Geschichte

Mödlareuth - Das geteilte Dorf

Mauerbau an dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzübergang Mödlereuth (Landkreis Hof).
1948: Das Foto zeigt eine Szene vor dem Mauerbau in Mödlareuth im Landkreis Hof. Der Thannbach markierte die Grenze zwischen der sowjetischen und der amerikanischen Besatzungszone. Mit Passierschein und "Kleinem Grenzschein" durfte das Bächlein bis zum 26. Mai 1952 überquert werden. Dann wurde ein 10 Meter breiter Kontrollstreifen angelegt und schon im Juni grenzte ein hoher Bretterzaun die beiden Ortsteile voneinander ab. Bildrechte: dpa
Mauerbau an dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzübergang Mödlereuth (Landkreis Hof).
1948: Das Foto zeigt eine Szene vor dem Mauerbau in Mödlareuth im Landkreis Hof. Der Thannbach markierte die Grenze zwischen der sowjetischen und der amerikanischen Besatzungszone. Mit Passierschein und "Kleinem Grenzschein" durfte das Bächlein bis zum 26. Mai 1952 überquert werden. Dann wurde ein 10 Meter breiter Kontrollstreifen angelegt und schon im Juni grenzte ein hoher Bretterzaun die beiden Ortsteile voneinander ab. Bildrechte: dpa
Hinter einem Schlagbaum errichten Soldaten eine Mauer. Zwei Uniformierte aus Ost und West beobachten einander - einer vor dem Schlagbaum, einer dahinter.
07.04.1966: Pioniere der DDR-Volksarmee beim Bau der Mauer durch Mödlareuth. Rechts hinter dem Schlagbaum beobachtet ein Grenzschutzbeamter aus Westdeutschland die Bauarbeiten. Das Bauwerk führt mitten durch das Dorf. Bildrechte: dpa
Bürger aus dem fränkischen Mödlareuth gehen 1989 über den geöffneten Grenzübergang.
9. Dezember 1989: Erstmals seit 37 Jahren können die Bürger Mödlareuths die Dorfgrenze wieder überqueren. Bildrechte: dpa
Soldaten arbeiten an einem Bretterzaun, drei Grenzbeamte in Mänteln beobachten die Arbeiten.
Juni 1964: Westdeutsche Grenzbeamte (r) verfolgen nur einen Meter von der innerdeutschen Grenze entfernt, wie Mitglieder der DDR-Volksarmee an einem Bretterzaun in Mödlareuth arbeiten. Bildrechte: dpa
Pioniere der sowjetzonalen Volksarmee beginnen 1966 mit der Errichtung einer neuen Sperrmauer in der geteilten Ortschaft Mödlareuth.
Bundesgrenzschutzsoldaten bebachten den Bau der Betonmauer. Das Bauwerk entsteht etwa zehn Meter hinter dem Bretterzaun, der schon zwei Jahre zuvor aufgebaut wurde. Bildrechte: dpa
Eine Frau im Westen Mödlareuths reinigt ihr Auto - direkt hinter ihr eine rot-weiße Absperrung, ein Schild mit der Aufschrift "Landesgrenze" und die Mauer
Auf westdeutscher Seite in Mödlareuth ist die Mauer frei zugängig - hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1985. Bildrechte: dpa
Eine Mauer mit einem Fenster, durch das ein Gesicht blickt.
Durch ein Guckloch riskiert am 27.04.1988 ein DDR-Soldat einen Blick in den Westen Mödlareuths. Bildrechte: dpa
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Mauerbau an dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzübergang Mödlereuth (Landkreis Hof).
1948: Das Foto zeigt eine Szene vor dem Mauerbau in Mödlareuth im Landkreis Hof. Der Thannbach markierte die Grenze zwischen der sowjetischen und der amerikanischen Besatzungszone. Mit Passierschein und "Kleinem Grenzschein" durfte das Bächlein bis zum 26. Mai 1952 überquert werden. Dann wurde ein 10 Meter breiter Kontrollstreifen angelegt und schon im Juni grenzte ein hoher Bretterzaun die beiden Ortsteile voneinander ab. Bildrechte: dpa