Galerie Erste Liebe - spätes Glück

Wolfgang Nossen, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde
Wolfgang will Elisabeth nicht wieder verlieren. 1990 heiraten die beiden. Nossen arbeitet zunächst als Hausmeister für die Jüdische Gemeinde Erfurt, die Anfang der 1990er-Jahre nur noch aus ein zwei Dutzend Mitgliedern besteht. 1995 – er hat gerade das Rentenalter – erreicht, wird er zum Vorsitzenden der Thüringer Landesgemeinde gewählt. Unter Nossens Vorsitz wächst die Gemeinde. Mitte der 1990er-Jahre gibt es einen regelrechten Ansturm jüdischer Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Gemeinde wuchs auf über 800 Mitglieder. Foto: Wolfgang Nossen vor dem Toraschrank in der Neuen Synagoge Erfurt Bildrechte: MDR/Secilia Pappert
Wolfgang Nossen, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde
Wolfgang will Elisabeth nicht wieder verlieren. 1990 heiraten die beiden. Nossen arbeitet zunächst als Hausmeister für die Jüdische Gemeinde Erfurt, die Anfang der 1990er-Jahre nur noch aus ein zwei Dutzend Mitgliedern besteht. 1995 – er hat gerade das Rentenalter – erreicht, wird er zum Vorsitzenden der Thüringer Landesgemeinde gewählt. Unter Nossens Vorsitz wächst die Gemeinde. Mitte der 1990er-Jahre gibt es einen regelrechten Ansturm jüdischer Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Gemeinde wuchs auf über 800 Mitglieder. Foto: Wolfgang Nossen vor dem Toraschrank in der Neuen Synagoge Erfurt Bildrechte: MDR/Secilia Pappert
Wolfgang Nossen beim Festakt
Für den soeben in Rente gegangenen Nossen wird der Gemeindevorsitz zum Vollzeit-Job. Immer an seiner Seite: Ehefrau Elisabeth. Sie, die zurückhaltende, fast scheue, zarte Person scheint der ruhige Pol im Leben des wortgewaltigen kraftvollen Machers zu sein. Ihre Liebe kennt weder geografische, noch politische oder religiöse Grenzen. "Meine Frau hat ihren eigenen Kopf", sagt Nossen gern. Den Segen eines Rabbiners brauchen sie für ihren Bund nicht. Elisabeth ist nicht – wie bei jüdischen Ehen üblich – zum Judentum konvertiert. Foto: Wolfgang Nossen und Elisabeth im September 2012 beim Festakt zu "60 Jahre Neue Synagoge Erfurt" Bildrechte: MDR/Karsten Heuke
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