Das Erste | Dienstag, 01.02.2005 | 21:05 Uhr Folge 254: Der Liebesbeweis

Für Friedrich ist die Situation alles andere als angenehm. Er will niemandem zur Last fallen. Doch von seinem wiederholten Vorschlag in ein Pflegeheim zu gehen, will niemand etwas wissen. Alle nehmen sich vor, die Situation gemeinsam zu meistern. Pia (Hendrikje Fitz); Roland (Thomas Rühmann); Friedrich (Fred Delmare); Charlotte (Ursula Karusseit)
Bildrechte: MDR/Peter Krajewski

Elvira Castor betreibt mit ihrem Mann trotz ihrer längst gescheiterten Ehe eine Kneipe. Eines Tages bekommt sie überraschenden Besuch. Ihre Tochter Marlene taucht auf, die Elvira direkt nach der Geburt zur Adoption gegeben hatte. Marlene ist schwanger und bittet ihre Mutter um ein Gespräch. Völlig überfordert und von Schuldgefühlen überwältigt, fordert Elvira ihre Tochter auf zu gehen.

Ihr Mann Heinz und der Taxifahrer Paul Wagner, der seit langem Elviras heimlicher Geliebter ist, werden Zeugen der Auseinandersetzung zwischen Mutter und Tochter. Nachdem Marlene gegangen ist, hat Elvira einen Unfall und wird mit einer Radiusfraktur in die Sachsenklinik gebracht. Dr. Heilmann entschließt sich, die Fraktur zu operieren. Bei der Operation bemerken die Ärzte eine erhöhte Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle ihrer Patientin. Bei den anschließenden Untersuchungen stellen die Ärzte fest, dass Elvira an einer Leberzirrhose leidet. Elvira, die keinen Alkohol trinkt, ist schockiert, zumal ihr Roland gestehen muss, dass sie eventuell ein Spenderorgan benötigt.

Angesichts dieser dramatischen Entwicklung wendet sich Paul an Marlene und versucht zwischen Tochter und Mutter zu vermitteln. Als sich Mutter und Tochter schließlich aussprechen, hört Heinz mit, dass Elvira ihre Ehe als gescheitert ansieht. Bevor er sie zur Rede stellen kann, tritt bei Elvira eine dramatische Verschlechterung ein.

Im Haushalt Heilmann wird man davon überrascht, dass Friedrich früher als geplant aus der Reha-Klinik zurückkommt. Er hat es dort nicht mehr ausgehalten und stellt die Familie, die beschließt, ihn selbst zu pflegen, vor einige "logistische" Probleme.