Drch die Silhouette eines Mannes fahren Autos
Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs

Dokumentation im MDR Die Investoren: Wie Macher und Glücksritter in den Osten kamen

Als 1989 die Mauer aufgeht, wird das Ausmaß des wirtschaftlichen Desasters im Osten erst langsam klar. Aber das marode Land hat Potential: Denn hier stehen ein kompletter Eigentumstransfer und die völlige Neuordnung der Wirtschaft bevor. Das braucht privates Kapital. Der Osten schreit nach Investoren – und die, die kommen, werden zum Spiegelbild der deutschen Einheit.

Drch die Silhouette eines Mannes fahren Autos
Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs

Als 1989 die Mauer fällt, strömen zunächst die Ostdeutschen in den Westen, um ihr Geld für das auszugeben, was ihnen bisher verwehrt war. In die Gegenrichtung kommen genauso rasch diejenigen, die im Osten vor allem die Chance sehen, Geld zu vermehren oder überhaupt zu Geld zu kommen. Darunter kleine Geschäftemacher aber auch große Fische, die die Chance für Projekte in noch nie dagewesenen Dimensionen im Osten Deutschlands wittern.

In dieser Zeit wird eine Spezies geboren, die bis heute ein Spiegelbild der Deutschen Einheit ist: Die Investoren. Von seriösem Interesse bis zum Größenwahn ist ebenso alles dabei, wie von der Hochstapelei bis zum nachhaltigen Struktureffekt. Mit Engagement, Ehrgeiz nicht selten aber auch Egoismus und krimineller Energie haben sie sich ans Werk gemacht. Einige tragen heute Verdienstkreuze, andere verbringen langjährige Gefängnisstrafen. Einige wenige auch beides.

Es gibt Versprechungen, kuriose Geschichten und Skandale - aber auch Erfolgsgeschichten. Sie sind ein Spiegelbild der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands und der Verhältnisse zwischen Ost und West, zwischen Phantasie und Realität, zwischen Geld und Politik.

Über dieses Thema berichtet der MDR in der TV-Dokumentation: Die Investoren: Wie Macher und Glücksritter in den Osten kamen | 15.01.2019 | 22:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2019, 12:01 Uhr