Design-Ikonen auf Schienen Luxuszüge ihrer Zeit

Lok von vorne
Die Deutsche Bundesbahn im Westen brachte den "Trans Europ Express", kurz TEE, auf die internationalen Schienen. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Zwei Loks
Schnell, komfortabel und international: Das waren die Vorzeige-Züge von Ost und West im Deutschland der 1950er- und 1960er-Jahre. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Lok von vorne
Die DDR glänzte mit dem Reichsbahn-Fernzug "Vindobona" (VT 18.16). Dieser lateinische Name steht zugleich für das Ziel des luxuriösen Zuges - nämlich Wien. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Lok von vorne
Die Deutsche Bundesbahn im Westen brachte den "Trans Europ Express", kurz TEE, auf die internationalen Schienen. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Zwei Loks
Das Deutsche Bahn Museum zeigt diese zwei Legenden im Rahmen einer Ausstellung – gemeinsam auf einer Schiene, 59 Jahre nach der Gründung der Deutschen Bundesbahn. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Zwei Loks
Beide Luxuszüge prägten die Entwicklung des Schienenverkehrs in Ost und West und waren sich trotz unterschiedlicher Gesellschaftssysteme überraschend ähnlich. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Zwei Loks
So gleichen sich die Züge in Form und Farbe: mit schnittig dynamischer Front, lackiert in bordeauxrot-beige. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Lok
Beide verfügten über ein eigenes Bordrestaurant und selbst bei den Uniformen der Mitarbeiter ist auch heute noch eine Unterscheidung nach Ost oder West nicht ganz einfach... Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Uniformen der Bundes- und der Reichsbahn
...in Blautönen gehalten ist links die Uniform der Deutschen Bundesbahn (Bundesrepublik) abgebildet und rechts die der Deutschen Reichsbahn (DDR). Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Zugabteil
Unterschiede gab es wenige: Der Clou im ostdeutschen "Vindobona" waren die beweglichen Sitze, verstellbar je nach Wunsch der Fahrgäste in Fahrtrichtung oder gegenüberliegend in Vierer-Gruppen. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Zugabteil
Das konnte der TEE-Flitzer der Bundesbahn nicht bieten. Doch komfortabel reiste man auch hier: mit 160 Sachen auf gepolsterten Sitzen. Allerdings - und da lag wohl der größte Unterschied - ging die Fahrt ins westeuropäische Ausland nach Amsterdam, Zürich, Paris und Mailand. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Fahrerkabine
Der DDR-"Vindobona" hingegen fuhr mit seinem 1000 PS starken Dieselmotor vom Berliner Ostbahnhof über Dresden und Prag nach Wien. Andere Fernzüge der Garnitur waren der "Neptun-Express" nach Kopenhagen oder der "Hungaria-Express" nach Budapest. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Lok
DDR-Bürger hatten allerdings wenig von den internationalen Luxuszügen. Denn sie wurden überwiegend von West-Berlinern, Diplomaten und Skandinaviern im Transit durch die DDR genutzt. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Fahrerkabine "TransEuropExpress"
Wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit neigte sich die Ära der eleganten Schmuckstücke jedoch schon in den 60er-Jahren dem Ende zu. Spätestens in den 80er-Jahren war Schluss. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
Fahrerkabine "TransEuropExpress"
Mit der Elektrifizierung zahlreicher Eisenbahnstrecken in Ost und West gerieten die einstigen Vorzeige-Züge aufs Abstellgleich - so wie dieser westdeutsche TEE, Baujahr 1957. Die neuen E-Loks waren einfach leistungsstärker und kostengünstiger als die einstigen Vorzeige-Züge, die mit Diesel fuhren.
(Über dieses Thema berichtet der MDR auch im TV: Auf schmaler Spur | 22.04.2019 | 16:05 Uhr)
Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas
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Zwei Loks
Das Deutsche Bahn Museum zeigt diese zwei Legenden im Rahmen einer Ausstellung – gemeinsam auf einer Schiene, 59 Jahre nach der Gründung der Deutschen Bundesbahn. Bildrechte: DB Museum/Uwe Niklas