1767- 1780: Neuanfang in Warschau und Tod Canalettos

Warschau: Im Dezember 1766 will Canaletto mit seinem Sohn Lorenzo nach Sankt Petersburg an den Hof der Zarin Katharina der Großen reisen. Akademieleiter Christian Ludwig Hagedorn stellt sich diesen Plänen zunächst in den Weg. Erst als die Witwe des Kurfürsten Canaletto einen bezahlten Urlaub zusichert, kann der venezianische Maler Dresden im Januar 1767 verlassen - und wird nie wieder zurückkehren.

1768 wird Canaletto in Warschau zum Hofmaler von König Stanislaus August ernannt und lässt seine Familie aus Dresden nachkommen. Am polnischen Hof kann er seine Kunst noch einmal voll entfalten.

Canaletto stirbt am 17. August 1780 in Warschau, nur drei Wochen nach dem Tod seines Sohnes Lorenzo.

 

 

 

Zuletzt aktualisiert: 15. September 2015, 14:58 Uhr