Polizeikontrollen in Sachsen
Vier Millionen Euro Einnahmen durch Verkehrssünder auf Autobahnen 2025
Zu schnelles Fahren, ignorierte Abstandsvorschriften oder verbotene Überholmanöver: Nach Angaben der Landesdirektion lagen die Einnahmen durch Buß- und Verwarngelder nach Verkehrsverstößen auf Autobahnen in den ersten sechs Monaten bei gut 3,95 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum 2024 waren es rund 30.000 Euro mehr.
Blitzerfoto: 127 km/h zu schnell unterwegs
Zu schnelles Fahren war mit Abstand der häufigste Grund für verhängte Bußgelder. Auf Sachsens Autobahnen sind von Januar bis Juli fast 25.000 Fahrzeuge geblitzt worden - und damit etwa 500 weniger als im Vorjahr. Wie die Landesdirektion mitteilte, wurde der mit Abstand schnellste Fahrer auf der A9 in Richtung München erwischt. Er war mit 207 Kilometern pro Stunde in einer Tempo-80-Zone unterwegs.
Zu weiteren häufigen Verkehrsverstößen auf Autobahnen, die von der Polizei registriert werden, gehören auch das Ignorieren des Überholverbots oder zu wenig Abstand zu anderen Fahrzeugen. Insgesamt gab es laut Landesdirektion im ersten Halbjahr 31.186 Bußgeldbescheide - und damit 6.132 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
MDR (kav)/dpa