Ein Besuch im Bischofferode-Museum

Bräunliches Gebäude vor einem Förderturm
Das ehemalige Werksgelände der Grube Bischofferode: Hier ein Blick auf den alten Schacht 2 bei Holungen, etwa fünf Kilometer von Bischofferode entfernt. Aufgrund der reichhaltigen Kalivorkommen wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwei Schächte errichtet. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Bräunliches Gebäude vor einem Förderturm
Das ehemalige Werksgelände der Grube Bischofferode: Hier ein Blick auf den alten Schacht 2 bei Holungen, etwa fünf Kilometer von Bischofferode entfernt. Aufgrund der reichhaltigen Kalivorkommen wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwei Schächte errichtet. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Autos auf Parkplatz vor Abraumhalde.
Die riesigen rot leuchtenden Halden zeugen noch heute von der langen Geschichte des Bergbaus in der Region. Die Kalivorkommen unter Tage hätten noch für über 40 Jahre Abbau gereicht, stellte man zu Beginn der 1990er Jahre fest. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Holzwand mit Aufschrift „Glückauf“
"Glückauf", der deutsche Bergmannsgruß, entstand im 16. Jahrhundert im Erzgebirge. Hier im Kali-Bergbau-Museum in Holungen, im alten Schacht 2 der Bischofferöder Grube, wirkt er angesichts der tragischen Werksgeschichte ohne Happy End tragisch. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Bergarbeiterkleidung hängt an Seilen von einer Fabrikhallendecke.
Die Kaue diente den Bergleuten als Waschraum und Lagerort für ihre Kleidung und Utensilien. Früher dienten die Kauen dem Schutz des Schachts, über dem sie direkt errichtet wurden. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Bergarbeiterkleidung hängt an Seilen von einer Fabrikhallendecke.
Nur noch vereinzelt hängen Kleidungsstücke in der Kaue im alten Werksgelände. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Poster mit blondem Model drauf hängt an einer weißen Wand.
Die Zeit scheint still zu stehen. Überall im Raum verteilt sind an den Wänden Poster schöner Frauen angebracht. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Bergarbeiterkleidung hängt an Seilen von einer Fabrikhallendecke.
An Seilen wird die Kleidung der Bergleute nach oben gezogen, um dort vor Schmutz und auch Diebstahl geschützt zu sein. Der Boden ist dadurch frei und lässt sich optimal reinigen. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Demobanner mit roter Aufschrift.
Soildaritätsbekundung aus dem Westen. Obwohl die Bergbaugewerkschaften im Westen sich im Zuge der Kalifusion mit den Fusionsplänen einverstanden zeigten, gab es auch von dortigen Bergleuten - wie hier aus Rheinland-Pfalz – Beistand. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Fotos von demonstrierenden Menschen an einer Schauwand.
Fotos erinnern an die dramatischen Tage im Sommer 1993. Das Werk ist bereits seit Wochen besetzt. Die Kumpel beschließen nun, ihren Protest zu verstärken und treten am 1. Juli in den Hungerstreik. Mit ihnen gemeinsam hungert auch die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Christina Grabe. Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
Zeitungsauschnitte an einer Schauwand.
Die Dokumentation des Arbeitskampfs im Kali-Bergbau-Museum zeigt, wie hoch die Wellen des Protests der Kumpel in Bischofferode schlugen.

Über dieses Thema berichtete der MDR auch in:
"Bischofferode - Das Treuhand-Trauma" | 05.07.2018 | 20:15 Uhr
Bildrechte: Hoferichter & Jacobs GmbH
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