Peter Fechter - erschossen am 17. August 1962

Foto und Inschrift an Gedenken an das Maueropfer Peter Fechter 1944 - 1962 an der Bilderwand mit Fotos von Maueropfer
Das ist Peter Fechter. Der 18-Jährige lebt mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern im Ostberliner Stadtteil Weißensee. Am 17. August 1962 versucht er in der Nähe von Checkpoint Charlie zusammen mit einem Freund über die Mauer von Ost- nach Westberlin zu fliehen. Bildrechte: IMAGO
Foto und Inschrift an Gedenken an das Maueropfer Peter Fechter 1944 - 1962 an der Bilderwand mit Fotos von Maueropfer
Das ist Peter Fechter. Der 18-Jährige lebt mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern im Ostberliner Stadtteil Weißensee. Am 17. August 1962 versucht er in der Nähe von Checkpoint Charlie zusammen mit einem Freund über die Mauer von Ost- nach Westberlin zu fliehen. Bildrechte: IMAGO
Archivaufnahme: Jugendliche stellen Holzkreuz auf
In der Nacht und an den Tagen danach kommt es in Westberlin zu Ausschreitungen - junge Leute protestieren lautstark gegen die Mauer und schleudern wütend Steine über das Bauwerk. Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt mahnt in einer Fernsehansprache zur Besonnenheit. Bildrechte: IMAGO
Gedenkstätte für Peter Fechter an der Berliner Mauer
Diese Aufnahme stammt von 1963. Eine Gedenkstätte erinnert in Westberlin an den jungen Peter Fechter, der ein Jahr zuvor vor den Augen der Öffentlichkeit starb. Bildrechte: IMAGO
Mahnmal fuer Peter Fechter, Westseite der Berliner Mauer, April 1990.
April 1990: Das Mahnmal für Peter Fechter, an der Westseite der Berliner Mauer. Unter einem Foto des jungen Mannes wurde in mehreren Sprachen das Drama seiner Flucht erzählt. Bildrechte: IMAGO
Blumenkränze an der Peter Fechter Gedenksäule in der Zimmerstraße in Berlin-Mitte
Seit 1999 erinnert eine 2,60 hohe Metallsäule an den tragischen Tod des 18-Jährigen. Eine Initiative, die Zimmerstraße in Peter-Fechter-Straße umzubenennen, scheiterte. Bildrechte: IMAGO
Ein Grenzsoldat trägt einen Mann
Doch sein Fluchtversuch scheitert. Während Fechters Freund die Flucht in den Westen glückt, wird Fechter von einer Gewehrsalve der DDR-Grenzposten getroffen. Fechter geht unmittelbar vor der Mauer zu Boden, ruft minutenlang verzweifelt um Hilfe und verblutet vor den Augen der Öffentlichkeit: Keiner wagt es, dem jungen Mann zu helfen. Nicht die amerikanischen Soldaten, nicht die Westberliner Polizei, nicht die Volkspolizisten der DDR. Stattdessen werden im Osten Nebelgeschosse gezündet, um den Fotografen die Sicht auf das Drama zu nehmen. Erst nach kanpp einer Stunde wird Peter Fechter geborgen. Doch er ist bereits verblutet. - Das Drama wird die Titelgeschichte des US-Magazin "Time" unter dem Titel "Wall of Shame". Bildrechte: IMAGO
Berlin, Zimmerstraße, die Stelle an der Peter Fechter starb, heute.
Berlin, Zimmerstraße, die Stelle an der Peter Fechter starb, heute. Bildrechte: MDR/Kerstin Mauersberger
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