Manfred von Ardenne - Einblicke in sein Leben

Ehemals Kurort, jetzt luxurioeser Wohnort der Dresdner Prominenz, wie hier im Bild der denkmalgeschuetzte Komplex des Baron Manfred von Ardenne
Bis heute ein imposanter Blickfang: der denkmalgeschützte Komplex des Barons Manfred von Ardenne in Dresden. Am 26. September 1989 wurde von Ardenne in Dresden zum Ehrenbürger ernannt. Bildrechte: IMAGO
Prof. Manfred von Ardenne  ca. 1931 in seinem Laboratorium Deutschland
Manfred von Ardenne in einem Laboratorium , etwa 1931. - Von Kindesbeinen an tüftelte er lieber als die Schulbank zu drücken. Der Berliner Industrielle Siegmund Loewe begeisterte sich für den jungen Forscher und förderte ihn nach Kräften. Bildrechte: IMAGO
Villa von Prof. Manfred von Ardenne (GER/Direktor Manfred von Ardenne Institut) in Dresden Weißer Hirsch
Das ist die Villa, die Manfred von Ardenne kauft, als er sich 1955 nach seiner Rückkehr aus der Sowjetunion in Dresden niederläst. Manfred von Ardenne und seine (zweite) Frau Bettina bekommen von Walter Ulbricht eine sowjetische Luxuslimousine vom Typ SIS 110 als Gastgeschenk. Ulbricht unterstützt den Heimkehrer, der in Dresden in seinem eigenen Institut Spitzenforschung betreiben will. Bildrechte: IMAGO
Zwei Männer an einem teschnischen Gerät.
Prof. Manfred von Ardenne (re) mit einem Mitarbeiter in einem Labor. - Dr. Peter Lenk, ehemaliger Geschäftsführer sagt später über Manfred von Ardenne und die Stimmung im Institut: "Und irgendwann erwischte man sich dabei, nicht mehr auf die Uhr zu schauen, sondern ist dann nach Hause gegangen, wenn die Arbeit erledigt war ." Bildrechte: IMAGO
Eine Frau im Laborkittel und ein Mann im Anzug gucken auf eine Rolle Papier.
Das Institut in Dresden hatte schließlich etwa 500 Mitarbeiter. Bildrechte: IMAGO
Ein älterer Herr an einem Tisch, hinter ihm steht ein großes, längliches technisches Gerät.
Manfred von Ardenne hier vor dem von ihm mit entwickelten Rasterelektronenmikroskop in seinem Dresdener Institut. 1957 wird er in den Forschungsrat der DDR berufen und erhält ein Jahr später den Nationalpreis der DDR. Bildrechte: IMAGO
Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch und schreibt.
Ulbrichts Nachfolger Honecker ist dem umtriebigen Forscher mit dem eigenen Institut im Dresddner Villenviertel weniger wohlgesonnen. Doch Ardenne lässt sich die Zügel für sein Institut mit den hunderten Mitarbeitern nicht aus der Hand nehmen. Bildrechte: IMAGO
Sechs feierlich gekleidete Menschen mit ernsten Gesichtern im Halbkreis versammelt.
Den 80. Geburtstag am 20.01.1987 feiert nicht nur die ganze Familie - Ehefrau Baronin Bettina von Ardenne (li., GER), mit den erwachsenen Kindern Hubertus, Beatrice, Thomas und Alexander... Bildrechte: IMAGO
Zwei Männer im Anzug schütteln sich die Hände und lächeln. Im Hintergrund stehen viele Männer und Frauen, die lächeln.
Auch der Staat feiert den renommierten Forscher: Zu seinem Ehrentag wird ihm der Titel "Hervorragender Wissenschaftler des Volkes" verliehen - neben dem Nationalpreis die am höchsten dotierte der DDR: Außer Urkunde und Medaille bekommt Ardenne 40.000 Mark. Bildrechte: IMAGO
In einem großen Saal sitzen viele gut gekleidete Menschen.
Hamburg und Dresden gehen Mitte Dezember 1987 eine Städtepartnerschaft ein: Im Bild Gerhard Schill (vorn li., GDR/SED) und Prof. Dr. Manfred von Ardenne (2.v.li., GER) während der Unterzeichnung der Vereinbarung. Die erste solche innerdeutsche Partnerschaft war erst 1985 zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt geschlossen worden. Für Hamburg ist der Pakt mit Dresden aus ökologischer Sicht wichtig, da die Stadt die ökologischen Sünden elbaufwärts täglich vor Augen hatte: Die Industriebetriebe in CSSR und DDR entsorgten Abfälle tonnenweise in der Elbe; auch die Stadt Dresden entsorgte ihre Abwässer ungeklärt in den Fluss. Bildrechte: IMAGO
Manfred von Ardenne
Auf die 1987 vereinbarte Städtepartnerschaft folgt im März 1988 ein "Symposium für Frieden und Abrüstung" mit den Stadtoberhäuptern der beiden Elbestädte, und zwar in Dresden. Auch Manfred von Ardenne ist hier dabei. Bildrechte: IMAGO
Ein älteres Ehepaar freut sich: Ein Mann hält ein Straßenschild mit der Aufschrift "Manfred von Ardenne-Platz".
Hamburg hat dem einstigen Sohn der Stadt einen Platz gewidmet, der nach ihm benannt wird. Manfred von Ardenne (re.) und seine Frau Bettina anlässlich der Einweihung des Manfred von Ardenne Platzes in Hamburg. Das Aufnahmedatum ist nicht bekannt. Bildrechte: IMAGO
Ehemals Kurort, jetzt luxurioeser Wohnort der Dresdner Prominenz, wie hier im Bild der denkmalgeschuetzte Komplex des Baron Manfred von Ardenne
Bis heute ein imposanter Blickfang: der denkmalgeschützte Komplex des Barons Manfred von Ardenne in Dresden. Am 26. September 1989 wurde von Ardenne in Dresden zum Ehrenbürger ernannt. Bildrechte: IMAGO
Alle (12) Bilder anzeigen

MDR FERNSEHEN | 28.05.2017 | 22:00 Uhr Manfred von Ardenne - das Jahrhundertgenie

Manfred von Ardenne - das Jahrhundertgenie

Mirko Drotschmann moderiert den Themenabend der Sendereihe MDR Zeitreise Spezial.