Bildergalerie Rockbands im Osten

André Herzberg und seine Gruppe Pankow, 1988
Pankow Die Band, die sich 1977 um Sänger André Herzberg gründet, machte in den 80er-Jahren mit dem Rock-Spektakel "Paule Panke" auf sich aufmerksam. 2004 schlossen sich die Musiker wieder zusammen, um noch einmal als die legendäre Rockband "Pankow" zu touren. Bildrechte: dpa
Die Klaus Renft Combo auf einem Bandposter aus der Jugendzeitschrift - Neues Leben - von 1972.
Die Klaus Renft Combo Die Klaus Renft Combo wurde 1958 von Klaus Jentzsch in Leipzig gegründet. Nach dem Verbot 1962 wird die Band unter dem Namen "The Butlers" zur Kultgruppe der Leipziger Beatszene in den 60er-Jahren. Ab 1967 darf die "Klaus Renft Combo" wieder auftreten, 1975 wird sie endgültig verboten. Klaus Renft reist daraufhin nach West-Berlin aus, zwei Bandmitglieder werden verhaftet und reisen nach ihrem Freikauf ein Jahr später ebenfalls aus. Erst 1990 tourte die Band wiedervereint durch die Noch-DDR. Inzwischen lebt nur noch einer der alten Band-Mitglieder: Thomas Schoppe. Er hält die Legende am Leben. Bildrechte: imago/STAR-MEDIA
Die Puhdys 1976
Die Puhdys Der Bandname "Puhdys" setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der "Ur-Besetzung": Peter Meyer (Keyboards), Udo Jacob (Schlagzeug), Harry Jeske (Bassgitarre) und Dieter Hertrampf (Gitarre, Gesang). 1969 kam der Hüne Dieter "Maschine" Birr als Frontmann der Gruppe dazu. Die Puhdys waren die kommerziell erfolgreichste DDR-Rockgruppe der 70er-Jahre. Kult sind bis heute die beiden Titel aus dem Film "Die Legende von Paul und Paula": "Wenn ein Mensch lebt" und "Geh' zu ihr". Im Januar 2009 starteten die Puhdys anlässlich des 40-jährigen Bestehens eine Jubiläumstour in Berlin. Bildrechte: dpa
Karat 1995 in Suhl
Karat 1975 schlossen sich vor allem Musiker der Gruppe "Panta Rhei" zu "Karat" zusammen. Mit "König der Welt" und "Über sieben Brücken musst du gehen" gewann Karat 1978 den "Grand Prix" des Dresdner Schlagerfestivals. Peter Maffay machte mit seiner Cover-Version den Karat-"Brücken"-Song auch im Westen bekannt. Nach dem Sänger Herbert Dreilich 2004 an Krebs gestorben war, übernahm sein Sohn Claudius Dreilich die Nachfolge. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
André Herzberg und seine Gruppe Pankow, 1988
Pankow Die Band, die sich 1977 um Sänger André Herzberg gründet, machte in den 80er-Jahren mit dem Rock-Spektakel "Paule Panke" auf sich aufmerksam. 2004 schlossen sich die Musiker wieder zusammen, um noch einmal als die legendäre Rockband "Pankow" zu touren. Bildrechte: dpa
1974, Musikerin Nina Hagen
Nina Hagen Ihre Musikkarriere in der DDR - hier 1974 bei Aufnahmen im DDR-Rundfunkstudio - währte nur knapp drei Jahre und trotzdem muss sie erwähnt werden, wenn es um die Rockgeschichte der DDR geht. Nachdem sie an der Schauspielschule abgelehnt wurde, absolvierte Nina Hagen zunächst eine einjährige Gesangsausbildung. Später tingelte sie mit Bands wie dem "Orchester Alfons Wonneberg", "Automobil" und "Fritzens Dampferband" durch die DDR. Der Titel "Du hast den Farbfilm vergessen" mit der Gruppe "Automobil" wurde 1974 ein Riesenhit. Als ihr Ziehvater Wolf Biermann 1976 aus der DDR ausgewiesen wurde, verließen auch Nina und ihre Mutter Eva-Maria Hagen die DDR. Bildrechte: IMAGO
Band Rockhaus, 1984
Rockhaus "Rockhaus" trat an, um Nachfolger der Puhdys zu werden. Mit "Disko in der U-Bahn" schrieb Rockhaus den ersten Rap-Song der DDR. Nach der Wende produzierte die Band noch zwei Platten, bevor sie sich 1998 auflöste. 2005 überredete Prinzen-Sänger Tobias Künzel sie zu einem Comeback - als Vorgruppe der Prinzen. Rockhaus stieg anschließend wieder mit eigenen Konzerten und neuen Tonträgern ins Musikgeschäft ein. Bildrechte: IMAGO
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