Kurt Masur - sein Leben in Bildern

Kurt Masur bei einer Orchesterprobe. (1961)
1960 wurde Kurt Masur zum Ersten Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin berufen. An dem traditionsreichen Haus avancierte er zu einem der wichtigsten Dirigenten der DDR. Die Aufnahme zeigt den damals 34-jährigen Masur bei einer Orchesterprobe 1961. Bildrechte: dpa
Kurt Masur bei einer Orchesterprobe. (1961)
1960 wurde Kurt Masur zum Ersten Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin berufen. An dem traditionsreichen Haus avancierte er zu einem der wichtigsten Dirigenten der DDR. Die Aufnahme zeigt den damals 34-jährigen Masur bei einer Orchesterprobe 1961. Bildrechte: dpa
Porträt Kurt Masur (ca. 1978)
1970 übernahm Masur als Gewandhauskapellmeister in Leipzig einen der ältesten und renommiertesten Klangkörper Deutschlands. Bildrechte: dpa
In Anwesenheit des Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker (r) übergibt Obermeister Manfred Friedrich (M) am 8. Oktober 1981 unter dem Beifall von zehntausenden von Bürgern der Messestadt symbolisch den Schlüssel an Gewandhauskapellmeister Professor Kurt Masur (l).
Am 8. Oktober 1981 wird das neu errichtete Leipziger Gewandhaus in Anwesenheit von Erich Honecker (2. von rechts), Kurt Hager (2. von links) und Willi Stoph (4. von links) eröffnet. Symbolisch übergibt ein Baubrigadier den Schlüssel an Gewandhauskapellmeister Kurt Masur (1. von links), der viele Jahre für eine Heimstatt seins Orchesters, das bis dahin in der "Kongresshalle am Zoo" konzertieren musste, gekämpft hatte. Bildrechte: dpa
Der Leipziger Gewandhauskapellmeister Kurt Masur (l) begrüßt freudig den österreichischen Dirigenten Herbert von Karajan (r) vor dem Neuen Gewandhaus in Leipzig, aufgenommen im November 1981.
Kurt Masur begrüßt 1981 den Dirigenten Herbert von Karajan vor dem Leipziger Gewandhaus. Bildrechte: dpa
Im Neuen Gewandhaus in Leipzig erläutert 1982 Gewandhauskapellmeister Kurt Masur (M) dem SPD-Vize Hans Jürgen Wischnewski (r)) den Konzertsaal. Dahinter links neben Kurt Masur steht Hans-Otto Bräutigam, Leiter der Ständigen BRD-Vertretung.
1982 führt Kurt Masur eine SPD-Delegation durch sein Haus. (Am unteren Bildrand Hans-Jürgen Wischnewski, über Kurt Masur stehend der Leiter der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR, Hans-Otto Bräutigam.) Bildrechte: dpa
Der griechische Komponist Mikis Theodorakis (l) im Gespräch mit dem Leipziger Gewandhauskapellmeister Kurt Masur (r) während der Vorbereitung der Erstaufführung seines Werkes "Axion Esti" in deutscher Sprache, aufgenommen 1982.
Der griechische Komponist Mikis Theodorakis und Gewandhauskapellmeister Kurt Masur 1982 im Gewandhaus, kurz vor der deutschen Uraufführung von Theodorakis' Oratorium "Axion Esti". Bildrechte: dpa
Kultur und small-talk am Rande der Leipziger Herbstmesse 1985. Franz Josef Strauß mit Tochter Monika (3.v.l.) im Gewandhaus bei Kapellmeister Kurt Masur. Mit dabei: Alexander Schalck-Golodkowski. (r. hinter Strauß)
Während der Leipziger Herbstmesse 1985 besucht der Bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauss das Leipziger Gewandhaus. (Hinter Strauss, mit Sonnenbrille, der DDR-Devisenbeschaffer, Staatssekretär Alexander Schalck-Golodkowski.) Bildrechte: dpa
Der Dirigent des Leipziger Gewandhausorchesters Kurt Masur gibt der Geigerin Anne-Sophie Mutter während einer Orchesterprobe einen Handkuß, aufgenommen 1988.
Die Violinistin Anne-Sophie Mutter und Kurt Masur während einer Orchesterprobe 1988 im Gewandhaus zu Leipzig. Bildrechte: dpa
Der Dirigent des Leipziger Gewandhausorchesters Kurt Masur in Familie beim Gesellschaftsspiel - Sohn Ken-David wirft begeistert die Mikadostäbchen auf den Tisch, Mutter Tomoko, Vater Kurt und Halbschwester Carolin schauen zu.
