Galerie Generalfeldmarschall Friedrich Paulus: Der Film zum Klicken

Paulus Spielszenen aus GMD
Im Oktober 1953 wird Friedrich Paulus frei gelassen. Er zieht nach Dresden - nach zehn Jahren sowjetischer Gefangenschaft erscheint ihm die DDR als der bessere der beiden deutschen Staaten - womöglich fürchtet er auch einen Kriegsverbrecherprozess in der BRD. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Im Oktober 1953 wird Friedrich Paulus frei gelassen. Er zieht nach Dresden - nach zehn Jahren sowjetischer Gefangenschaft erscheint ihm die DDR als der bessere der beiden deutschen Staaten - womöglich fürchtet er auch einen Kriegsverbrecherprozess in der BRD. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Im Opel Kapitän wird Paulus zu seinem neuen Domizil auf dem "Weißen Hirsch" gebracht. Die DDR-Führung hat großes Interesse an ihm. Der Name Paulus soll ihr in bestimmten westdeutschen Kreisen dringend benötigte Reputation und politischen Kredit einbringen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Der ehemalige Oberbefehlshaber der 6. Armee wird standesgemäß empfangen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Auch das Personal steht schon bereit: eine Köchin, Dienstmädchen, Gärtner und Hausmeister. Paulus bezieht eine Villa mit zwölf Zimmern. Es gibt einen eigenen Park bis hinunter zur Elbe. Sein Adjutant Heinz Beutel hat besondere Vollmachten. Er erhält einen sehr speziellen Ausweis. Damit kann er ohne Kontrollen die innerdeutsche Grenze passieren, auch mit zusätzlichen Gästen wie Paulus' Tochter Olga und den Enkelkindern, die im Westen leben. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Heinz Hoffmann, der spätere erste Chef der Nationalen Volksarmee, bringt den neuen Villenbewohner persönlich in sein neues Heim. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Paulus bekommt sogar das Privileg einer privaten Schusswaffe, einer Walther PPK. Den Empfang muss er quittieren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Doch der Neuanfang fällt trotz aller Privilegien schwer: Die Gedanken an Stalingrad und an das Schicksal seiner Familie lassen Friedrich Paulus auch in Dresden nicht los. Und: Friedrich Paulus erhält Drohbriefe aus West und Ost. Die schlimmsten werden vorher von der Stasi herausgefiltert. Paulus luxuriöse Ansiedlung in Dresden ist in der Bevölkerung sehr umstritten. Viele DDR-Bürger verstehen nicht, dass ausgerechnet einer der wichtigsten Generäle Hitlers derart vom sozialistischen Staat hofiert wird. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Denn zusammen mit anderen Generälen hat Friedrich Paulus schließlich unter strengster Geheimhaltung den Überfall auf die Sowjetunion unter dem Decknamen "Operation Barbarossa" mitgeplant. Am 22. Juni 1941 beginnt der Überfall. Mehr als drei Millionen Soldaten sind an dem Feldzug beteiligt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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153 Divisionen mit über drei Millionen Soldaten und 3.600 Panzern sollen die Sowjetunion in einem weiteren Blitzkrieg in die Knie zwingen. Die ersten fünf Monate sind extrem erfolgreich, dann bleibt die Wehrmacht im Schnee vor Moskau stecken. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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In drei großen Gruppen sollen die deutschen Truppen vorstoßen. Die 6. Armee ist der Heeresgruppe Süd zugeteilt. Im Januar 1942 ernennt Hitler Friedrich Paulus zum neuen Oberbefehlshaber der 6. Armee, die als besonders kampfstark gilt. In ihren Einheiten dienen auch viele Soldaten aus dem sächsischen Raum. Sein erstes echtes Truppenkommando macht Paulus zum Befehlshaber von mehr als 250.000 Mann. Paulus löst somit Generalfeldmarschall Walter von Reichenau ab, der Hitlers "Weltanschauungskrieg" gegen "Bolschewisten" und Juden auch mit Massakern an der Zivilbevölkerung vorgetrieben hat. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Der Karriere-Soldat Paulus ist auch im Osten erfolgreich. Im Oktober 1942 hat er mit seiner 6. Armee die Stadt Stalingrad bis auf wenige Bereiche im Stadtkern erobert. Doch die Rote Armee kämpft erbittert. Paulus' abgekämpfte Truppen kommen gegen den immer stärkeren Widerstand der Sowjets nicht mehr voran. Mitte November brechen alle weiteren Angriffsversuche im Stadtkern zusammen. Ab dem 19. November schlägt die Rote Armee mit dem Beginn der "Operation "Uranus" zurück. Die deutschen Einheiten stecken im Häuserkampf von Stalingrad fest. Schnell durchstoßen die frischen sowjetischen Verbände die deutschen und rumänischen Verteidigungsstellungen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Paulus und die 6. Armee sollen für Hitler eine Opferrolle im Kampf übernehmen. Und Paulus fügt sich. Persönliche Gedanken aus dieser Zeit sind von ihm kaum überliefert. Einen letzten Brief an seine Frau Constance mitsamt seinem Ehering kann er noch ausfliegen lassen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Seine Frau Constance hatte ihn gewarnt, als er als stellvertretender Chef im Oberkommando des Heeres die Pläne zum Überfall auf die Sowjetunion mit ausarbeitete. Er lässt sich nicht beirren. Widersprechen liegt nicht in seinem Charakter. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Auch nicht als es in der Familie zum Streit kommt. Zu Ostern 1942 sieht er seine beiden Söhne und seine Frau auf einem Heimaturlaub zum letzten Mal. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Erst lange nach Kriegsende erfährt er, dass einer seiner Söhne und sein Schwiegersohn im Krieg gefallen sind und dass die Familie wegen seiner Aufrufe gegen Hitler 1944 von den Nazis in Sippenhaft genommen wurde. Seine geliebte Frau Constance ist seitdem schwer krank. Ohne ein letztes Wiedersehen, stirbt sie 1949, während er weiter Stalins persönlicher Gefangener bleibt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Zum Jahreswechsel 1942/43 sind die Reste der 6. Armee völlig bewegungsunfähig, eine Rettung ist nicht mehr in Sicht. Doch eine Kapitulation schließt Hitler aus. Paulus fügt sich in sein Schicksal, als Stratege weiß er, dass seine Truppen acht sowjetische Armeen binden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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