Leserzuschriften Ihre DDR-Lieblingswitze

Dieter Stanek: Stromausfall

Zwei Stunden lang ist im Staatratsgebäude in Berlin der Strom weg. Danach treffen sich die zwei Erichs im Foyer des Hauses. Sagt Honecker zu Mielke: "Mensch, ich war jetzt zwei Stunden im Fahrstuhl eingesperrt, furchtbar." Darauf Mielke: "Ist ja gar nichts, ich stand zwei Stunden lang auf der Rolltreppe."
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Steffen Pieraks: Drei Weltmeere

Steht ein DDR-Bürger auf dem Fernsehturm und sieht drei Weltmeere: "Schaue ich vor mir, sehe ich ein Lichtermeer. Schaue ich über mir, sehe ich ein Sternenmeer und schaue ich hinter mir, sehe ich Garnischtmeer."
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Hans-Thomas Schmidt: Die Straßenbahn

Was ist der Unterschied zwischen Erich Honecker und einer Straßenbahn? Die Straßenbahn hat mehr Anhänger.
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Bernd Sluga

Worin unterschieden sich Pieck, Ulbricht und Honecker? In ihrer Genügsamkeit. Wilhelm Pieck wollte den Sozialismus noch für die ganze DDR. Walter Ulbricht beschränkte sich auf Berlin. Und Honecker setzte ihn wenigstens in Wandlitz durch.
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Andre Schieweck: Die DDR-Fahne

Fragt der Lehrer das Fritzchen, was wohl die Farben der DDR-Fahne zu bedeuten haben. Darauf antwortet Fritzchen so: "An einem rabenschwarzen Tag, kam die Rote Armee, sie versprach uns goldene Zeiten und heute haben wir zu zirkeln, damit wir nicht unter den Hammer kommen."
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Matthias Helgert: Überlänge

Ein Lkw mit Langholz wird auf der Landstraße von der Polizei angehalten, weil er ein Bild von Erich Honecker an den längsten Stamm genagelt hat. Der Polizist geht zum LKW-Fahrer, um zu fragen, was das denn darstelle. "Nun ja", sagt der Lkw-Fahrer, "da ich Überlänge habe, muss ich ja als Warnung einen roten Lappen am Ende befestigen!"
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Martin Scholz: der Wettbewerb

CIA, KGB und Stasi machen einen Wettbewerb. In einer Höhle liegt ein Skelett. Wer dessen Alter so genau wie möglich rauskriegt, ist Sieger. Der CIA-Agent geht als erster rein. Nach fünf Stunden kommt er wieder raus: "Das Skelett ist ca. 840.000 Jahre alt." Die Juroren staunen: "Das ist aber ziemlich genau. Wie haben Sie das herausgefunden?" Der Ami räuspert sich: "Naja ... Chemikalien. Aber pssssssst!"

Als nächster ist der KGB-Agent dran. Der kommt erst nach zehn Stunden wieder raus: "Das Alterchen da hat etwa 845.000 Jährchen auf dem Buckel." Die Juroren: "Nicht schlecht. Sie sind noch näher dran. Wie haben Sie das gemacht?" Der Russe mit ernstem Gesichtsausdruck: "Mit Genossen Stalin als Oberbiologen entgeht uns nichts. Aber ... pssssssst!"

Als letzter ist der Stasi-Mensch an der Reihe. Er bleibt fünf Stunden drin, zehn, 15, ... nach geschlagenen 25 Stunden kommt er wieder raus, seine Haare sind wirr, die Kleidung zerfetzt, Schweiß fließt ihm von der Stirn, er hat blaue Flecke. "Der Typ ist 845.792 Jahre alt." Den Juroren steht der Mund offen: "Das ist ja das genaue Alter! Wie haben Sie das nur rausgekriegt?" Der Stasi-Mensch mit einem Achselzucken: "Er hat's mir gestanden ..."
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Christian Minz: Die sieben "A" des Sozialismus

Alle Arbeit auf andere abwälzen, anschließend anscheißen!
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Max Mops: Trauerfall