Kurt Masur beim Mikadospielen mit seiner Frau, der Sopranistin Tomoko Sakurai, dem gemeinsamen Sohn Ken-David und Masurs Tochter Carolin. Bildrechte: dpa
Der Dirigent des Leipziger Gewandhausorchesters Kurt Masur in Familie bei der Hausmusik - Masur begleitet den Gesang seiner Ehefrau Tomoko mit dem Spiel auf dem Cembalo, ihr gemeinsamer Sohn Ken-David hört interessiert zu.
Kurt Masur beim Musizieren mit Frau und Sohn. Bildrechte: dpa
Der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (l, CDU) im Gespräch mit dem Gewandhauskapellmeister Kurt Masur am 2. Dezember 1990. Masur erlang nicht nur Popularität durch seine künstlerischen Leistungen als Dirigent, sondern tat sich auch während des Zusammenbruchs der DDR als Oppositionssprecher hervor.
Kurt Masur und der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Kurt Biedenkopf, auf einer Podiumsdiskussion im Dezember 1990. Durch sein vermittelndes Wirken im Herbst 1989 war der Gewandhauskapellmeister zu einer Art moralischer Instanz geworden. Bildrechte: dpa
Der deutsche Dirigent und Kapellmeister des Leipziger Gewandhausorchesters, Kurt Masur (Mitte links), gibt am 12.9.1991 in New York sein Debüt als Chefdirigent und neuer Musikdirektor der New Yorker Philharmoniker.
1991 übernahm Gewandhauskapellmeister Kurt Masur als Chefdirigent und Musikdirektor auch die New Yorker Philharmoniker, denen er als Gastdirigent bereits seit 1981 verbunden gewesen war. Am 12. September 1991 gab er sein Debüt-Konzert in New York. Bildrechte: dpa
Kurt Masur dirigiert auf dem Augustusplatz das Rundfunkblasorchester Leipzig. Mit diesem Konzert demonstrierte der Gewandhauskapellmeister und Chefdirigent der New Yorker Philharmonie seine Unterstützung für das von Abwicklung bedrohte Orchester.
Trotz seiner Verpflichtungen mit dem Leipziger Gewandhaus und den New Yorker Philharmonikern trat Kurt Masur als Zeichen seiner Solidarität 1992 mit dem von der Abwicklung bedrohten "Rundfunk Blasorchester Leipzig" auf dem Leipziger Augustusplatz auf. Bildrechte: dpa
Sein 25-jähriges Jubiläum als Gewandhauskapellmeister feierte Kurt Masur, hier mit seiner Frau Tomoko Sakurai, am 02.09.1995 in Leipzig. Der Chef des berühmten Leipziger Klangkörpers, der gegenwärtig auch der New Yorker Philharmonie vorsteht, erhielt an diesem Tag das Bundesverdienstkreuz.
Am 2. September 1995 feierte Kurt Masur sein 25-jähriges Jubiläum als Gewandhauskapellmeister. Bildrechte: dpa
Mit der Ernennungsurkunde als Ehrendirigent des Gewandhausorchesters unter dem Arm verläßt Kurt Masur nach dem Silvesterkonzert 1996 den Konzertsaal in Leipzig. Mit der Aufführung von Beethovens Neunter Sinfonie beendete Masur nach 26 Jahren seine Amtszeit als Gewandhauskapellmeister. Aus diesem Anlaß hatte ihn das Orchester als ersten Kapellmeister in der 250jährigen Geschichte des Hauses zum Ehrendirigenten ernannt.
1996 erklärte Kurt Masur, dass er sein Amt als Gewandhauskapellmeister am Jahresende niederlegen werde. Das Silvesterkonzert am 31. Dezember 1996 mit Beethovens "Neunter Sinfonie" war sein letztes Dirigat als Gewandhauskapellmeister. Kurt Masur wurde zum "Ehrendirigenten des Gewandhaus-Orchesters" ernannt. Bildrechte: dpa
Der Dirigent Kurt Masur begibt sich am Nachmittag des 30.08.1999 zwischen leeren Stuhlreihen entlang zur Bühne, um mit der Violinsolistin Anne-Sophie Mutter und dem Weltjugendorchester für ein am gleichen Abend stattfindendes Konzert zu proben.
Kurt Masur im Sommer 1999 vor der Probe für ein Konzert mit Ann-Sophie Mutter und dem Weltjugendorchester in Weimar. Bildrechte: dpa
Alle (19) Bilder anzeigen