Dynamo Dresden

Berühmte Spieler und Trainer

DDR-Fußballnationaltrainer Eudard Geyer am 12.09.1990 im Brüsseler Constant-Vandenstock-Stadion. Die DDR-Fußballnationalmannschaft gewinnt vor 10.000 Zuschauern das letzte ihrer insgesamt 293 Länderspiele. Belgien wird mit 2:0 bezwungen
Eduard Geyer (* 7. Oktober 1944) machte sich in den "goldenen Siebzigern" einen Namen als Klasse-Verteidiger, später, als Trainer, bekam er den Spitznamen "Ede Gnadenlos". 1986 übernahm Geyer den Trainerposten bei Dynamo und führte die Mannschaft bereits in seiner ersten Saison 1986/87 zur Vize- und 1989 zur DDR-Meisterschaft. 1989 wurde Geyer neben seiner Tätigkeit bei Dynamo Dresden zum Trainer der DDR-Nationalmannschaft berufen. Nach1990 war er vor allem als Trainer von Energie Cottbus tätig, die er in die erste Bundesliga führte. Bildrechte: dpa
DDR-Fußballnationaltrainer Eudard Geyer am 12.09.1990 im Brüsseler Constant-Vandenstock-Stadion. Die DDR-Fußballnationalmannschaft gewinnt vor 10.000 Zuschauern das letzte ihrer insgesamt 293 Länderspiele. Belgien wird mit 2:0 bezwungen
Eduard Geyer (* 7. Oktober 1944) machte sich in den "goldenen Siebzigern" einen Namen als Klasse-Verteidiger, später, als Trainer, bekam er den Spitznamen "Ede Gnadenlos". 1986 übernahm Geyer den Trainerposten bei Dynamo und führte die Mannschaft bereits in seiner ersten Saison 1986/87 zur Vize- und 1989 zur DDR-Meisterschaft. 1989 wurde Geyer neben seiner Tätigkeit bei Dynamo Dresden zum Trainer der DDR-Nationalmannschaft berufen. Nach1990 war er vor allem als Trainer von Energie Cottbus tätig, die er in die erste Bundesliga führte. Bildrechte: dpa
Mittelfeldspieler Reinhard Häfner kommt vor dem spanischen Abwehrspieler Celayeta zum Flanken
Reinhard Häfner (* 2. Februar 1952 † 24.Oktober 2016) war als Spieler einer der elegantesten und technisch besten Fußballer der DDR. Der Mittelfeldspieler stand für höchste Dresdner Fußballschule in puncto Ballfertigkeit, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Kombinationsfußball. Bei Dynamo Dresden erlebte er seine schönsten Erfolge als Spieler, Trainer und Manager, aber auch die bitterste Stunde seiner Laufbahn. Als Spieler wurde er je viermal Meister und Pokalsieger. Als Trainer stieg er mit Dynamo 1991 in die Bundesliga auf, wurde aber von Präsident Ziegenbalg entlassen, weil dieser einen Trainer aus dem Westen wollte. (Im Bild: Mittelfeldspieler Reinhard Häfner (r.) 1980 beim Länderspiel gegen Spanien.) Bildrechte: dpa
DDR-Stürmer Ulf Kirsten (mitte) kommt mit dem Ball vor den französischen Gegenspielern Alain Giresse (links) und Maxime Bossis zu Fall.
Ulf Kirsten (* 4. Dezember 1965), Spitzname "Schwatte", bestritt insgesamt 100 A-Länderspiele – 49 Partien für die DDR und 51 für die Bundesrepublik Deutschland. "Dort, wo andere den Fuß wegziehen, geht Kirsten mit dem Kopf hin", sagte der Trainer Eduard Geyer einmal bewundernd. Kirsten, der 1990 letzter "Fußballer des Jahres" der DDR war. Heute ist er Trainer der 2. Mannschaft von Bayer Leverkusen. (Im Bild: Ulf Kirsten 1985 im Spiel gegen Europameister Frankreich) Bildrechte: dpa
Der Dresdner Mittelfeldspieler Matthias Sammer (r) im Zweikampf mit dem Bischofswerdaer Mittelfeldakteur Jörg Bär (1989)
Matthias Sammer (*5. September 1967) gilt als einer der besten deutschen Fußballer der 1990er-Jahre. Seine Karriere begann er bei Dynamo Dresden. 1990 wechselte er zum VfB Stuttgart, später spielte er bei Inter Mailand und Borussia Dortmund. Sammer errang alle großen Titel, u.a. wurde er 1996 zum "Besten Fußballer Europas" gewählt. Nach einer langwierigen Verletzung musste er 1998 seine Karriere beenden. Nachdem er einige Jahre als Trainer arbeitete, ist Sammer seit 2006 Sportdirektor beim DFB. (Im Bild: Mittelfeldspieler Matthias Sammer (r.) 1989 im Zweikampf mit dem Bischofswerdaer Jörg Bär.)
(Über dieses Thema berichtete MDR im TV auch in "Sport im Osten", 20.01.2018 | 16.30 Uhr.)
Bildrechte: dpa
Alle (4) Bilder anzeigen