Nach dem Ende der NVA

Die ersten drei umgerüsteten Schützenpanzer vom Typ BMP 1 sind am 15.05.1991 in Neubrandenburg an die Bundeswehr übergeben worden
Hier werden drei umgerüstete Schützenpanzer vom Typ BMP 1 in Neubrandenburg an die Bundeswehr übergeben. Aufnahme: 15.05.1991 Bildrechte: dpa
DDR Fahne wird eingerollt September 1990
Appell in einer Kaserne im Norden Leipzigs im September 1990. Am Schluss wird die DDR-Fahne eingerollt. Wie geht es weiter mit der NVA Armee, ihren Liegenschaften, ihren Soldaten, ihren Waffen? Bildrechte: dpa
Die ersten drei umgerüsteten Schützenpanzer vom Typ BMP 1 sind am 15.05.1991 in Neubrandenburg an die Bundeswehr übergeben worden
Hier werden drei umgerüstete Schützenpanzer vom Typ BMP 1 in Neubrandenburg an die Bundeswehr übergeben. Aufnahme: 15.05.1991 Bildrechte: dpa
Ein US-Soldat am Checkpoint Charlie in der Friedrichstrasse (Bezirke Mitte / Kreuzberg).
Beliebte Souvenirs der frühen 90er-Jahre: Orden und Uniformstücke aus sowjetischen bzw. NVA-Beständen. Aufnahme: Juni 1990 Berlin-Friedrichstraße Bildrechte: dpa
Drei Männer schauen durch Fernrohre.
Januar 1994: Im einst größte Fahrzeugmateriallager der Nationalen Volksarmee in Hangelsberg bei Fürstenwalde. Nachtsichtgeräte für 150 DM gehören zu den "Rennern" einer Verkaufsaktion. Bohrmaschinen bis Lastkraftwagen werden verkauft. Der Erlös fließt in die Entsorgung der NVA-Liegenschaften und in die Verschrottung von Kriegsgeräten. Bildrechte: dpa
Besucher in NVA-Uniform nehmen am 19.07.2014 im Bunkermuseum Frauenwald (Thüringen) an einer Armeeübung teil.
Umstrittene "Umnutzung" in Frauenwald in Thüringen: Im ehemaligen Bunker, Tarnname "Trachtenfest", können Besucher übernachten. Im Kriegsfall hätte die Suhler Stasi-Bezirksverwaltung hier unterschlüpfen sollen. Heute können Gäste in grüngraue NVA-Uniformen schlüpfen und sind einem "Genossen Major" "unterstellt". Bildrechte: dpa
Schützenpanzer für Touristen - Im Gewerbegebiet von Grimmen steht Harald Brehmer am Freitag (12.11.2010) vor einem Schützenpanzer (BMP-1) sowjetischer Bauart. Im Technikpark MV können Besucher künftig mit ausrangierten Militärfahrzeugen wie Schützenpanzer oder Kettenfahrzeug über ein drei Hektar großes Gelände fahren.
Im Gewerbegebiet von Grimmen steht Harald Brehmer im November 2010 vor einem Schützenpanzer sowjetischer Bauart. Im "Technikpark MV" können Besucher mit ausrangierten Militärfahrzeugen wie Schützenpanzern oder Kettenfahrzeugen über ein drei Hektar großes Gelände fahren. Bildrechte: dpa
Ein Mann in Militäruniform zeigt zwei runde Plastikobjekte.
Eigentlich hätten die Minen schon Mitte der 80er-Jahre vollständig von der NVA geräumt werden müssen. Doch beim Grenzabbau wurden immer wieder Minen gefunden - an der gesamten ehemaligen innerdeutschen Grenze bi 1995 rund 1.000 intakte Sprengkörper. Oberstleutnant Peter Augustin, der für die Bundeswehr den Grenzabbau von der Ostseeküste bis zur thüringischen Landesgrenze beaufsichtigt, zeigt zwei Plastik-Minen des einstigen innerdeutschen Todesstreifens.

(Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: MDR Zeitreise Spezial: Die NVA - Dienen für das Volk? | 28.02.2016 | 23:15 Uhr)
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