So begannen die Montagsdemos in Leipzig

Demonstranten vor der Nikolaikirche in Leipzig.
An den folgenden Montagen versammelten sich immer mehr Menschen auf dem Nikolaikirchhof, um ihrem Unmut über die Politik im Land Luft zu machen. Am 25. September nahmen bereits 6.000 Menschen an den Demonstrationen teil, am 2. Oktober waren es bereits bis zu 20.000 Menschen. Die ersten Friedensgebete waren bereits 1982 in der Nikolaikirche abgehalten worden, aber erst im Frühherbst 1989 entwickelten sie eine Eigendynamik. Bildrechte: dpa
Demonstranten vor der Nikolaikirche in Leipzig.
An den folgenden Montagen versammelten sich immer mehr Menschen auf dem Nikolaikirchhof, um ihrem Unmut über die Politik im Land Luft zu machen. Am 25. September nahmen bereits 6.000 Menschen an den Demonstrationen teil, am 2. Oktober waren es bereits bis zu 20.000 Menschen. Die ersten Friedensgebete waren bereits 1982 in der Nikolaikirche abgehalten worden, aber erst im Frühherbst 1989 entwickelten sie eine Eigendynamik. Bildrechte: dpa
Frauen und Kinder mit Kerzen gehen zur friedlichen Demonstration.
Auch am 9. Oktober wagen sich selbst Familien auf die Montagsdemo, obwohl befürchtet wurde, dass die Partei- und Staatsführung gewaltsam gegen die Demonstranten vorgehen könnte. Bildrechte: dpa
'Wir wollen keine Gewalt! Wir wollen Veränderungen!' ist auf einem Transparent zu lesen.
Mindestens 70.000 Menschen demonstrierten dann am Abend des 9. Oktober in Leipzigs Innenstadt für Veränderungen. Die zahlreichen Sicherheitskräfte vor Ort griffen angesichts dieser Menschenmenge nicht ein. Aus den Protesten der DDR-Bürger wurde die Friedliche Revolution. Bildrechte: dpa
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