhauses befanden sich ein Restaurant sowie ein Kindergarten, der sogar ein kleines Schwimmbad besaß. 2006 wurde das Kaufhaus umgebaut. Dabei verschwand die Metallfassade und das Dachgeschoss wurde abgetragen. Das gesamte Gebäude ging in einem neuen Einkaufszentrum auf. (Bild: Das "Centrum"-Warenhaus 1975) Bildrechte: dpa
Das ehemalige Centrum-Warenhaus im Breiten Weg in Magdeburg ist seit der Wende ein Karstadt-Kaufhaus.
Magdeburg Es war einer der größten Shopping-Tempel in der DDR: das 1973 eröffnete Magdeburger "Centrum"-Warenhaus. Stolze 12.000 Quadratmeter Verkaufsfläche standen zur Verfügung. Umhüllt war das "Centrum" ebenfalls mit einer Aluminium-Fassade. 1991 übernahm Karstadt das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Warenhaus in der Magdeburger Innenstadt. (Aufnahme von 1991) Bildrechte: dpa
Spuren der HO-Vergangenheit an einem Kaufhaus in Schildau.
Schildau In Schildau in Nordsachsen gab es ein kleines Kaufhaus. Es hatte keine moderne Alu-Fassade, sondern wirkte eher wie ein Dorfladen. Das Kaufhaus befand sich in der Haupstraße des Ortes und wurde von der HO betrieben. Das Sortiment des ebenerdigen Kaufhauses war natürlich überschaubar. 1990 gab die HO das Kaufhaus auf. (Aufnahme aus den 1990er-Jahren) Bildrechte: IMAGO
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Konsum Warenhaus am Brühl, die Blechbüchse in Leipzig. Aufgenommen am 01.06.1990
Leipzig Die Leipziger nannten ihr "konsument"-Warenhaus am Brühl wegen seiner silbrig schimmernden Aluminium-Fassade stets nur "Blechbüchse". 11.500 Quadratmeter Verkaufsfläche auf fünf Etagen besaß das "konsument", in dem in seinen besten Tagen mehr als 1.500 Mitarbeiter beschäftigt waren. Heute gehört das Gebäude mit der auffälligen Fassade zum Einkaufszentrum "Höfe am Brühl". (Aufnahme vom Sommer 1990) Bildrechte: imago/Detlev Konnerth