Der Lehrer will den Kindern erklären, was ein Trauerfall ist.
Lehrer: "Wer hat ein Beispiel?"
Klein-Erna: "Mein Opa hat sich das Bein gebrochen."
Lehrer: "Das ist kein Trauerfall, das ist ein Schaden."
Klein Mäxchen: "Meine Tante hat ihre Geldbörse verloren."
Lehrer: "Das ist auch kein Trauerfall, das ist ein Verlust."
Klein-Fritzchen: "Wenn der Genosse Honecker stirbt, das ist ein Trauerfall."
Lehrer: "Gut Fritzchen, das ist ein Trauerfall. Das ist kein Schaden und kein Verlust."
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Reinhard Müller: Mondmission

Die DDR hatte die Absicht, eine eigene bemannte Mondmission durchzuführen. An Bord sollten ein DDR-Ökonom und ein Schimpanse sein. Beide bekamen dafür einen verschlossenen Umschlag, der erst auf dem Mond geöffnet werden durfte. Nach erfolgreicher Landung öffnete der Schimpanse seinen Umschlag: Messstation aufbauen; ganzes System in Betrieb nehmen; regelmäßige Kontrolle der Anlagen und Messwerte! Der Ökonom schaute dem Schimpansen über die Schulter. Ihm wurde ganz anders, denn welche Aufgaben hatte er zu erwarten? Er riss seinen Umschlag auf - darin stand nur 1 Satz: Bitte nicht vergessen, den Schimpansen zu füttern!

Dieser Witz stammt von meinem Ökonomie-Professor während des Studiums an der FSU Jena 1971-1975.
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Jürgen Klewenow: An der Himmelspforte

Ist 80 Meter lang und hat nur einen echten Zahn?
Was ist das?
Die erste Reihe vom ZK (der SED)!

Und gleich noch einer: Honecker steht an der Himmelspforte und hat einen riesigen Rucksack auf dem Buckel. Er läutet an der Himmelsglocke und Petrus öffnet ihm. Er erkennt ihn und sagt: "Du hast so viel Mist gebaut, Du musst in die Hölle! Da Du nicht mehr der Jüngste bist, lass Deinen Rucksack hier und hol ihn morgen früh ab!" Honecker zieht ab und lässt den Sack da. Am nächsten Morgen Sturmläuten an der Himmelspforte, Petrus öffnet und fängt schallend an zu lachen. Es sind zwei winzige Teufelchen. Petrus: "Ihr wollt doch nicht etwa den Rucksack abholen?" Darauf die zwei: "Nein wir sind die ersten politischen Flüchtlinge!"
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Jens Kothke: Kurz und knapp

Lieber ohne Glied im Puff als Mitglied in der Partei.
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Gerhard Mutscher: Mireille Mathieu

Ulbricht sitzt in der Badewanne und lässt seine Gummiente schwimmen. Auf einmal ruft seine Frau Lotte, die gerade Fernsehen schaut, ganz aufgeregt:"Du Walter, die Mireille Mathieu singt!" Er: "Wieso, ist das ein Schiff von uns?"
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Claus Wiegner: Der Flugzeugabsturz

Ein Flugzeug kurz vorm Absturz, für alle ist ein Fallschirm da, nur Honi hat keinen. 1.000 Meter vor dem Aufprall kommt ein Engel und sagt: "Sag 'Scheiß Kommunismus' und ich helf dir." Sagt Honi: "Nüscht, ich bin durch und durch gerne Kommunist." 500 Meter vor dem Aufprall kommt der Engel wieder und fragt Honi nochmal. Honi gibt aber die gleiche Antwort. 100 Meter vor dem Aufprall kommt der Engel ein letztes Mal und fragt: "Haste Dir's überlegt? Das ist Deine letzte Chance." Da brüllt Honi aus voller Kehle: "Scheiß Kommunismus!" Da stupst ihn einer an und sagt: "Wennde schon wärend der Parteiversammlung schläfst, kannste wenigstens die Klappe halten!"
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Karin Berger: Honecker und die Apfelsinen

Erich Honecker geht über den Alexanderplatz, er hat ein Netz mit Apfelsinen in der Hand. Plötzlich reißt das Netz, die Apfelsinen kullern in alle Richtungen. Ein kesser Berliner Junge hilft ihm beim Einsammeln. Er gibt Honecker treuherzig alle Früchte zurück. Honecker fragt ihn ganz streng: "Na, sind das auch wirklich alle, mein Jungchen? Haste auch keine behalten? Du weißt doch hoffentlich, dass Lügen ganz kurze Beine haben!?" Der Kleine gibt ihm mit verschmitzem Lächeln diese Antwort: "Ja, Onkelchen, det sin alle - mehr hab ick nisch. Aber wenn Lüchen kurze Beene ha'm, denne müssteste schon längst off'm Sack loofen, Onkelchen!"
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Thomas "Peng" Linzner: Kürzester Honeckerwitz

(Brutaler Kurzdialog mit Aussicht auf zwei Jahre Bautzen!)

