Folge 37: Die Geister, die ich rief

Sendetermin: Montag, 16. August 1999 im Ersten

Zufällig begegnen sich Charlotte und Else Bittner in der Sachsenklinik. Die beiden sind alte Freundinnen, die sich aus den Augen verloren haben. Für eine gemeinsame Tasse Kaffe und um der alten Zeiten willen, lassen beide Frauen vom Grund ihres Besuchs in der Klinik ab. Charlotte wollte Achim ein Fax aus den USA bringen und Else hat als Bewährungshelferin einen Schützling in der Klinik.

Stolz wie Charlotte auf ihren Achim ist, zeigt sie Else das Fax. Doch was die ihr aus dem Englischen übersetzt, gefällt Charlotte gar nicht - Achim geht nach Amerika. Charlotte fühlt sich hintergangen. Doch die beiden Frauen schmieden einen Plan, wie sie Achim halten können. Charlotte simuliert und wird als Patientin eingeliefert: Hätte Achim Charlotte eingeweiht, wüßte sie, daß ihr Achim nur für eine dreimonatige Fortbildung gehen will.

Roland Heilmann sagt Pia Heilmann, daß sie in die Villa  ziehen.
Roland Heilmann sagt Pia, dass sie in die Villa Kreutzer ziehen. Bildrechte: MDR/Laue

Auch die Heilmanns - Roland, Pia, Alina, Jacob und Opa Friedrich - müssen gehen. Bei Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück sind Gebäudeschäden an dem Haus, in dem die Heilmanns wohnen, festgestellt worden, und es besteht Einsturzgefahr. Die von der Wohnungsgesellschaft angebotene Ersatzwohnung befindet sich in einer Gegend, in der die Reifen des Familien-Vans bereits beim ersten Besuch verschwinden. Roland sucht nach einem Ausweg.Die Lösung des Problems ist die demnächst verwaiste Villa Kreutzer: ein luxuriöses Ausweichquatier, solange Achim in Amerika weilt. Die Geister jedoch, die Charlotte rief, wird sie nun nicht mehr los: Achim hat für sie einen Termin in der Sachsenklinik besorgt ...