Narzissmus, Psychopathie und Machiavellismus – sie bilden die Dunkle Triade. Diese sozial unerwünschten Wesenszüge wirken auf das Umfeld. Eine Jenaer Studie hat untersucht, ob sie Beziehungen toxisch werden lassen.
Proteinriegel, Proteinpudding, Proteinshakes: Eiweiß liegt voll im Trend. Eine neue Auswertung von mehr als 350 Studien legt aber nahe, dass viel Eiweiß für die meisten Menschen der falsche Weg sein könnte.
Die Molkereibranche steht für hohe CO₂-Emissionen – und will doch teilweise bis 2050 klimaneutral werden. Fachleute sehen große Einsparpotenziale, warnen aber: Wirklich klimafreundlich wird Milch nie.
Rauch der schweren Waldbrände in Spanien und Frankreich könnte bis nach Mitteleuropa ziehen. Experten aus Leipzig rechnen aber nur mit geringen Konzentrationen. Wie die Aerosole wirken und welche Risiken sie bergen.
PFAS gelten in vielen technischen Bauteilen als unersetzbar. Vier Projekte am Fraunhofer ILT zeigen: Häufig fehlt nicht der Ersatzstoff, sondern ein Verfahren, das ihn aufs Bauteil bringt.
Die Zahl der Waldbrände in Südeuropa ist durch einen besseren Umgang mit Bränden zurückgegangen. Gleichzeitig steigt das Risiko für besonders verheerende Feuer, zeigt eine aktuelle Studie.
Immer öfter kommt es zu Waldbränden, nicht nur in Südeuropa, sondern auch in Deutschland. Aber was passiert nach einem Waldbrand in der Natur? Denn: Ein verbrannter Wald wirkt nur auf den ersten Blick tot.
Wir können die Zukunft nicht vorhersagen – aber wir können sie gestalten. Und das machen Forschende in Mitteldeutschland. Woran sie arbeiten und wie sie unsere Welt verändern, MDR WISSEN stellt die Projekte vor.
Zwischen Windeln, Kita und Alltag bleibt für Nachhaltigkeit oft wenig Zeit. Warum Mobilität, Ernährung und Wohnen deutlich mehr fürs Klima bewirken als Stoffwindeln – und was wirklich zählt.
Deutschlands Auwälder haben Durst: Die Flussauen, in denen sie wachsen, sind nämlich nicht mehr feucht genug. Dabei werden sie dringend gebraucht, da Auwälder besonders gut Kohlenstoff und Wasser speichern.
2026 ist ein gutes Kirschenjahr. Aber kein selbstverständliches, das zeigt die Erfahrung der jüngeren Vergangenheit. Die Züchtung hat das längst erkannt und sucht nach Sorten, die auch mit dem Klimawandel klarkommen.
Trotz zunehmender Hitzewellen haben sich Vermieter und Politik bislang wenig mit der Wärmeentwicklung in Wohnungen befasst. In den Niederlanden hat ein Citizen-Science-Projekt das Thema auf die Tagesordnung gesetzt.
Krafttraining baut nicht nur Muskeln auf. Forschende haben nun entschlüsselt, wie Muskelzellen Schäden nach intensiver Belastung reparieren. Das Wissen könnte Training und Rehabilitation verbessern.
Mehr Menschen als in jedem Gesamtjahr seit 2016 sind laut RKI in diesem Jahr an den Folgen großer Hitze gestorben. In Thüringen liegt die Zahl genau auf dem Allzeithoch von 2018, in Sachsen und Sachsen-Anhalt darunter.
Warum verlieren Muskeln im Alter ihre Kraft? Ein blockiertes Protein ist schuld. Wissenschaftler haben eine Verbindung identifiziert, die die Blockade löst und die Regeneration von Muskelgewebe verdoppelt.
Es wird wieder heiß in Mitteldeutschland. Hitzetage und Tropennächte stehen an. Besonders gefährdet: ältere Menschen. Ein Projekt in Thüringen unterstützt diese seit fünf Jahren und stellt sich auf die Hitze ein.
2,5 Milliarden Menschen leiden an "verstecktem Hunger". Ihre Nahrung hat zu wenig Mikronährstoffe und Vitamine. Eine Kombination alter und neuer Züchtungsmethoden soll das beheben und die Pflanzen klimaresistent machen.
Frauen machen 51 Prozent der Menschheit aus. Doch ihre Gesundheit wurde lange nicht angemessen betrachtet. Sie sind in der medizinischen Forschung unterrepräsentiert. Das soll sich ändern – zum Wohle aller Menschen.