Witze-Erzähler: "Honecker geht mit 'nem Strick in den Wald! Kennste den?"
Zuhörer: "Ne!"
Witzerzähler: "Ich och nich, aber fängt gut an!"
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Steffi Müller: Von Teufelchen und Schneeflöckchen

Ein kleines Teufelchen soll aus der Hölle auf die Erde fahren und das Mausen lernen. Die Mutter gibt ihm zum Einsammeln der Dinge ein kleines grünes Eimerchen mit. Das Teufelchen kommt nach Amerika: "Guten Tag, ich bin das kleine Teufelchen mit dem kleinen grünen Eimerchen und ich soll das Mausen lernen" Darauf Präsident Nixon: "Bei uns wird alles gut bewacht, hier gibt's nichts zu mausen." Das Teufelchen geht in die Sowjetunion zu Breschnew: "Guten Tag, ich bin das kleine Teufelchen mit dem kleinen grünen Eimerchen und ich soll das Mausen lernen." Breschnew: "Zieh weiter, wir haben selber nichts." Schließlich kommt das Teufelchen in die DDR, stellt sich bei Honi vor: "Guten Tag, ich bin das kleine Teufelchen mit ... Verdammt, wo ist mein kleines grünes Eimerchen?"

Gleich noch einer:
Drei Schneeflocken kommen vom Himmel und unterhalten sich, wo sie hinfliegen wollen. Sagt die erste: "Zum Nordpol, da ist es schön kalt, da bleibe ich lange bestehen." Sagt die zweite: "Zum Südpol, da ist es noch kälter, da lebe ich noch länger." Und wohin will die dritte? "In die DDR - Panik machen."

P.S. Leider ist dieser Witz heute aktueller denn je!
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Jürgen Werner: Fritzchen und der Sozialismus

In der Schule sollen die Schüler bildhafte Vorstellungen vom Sozialismus formulieren. Peter sagt: "Ich stelle mir den Sozialismus wie ein großes Kornfeld vor, mit großen, vollen Ähren." "Prima", sagt die Lehrerin.
"Ich stelle mir den Sozialismus wie eine starke Eiche vor, die im Sturm hin und her wankt, aber standhält." "Noch besser", lobt die Lehrerin.
"Na, Fritzchen, und wie stellst du dir den Sozialismus vor?", fragt die Lehrerin. "Ich stelle mir den Sozialismus wie einen großen Ozeandampfer vor, der im Sturm die Wellen zerpflügt und Kurs hält", meint Fritzchen. "Ganz fantastisch", sagt die Lehrerin begeistert. "Ich bin noch nicht fertig, Frau Lehrerin", unterbricht Fritzchen. "Na, was denn noch?", fragt die Lehrerin. "Aber die Passagiere auf dem Dampfer stehen an der Reling und kotzen und kotzen …"
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Jörg Pudel: Forschungserfolg in der DDR

Ein Metallbetrieb hatte einen Draht entwickelt, der so dünn war, dass keines der in der DDR bekannten Messgeräte die Dicke bestimmen konnte. Eine Probe wird eingetütet und zum Bestimmen der Dicke nach Japan geschickt. Leider hatte jemand vergessen, den Brief mit der Beschreibung beizulegen, was die Japaner mit dem Draht machen sollen. Nach drei Monaten kommt das Paket zurück. Die ganze Führungsriege der SED ist erschienen und der Kombinatsleiter öffnet das Paket: "Leider wussten wir nicht was wir mit der Probe machen sollten, also haben wir ein Außen- und Innengewinde reingeschnitten ..."
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Hartmut Müller: Dialog in der Kaufhalle

Kunde: Morgen!
Verkäuferin: Morgen!
Kunde: Apfelsinen?
Verkäuferin: Morgen!
Kunde: Morgen?
Verkäuferin: Morgen!
Kunde: Morgen.
Verkäuferin: Morgen.

Zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2011, 08:48 Uhr