Shoppen zu DDR-Zeiten Kaufhäuser des Sozialismus

Das größte Kaufhaus der DDR war das "Centrum"-Warenhaus am Ostbahnhof. Am 26. September 1979 öffnete der Konsumtempel seine Pforten. Nach der Wende sah es jedoch nicht gut aus. 2017 wurde das Warenhaus final geschlossen. Nun soll das Gebäude zum Büro- und Geschäftshaus umgebaut werden. Doch es gab noch andere pompöse Einkaufszentren in der DDR, die schon lange nicht mehr stehen oder eine andere Funktion haben.

DDR 1970: Warenhaus Centrum am Alexanderplatz in Berlin.
Berlin Das "Centrum"-Warenhaus auf dem Berliner Alexanderplatz wurde 1970 eröffnet. Mit einer Verkaufsfläche von 15.000 Quadratmetern war es lange Zeit das modernste Warenhaus der DDR. 2004 übernahm "Kaufhof" das Warenhaus am Alex. Im Zuge der Rekonstruktion wurde die charakteristische Metallfassade abmontiert. Bildrechte: IMAGO
DDR 1970: Warenhaus Centrum am Alexanderplatz in Berlin.
Berlin Das "Centrum"-Warenhaus auf dem Berliner Alexanderplatz wurde 1970 eröffnet. Mit einer Verkaufsfläche von 15.000 Quadratmetern war es lange Zeit das modernste Warenhaus der DDR. 2004 übernahm "Kaufhof" das Warenhaus am Alex. Im Zuge der Rekonstruktion wurde die charakteristische Metallfassade abmontiert. Bildrechte: IMAGO
Maenner stehen am 20.05.1985 auf dem Alexanderplatz vor dem Centrum-Warenhaus.
Berlin Bepackt mit Tüten, Taschen und Kartons - Kunden des "Centrum"-Warenhauses am Alexanderplatz 1985. Jeden Tag sollen etwa 80.000 Menschen ins "Centrum" zum Einkaufen gekommen sein. Bildrechte: IMAGO
Kleiner Junge mit seinem Hund steht neben einem Mülleimer und schaut ins Schaufenster des Centrum Warenhauses am Ostberliner Alexanderplatz.
Berlin Ein kleiner Junge betrachtet die Auslagen des "Centrum"-Warenhauses am Berliner Alexanderplatz. Bildrechte: IMAGO
Konsum Warenhaus am Brühl, die Blechbüchse in Leipzig. Aufgenommen am 01.06.1990
Leipzig Die Leipziger nannten ihr "Konsument"-Warenhaus am Brühl wegen seiner silbrig schimmernden Aluminium-Fassade stets nur "Blechbüchse". 11.500 Quadratmeter Verkaufsfläche auf fünf Etagen besaß das "konsument", in dem in seinen besten Tagen mehr als 1.300 Mitarbeiter beschäftigt waren. Heute gehört das Gebäude mit der auffälligen Fassade zum Einkaufszentrum "Höfe am Brühl". Bildrechte: imago/Detlev Konnerth
Prager Straߟe mit Centrum Warenhaus in Dresden 1978.
Dresden Das 1978 eröffnete "Centrum"-Warenhaus in der Prager Straße war eines jener typischen Gebäude der DDR-Architektur der 1960er- und 1970er-Jahre. Es fügte sich in die Nachkriegs-Architektur des großzügig angelegten Boulevards ein. Charakteristisch für das Gebäude war die wabenförmige Fassade aus Aluminium. Das Warenhaus wurde 2007 - trotz vielstimmigen Protests - abgerissen. (Das Foto zeigt das Warenhaus im Jahr seiner Eröffnung 1978.) Bildrechte: IMAGO
Spuren der HO-Vergangenheit an einem Kaufhaus in Schildau.
Schildau In Schildau in Nordsachsen gab es ein kleines Kaufhaus. Es hatte keine moderne Alu-Fassade, sondern wirkte eher wie ein Dorfladen. Das Kaufhaus befand sich in der Haupstraße des Ortes und wurde von der HO betrieben. Das Sortiment des ebenerdigen Kaufhauses war natürlich überschaubar. 1990 gab die HO das Kaufhaus auf. (Aufnahme aus den 1990er-Jahren) Bildrechte: IMAGO
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Konsum Warenhaus am Brühl, die Blechbüchse in Leipzig. Aufgenommen am 01.06.1990
Leipzig Die Leipziger nannten ihr "konsument"-Warenhaus am Brühl wegen seiner silbrig schimmernden Aluminium-Fassade stets nur "Blechbüchse". 11.500 Quadratmeter Verkaufsfläche auf fünf Etagen besaß das "konsument", in dem in seinen besten Tagen mehr als 1.500 Mitarbeiter beschäftigt waren. Heute gehört das Gebäude mit der auffälligen Fassade zum Einkaufszentrum "Höfe am Brühl". (Aufnahme vom Sommer 1990) Bildrechte: imago/Detlev Konnerth