Anbindung an die Materialien 1-7 (*/**/***) Arbeitsaufträge (Sek I und II)

Nennen Sie typische Merkmale aus dem Alltagsleben in der DDR. Erklären Sie, weshalb auch heute noch Konsumgüter aus dieser Zeit beliebt sind. - Hier finden Sie alle Arbeitsaufträge im Überblick.

Textquelle/Darstellung: Speisegaststätten in der DDR */**

1. Erklären Sie, weshalb man in Gaststätten "platziert" wurde.

2. Zeigen Sie auf, wie die SED über Namen von Gerichten und auch Gaststätten politischen Einfluss nahm.

3. Arbeiten Sie heraus, wie selbst im Handel und Gewerbe die SED-Ideologie zum Ausdruck kam.  

Textquelle/Darstellung: Essen und Trinken in der DDR **

1. Erläutern Sie, weshalb  Kleingärtnern in der DDR zu einer beliebten Massenbewegung wurde.   

2. Beurteilen Sie die Erfindung des Goldbroilers und der KiM.   

3. Ordnen Sie die Einrichtung von Delikat-Läden und die Öffnung von Intershops in die Wirtschaftspolitik der SED ein.     

4. Nennen Sie Beispiele für Tauschhandel.  

Video: Ein furchtbares Gesöff */ **

1. Erläutern Sie, weshalb Kaffee-Mix Ende der 1970er-Jahre eingeführt wurde.  

2. Beschreiben Sie die Zusammensetzung von "Erichs Krönung".   

3. Schildern Sie die Reaktion der DDR-Bürger darauf. 

Textquelle/Darstellung: Produkte ***

1. Erklären Sie, warum DDR-Bürger sich in Warteschlangen einreihten, ohne zu wissen, was es gab.   

2. Worüber staunten ostdeutsche Besucher auf der Leipziger Messe?    

3. Untersuchen Sie, weshalb die SED-Führung die Grundnahrungsmittel subventionierte.    

4. Skizzieren Sie die Folgen der künstlich niedrig gehaltenen Lebensmittelpreise.

5. Ordnen Sie die Exquisit- und Delikat-Läden in die Wirtschaftspolitik der SED ein.

6. Stellen Sie Zusammenhänge zwischen langen Wartezeiten, hohen Preisen für hochwertige Konsumgüter und der Marktwirtschaft her.

7. Äußern Sie Ihre Meinung zur sogenannten "zweiten Währung" in der DDR.  

Textquelle/Zeitzeugengespräch: Gespräch mit Marion Blumeyer, Verkäuferin **/***

1. Welches Kernproblem schildert Marion Blumeyer zu Beginn?     

2. Schildern Sie die Bedingungen, unter denen Südfrüchte verkauft wurden.   

3. Beschreiben Sie, wie Mangelwaren verteilt wurden.

4. Skizzieren Sie die Tauschgeschäfte, die üblich waren.  

5. Geben Sie die Versorgungslage in den 1970er-Jahren anhand der Beschreibung der Verkäuferin wieder.                              

6. Vergleichen Sie das Warenangebot mit unserem heutigen.

7. Wie erklären Sie sich, dass Frau Blumeyer trotz aller Schwierigkeiten eine glückliche Verkäuferin war?

8. Beschreiben Sie die Folgen von Warenüberschüssen in der heutigen BRD.

9. Diskutieren Sie die Probleme der Wegwerfgesellschaft.

Textquelle/Darstellung: Genussmittel in der DDR – rar und heiß begehrt  */**

1. Weshalb wurde das Weihnachtsfest jährlich zu einer großen Herausforderung für die DDR?

2.  Begründen Sie, warum nach 1961 die Zahl der Westpakete in den Osten zunahm.

3.  Zählen Sie auf, was an DDR-Bürger geschickt wurde.

4. Schildern Sie, auf welche Weise die Menschen im Osten den Menschen im Westen Danke sagten.

5.  Recherchieren Sie in Ihrer Familie, ob Sie Westpakete erhielten oder schickten.

Textquelle/Darstellung: Bückware **/***

1. Weshalb galten Jeans für die SED-Führung in den 1950er- und 1960er-Jahren als Hosen des Klassenfeindes?

2. Wie rechtfertigte die SED 1978 den Import von einer Million Levis-Jeans?

3. Interpretieren Sie das Zitat: "Jeans sind eine Einstellung und keine Hose".

4. Waren die DDR-eigenen Jeans-Produktionen erfolgreich?

5. Erklären Sie die Entwicklung in Ungarn.

Goldbroiler In der DDR übliche Bezeichnung für Brathähnchen (Broiler),die zusätzlich mit Gewürzen, Öl und Füllung verfeinert werden konnten.

Bückware Als Bückware bezeichnet man Dinge, die es in der DDR-Mangelwirtschaft nicht ausreichend gab, die man deshalb nur "unter dem Ladentisch" bekam.

KiM Kombinat industrielle Mast. Dort wurden in der DDR vor allem Masthähnchen, Gänse, Eier, Mastschweine und Mastrinder produziert.

Zweite Währung Westgeld war die umgangssprachliche Bezeichnung hauptsächlich für die D-Mark. Damit konnte man im Intershop fast alles kaufen. So entwickelte sich bei der Mangelwirtschaft vor allem die D-Mark zur inoffiziellen zweiten Währung in der DDR.