Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) möchte die Behandlung eines kleinen Mädchens nicht fortsetzen. Zu schmerzhaft ist ihre Erinnerung an ihren verstorbenen Sohn. Roland (Thomas Rühmann) weiß, wie es ist, ein Kind zu verlieren.
Bildrechte: MDR/Krajewski

Sendetermin: 18. März im Ersten Folge 173: Die eigenen vier Wände

Elena Eichhorn (Cheryl Shepard) möchte die Behandlung eines kleinen Mädchens nicht fortsetzen. Zu schmerzhaft ist ihre Erinnerung an ihren verstorbenen Sohn. Roland (Thomas Rühmann) weiß, wie es ist, ein Kind zu verlieren.
Bildrechte: MDR/Krajewski

Auf Jonas' Geburtstagsfest bricht sich ein kleines Mädchen, Marie Körber, beim Spielen den Arm. In der Klinik bittet Roland Elena, die Patientin zu übernehmen. Da Marie eine schlechte Blutgerinnung hat, verläuft die OP mit Komplikationen. Die Armfraktur kann dennoch problemlos behoben werden. Am nächsten Tag geht es Marie sehr schlecht. Elena findet heraus, dass Marie u. a. eine extrem vergrößerte Milz hat. Die Symptome könnten auf Leukämie hinweisen.

Roland empfiehlt, die Milz sofort zu entfernen, da die Gefahr eines Milzrisses zu groß wäre, und Marie verbluten könnte. Aber Elena ist dagegen. Also soll sie nach den Ursachen weiterforschen, um das Organ zu retten. Zu Rolands Überraschung möchte aber Elena den Fall abgeben. Als die Oberschwester das Mädchen bewusstlos vorfindet, ruft sie Elena, die kurz in Panik gerät. Vielleicht hat das Kind einen Milzriss und verblutet? Oberschwester Ingrid soll die Eltern verständigen, man müsse mit dem Schlimmsten rechnen! Aber Marie hatte nur einen Schwächeanfall.

Die herbeigerufenen Eltern sind erregt: Zuerst der Armbruch, dann eine vergrößerte Milz, Verdacht auf Leukämie und jetzt "nur ein Schwächeanfall"? Prof. Simoni wäscht Elena den Kopf. Nicht nur, dass sie die Chancen der Patientin falsch eingeschätzt hat, hat sie die Eltern auch unnötig geängstigt. Elena erzählt ihm und Roland, dass sie einen kleinen Sohn hatte, der an einer seltenen Krankheit gestorben ist. Deswegen fühlt sie sich nicht in der Lage, Marie weiterzubehandeln. Prof. Simoni hat Verständnis für ihre Situation, bestärkt sie aber, die Behandlung Maries fortzuführen.

Zuletzt aktualisiert: 03. Januar 2006, 17:46 Uhr