Wo der Osten Urlaub machte Arbeitsaufträge in Anbindung an die Videos

*       einfach, Haupt-/Realschule

**     mittelschwer, Realschule, Gymnasium Sek I

***   anspruchsvoll, eher Sek II              

Video 1: Lehmanns Traumurlaub am Schwarzen Meer **/***

  • Inwiefern wurde eine Bulgarienreise 1983 für Familie Lehmann zum Überlebenstrip?
  • Fassen Sie die Gründe zusammen, weshalb nicht jeder DDR-Bürger in Bulgarien Urlaub machen konnte.
  • Beschreiben Sie die politischen Repressalien für Osturlauber.
  • Erläutern Sie die finanzielle Lage der DDR-Bürger und wie sie damit umgingen.
  • Beurteilen Sie die unterschiedliche Behandlung von West- und Osturlaubern und interpretieren Sie dabei den Slogan "Wasser für die Ossis – Wein für die Wessis".

Video 2: Urlaub im FDGB-Ferienheim Friedrichroda **/***

  • Erläutern Sie, weshalb das Ferienheim von den Urlaubern geliebt und von den Einheimischen gehasst wurde.
  • Was verstand man unter dem Begriff "sozialistische Warteschlange"?
  • Analysieren Sie, wie die Staatsführung ihr "sozialpolitisches Programm" über das Medium Fernsehen propagierte.
  • Nennen Sie Beispiele für kulturelle Angebote des Ferienheimes und Ansätze von Traditionen.
  • Überlegen Sie, ob Sie unter ähnlichen Bedingungen bereits Ferien oder Urlaub gemacht haben.

Video 3: Luxus–Etage für Funktionäre **/***

  • Nennen Sie Gründe, warum 1967 das FDGB-Ferienheim "Rennsteig" in Oberhof gebaut wurde.
  • Weshalb zog sich eine Kirche den besonderen Zorn von Walter Ulbricht zu?
  • Beschreiben Sie die besondere Ausstattung der 10. Etage.
  • Vergleichen Sie diese mit dem durchschnittlichen Komfort eines Hotelzimmers.
  • Äußern Sie Ihre Meinung zur Sonderversorgung der Parteifunktionäre.

Video 4: Wer hat einen Urlaubsplatz an der See verdient? **

  • Beschreiben Sie den Weg vom Antrag bis zum Erhalt eines Ferienplatzes durch den FDGB.
  • Welche Kriterien wurden bei der Vergabe der Ferienplätze besonders berücksichtigt?
  • Äußern Sie Ihre Meinung dazu.
  • Untersuchen Sie, ob solche Auswahlkriterien notwendig waren.
  • Befragen Sie Ihre Eltern und Großeltern, wie sie zu einem Urlaubsplatz an der Ost- bzw. Nordsee kamen.  

Video 5: Markgrafenheide: Hawaii für DDR-Camper **/***

  •  Erklären Sie, wie man in der DDR einen Zeltplatz erhielt.
  • Nennen Sie Gründe, weshalb sich Bodo und Bimbo als "Könige" am Strand fühlten.
  • Beschreiben Sie Merkmale der sozialistischen Mangelwirtschaft am Beispiel der Versorgung auf dem Zeltplatz.
  • Stellen Sie die Zustände auf dem Campingplatz Markgrafenheide in den 1960er/70er-Jahren dar.
  • Weshalb und auf welche Weise versuchten viele DDR-Betriebe Ferienplätze an der Ostsee zu organisieren?
  • Interpretieren Sie die Aussage im Video: "Ab 22 Uhr war Schluss mit lustig".
  • Welche Gründe veranlassen Bodo und Bimbo den Urlaub auf dem Campingplatz Markgrafenheide mit Hawaii zu vergleichen?
  • Finden Sie heraus, wo westdeutsche Urlauber campten und unter welchen Bedingungen.

Video 6: Die Wismut in Zinnowitz **

  • Begründen Sie, weshalb Wismut-Kumpel bevorzugt gute Ferienplätze an der Ostsee erhielten.
  • Inwiefern spielten Lebensmittelkarten in den fünfziger Jahren selbst im Urlaub eine Rolle?
  • Vergleichen Sie diese Situation mit der Verpflegung heute im Urlaub.
  • Erläutern Sie die FDGB-Ferienheime der Wismut als Musterbeispiele für kollektive Erholung.

Video 7: FKK ist einfach unkompliziert **

  • Berichten Sie, warum Familie Unger in Prerow "schwarz" zeltete.
  • Nennen Sie die Gründe, weshalb Steffen Unger wie viele DDR-Seeurlauber FKK-Urlaub machte.
  • Weshalb hat FKK für Familie Junghans nichts mit Politik zu tun?
  • Vergleichen Sie den Anteil an FKK-Urlaubern in der DDR mit dem in der BRD und nennen Sie Unterschiede.
  • Würden Sie selbst FKK-Urlaub machen? Nennen Sie Gründe für eine Bejahung oder Verneinung.