Galerie Gert Fröbe und seine Rollen

Gert Fröbe in "Es geschah am hellichten Tag, Deutschland/Schweiz/Spanien 1958"
Der Schurke Das bessere Leben dank Wirtschaftswunder sieht man auch dem einst hageren Gert Fröbe an. Nach mehr als 40 Rollen steht er noch immer eher in der zweiten Reihe. 1958 aber kommt ein Film in die Kinos, der bis heute vor allem wegen Gert Fröbes Auftritt unvergessen ist: "Es geschah am helllichten Tag". Darin spielt er den Kindermörder Schrott mit einer dermaßen perfiden Tiefe, dass die Leute mit Gänsehaut aus den Kinos kommen. Seine Mutter ist damit gar nicht glücklich war, wie sich Fröbes Neffe Wieland Baumann erinnert: "Die Alma hat ihm gesagt: 'Gert dreh' doch nicht immer so viele schlimme Filme, du spielst immer so schlimme Filme. Und dann hat er gesagt: 'Ich bin kein Liebhaber, ich sehe auch gar nicht so aus!" Bildrechte: IMAGO
Gert Fröbe in Via Mala
Das Kino-Tier In dem Film "Via Mala" (1961) geht er tatsächlich an die Grenzen des Erträglichen. Zumindest für damalige Verhältnisse. Fröbe spielt den tyrannischen Vater Jonas Lauretz , der seine Familie schikaniert und einer seiner Töchter Gewalt anzutun versucht. Am Ende befreit sich die Familie von ihm. Bedauerlich, meinen manche Kritiker. Denn ohne Fröbes Präsenz verflache der Film zusehends zum glatten Heimatfilm: Gert Fröbe - das Kino-Tier? Zu seinem Rollenverständnis befragt sagt er, der Schauspieler müsse habe nichts mit dem Schauspieler zu tun. Der sei wie ein Glas Wasser, kippe man Rot hinein, werde es rot, schütte man Blau hinein, werde es blau. Bildrechte: IMAGO
Gert Fröbe in "Ganovenehre"
Der Komödiant Auch den alten Komödianten kann Gert Fröbe herauskehren. So wie 1966 in "Ganovenehre" als Importen-Paul, dessen Markenzeichen sind ein meist zugekniffenes linkes Auge und eine dicke Zigarre. Bildrechte: IMAGO
Gert Fröbe in "Es geschah am hellichten Tag, Deutschland/Schweiz/Spanien 1958"
Der Schurke Das bessere Leben dank Wirtschaftswunder sieht man auch dem einst hageren Gert Fröbe an. Nach mehr als 40 Rollen steht er noch immer eher in der zweiten Reihe. 1958 aber kommt ein Film in die Kinos, der bis heute vor allem wegen Gert Fröbes Auftritt unvergessen ist: "Es geschah am helllichten Tag". Darin spielt er den Kindermörder Schrott mit einer dermaßen perfiden Tiefe, dass die Leute mit Gänsehaut aus den Kinos kommen. Seine Mutter ist damit gar nicht glücklich war, wie sich Fröbes Neffe Wieland Baumann erinnert: "Die Alma hat ihm gesagt: 'Gert dreh' doch nicht immer so viele schlimme Filme, du spielst immer so schlimme Filme. Und dann hat er gesagt: 'Ich bin kein Liebhaber, ich sehe auch gar nicht so aus!" Bildrechte: IMAGO
Gert Fröbe als Knacker-Paule
Gert Fröbe in einer Doppelrolle In den 1960er-Jahren schwimmt Gert Fröbe auf der Erfolgswelle. Aber er zählt noch nicht zu den Kino-Superstars in Deutschland. Anders als sein Kollege Heinz Rühmann, der auch keine Bösewichter spielen muss. Beide wollen damals die erfolgreiche Filmreihe "Don Camillo und Peppone" aus Italien kopieren. Heinz Rühmann kommt mit "Pater Brown - das schwarze Schaf" in die Kinos und Gert Fröbe als "Der Gauner und der liebe Gott". In diesem Film, der heute bei Fröbe-Fans Kultcharakter hat, tritt er in der Doppelrolle als Gauner und Pfarrer auf. Gert Fröbe steckt in diesen Film sogar eigenes Geld, damit er überhaupt realisiert wird. Aber der Gewinner dieses Komödien-Zweikampfs heißt am Ende Heinz Rühmann. Bei der Bambi-Verleihung 1962 gewinnt er, Gert Fröbe geht leer aus. Bildrechte: IMAGO
Karl Michael Vogler als Oberleutnant Rumpelstoß und Gert Fröbe als Oberst Manfred von Holstein
Der Deutsche Nach "Goldfinger" ist Fröbe auch international gefragt. Bei der Bond-Produktion muss man seine Stimme noch nachsynchronisieren - wegen seines starken Akzents. Ein Jahr später bei der Produktion von "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" (1965) wird Fröbes Originalstimme auch in der englischen Fassung verwendet. Schließlich spielt er auch einen Oberst Manfred von Holstein - einen Mann mit fester Gesinnung und robusten Manieren - in einem eher harmlosen Lustspiel. Bildrechte: IMAGO
Gert Fröbe
Wohl unvermeidlich für einen Deutschen mit seinem Aussehen: In dem Film "Spion zwischen zwei Fronten" (1967), der in Großbritanien und Frankreich produzierte wurde, spielt Fröbe den für die Abwehr tätigen Oberst Steinhäger. Hier gerade im Mittelpunkt der Szene: Christopher Plummer als Eddie Chapman, seines Zeichens Tresorknacker und Doppelagent. Bildrechte: IMAGO
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