Vom "Männerschnupfen" bis zu Geburtsschmerzen: Warum Männer und Frauen Schmerz anders erleben – und warum die Medizin ihn noch immer ungleich bewertet. Ein Blick auf Biologie, Rollenbilder und die Folgen für Frauen.
Warum sterben Männer früher als Frauen? Woher weiß der Körper, wo er Fettpolster anlegen muss? Wieso laufen in Frauen und Männern unterschiedliche Prozesse ab? Karsten Möbius erkundet den kleinen Unterschied.
Medizin hat ihre Grenzen, das bekommen vor allem Frauen zu spüren. Das liegt daran, dass sich die Forschung zu Symptomen und Medikamenten häufig an Männern orientiert. Eine Magdeburger Ärztin will das ändern.
Alle reden über die Perseiden. Doch schon jetzt huschen zahlreiche Sternschnuppen über den Himmel. Welche Meteorschauer Ende Juli aktiv sind und wo die Chancen in Mitteldeutschland am größten sind.
Faszinierende Polarlichter gab es in letzter Zeit häufig zu sehen, sogar in südlicheren Gefilden Deutschlands. Gefährlich sind sie nicht – die Ursachen haben es dafür in sich, wie auch die Vergangenheit gezeigt hat.
Beteigeuze ist offenbar doch nicht allein: Der lange vermuteten Begleitstern des berühmten roten Überriesen wurde erstmals überzeugend nachgewiesen. Das könnte Folgen für sein späteres Ende als Supernova haben.
Am 29. Juli 2026 ist wieder Vollmond über Mitteldeutschland. Was der hochsommerliche Vollmond mit dem Heißgeträg Met zu tun hat und welche Namen man dem Julimond sonst noch gibt, erfahren Sie bei MDR WISSEN.
Astronomen haben erstmals ein mondähnliches Objekt außerhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen. An der Entdeckung des "Exomondes" war auch eine Thüringer Astrophysikern mit der von ihr entwickelten Software beteiligt.
Seit zehn Stunden nichts gegessen und dann im Fitnessstudio die Beine trainieren. Das kann für manche Menschen schon ziemlich anstrengend sein. Eine Studie sagt dazu: Schon das Riechen an Schokolade würde helfen!
Die Lust an der Bewegung zur Musik ist unter uns Menschen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Dabei ist uns das Interesse an Musik ebenso in die Wiege gelegt wie die Reaktionen unseres Körpers auf Melodien und Rhythmen.
Die Chance einen neuen Job zu finden, sinkt mit längerer Arbeitslosigkeit stetig. Eine neue Studie hat die Mechanismen dahinter erforscht und einen Teufelskreislauf entdeckt. Doch aus dem gibt es einen Ausweg.
Wie wir bestimmte Reize verarbeiten, hängt nicht einfach nur von Vorlieben ab. Es ist auch in unserem Gehirn verankert, etwa ob wir eher auf Gesichter oder auf Text achten. Das zeigt eine neue Studie.
Kriege, Polarisierung in der Gesellschaft, Energieunsicherheit – nur drei der aktuellen Entwicklungen, die als Teil einer Polykrise empfunden werden. Menschen über 40 leiden dadurch heute mehr als in der Corona-Zeit.
Die von der TU Chemnitz entwickelte neue KI-App "Birdnet Live" erkennt Vogel- und Tierstimmen direkt auf dem Smartphone – ohne Internet. Das ermöglicht Artenerfassung selbst in Funklöchern.
Wetter-Apps liegen selten grob falsch, aber oft weit auseinander. Der Grund ist keine schlechte Software, sondern eine physikalische Grenze, die sich nicht verschieben lässt.
Nicht Senioren, sondern Jugendliche und junge Erwachsene verursachen die höchsten Treibhausgasemissionen durch ihre Ernährung. Der Anstieg der Gesamtemissionen wird aber zunehmend von alternden Gesellschaften geprägt.
Die aktuelle Dürre sieht man nicht nur in großen Teilen (Mittel-)Deutschlands, sondern europaweit. Aktuelle Forschung zeigt: Das ist der Klimawandel, aber am fehlenden Regen liegt es nicht unbedingt.
Quantencomputer gelten als Hoffnungsträger der IT. Forschende aus Dresden zeigen nun: Ausgerechnet mit wachsender Größe können bestimmte Quantenrechner ins Stocken geraten – durch einen bekannten Quanteneffekt.
Vor 1.000 bis 3.000 Jahren war die Welt so sprachreich wie nie: Zehntausende Sprachen wurden gesprochen. Eine neue Studie zeigt, dass die heutige Sprachvielfalt nur ein kleiner Rest dieses "goldenen Zeitalters" ist.
Manche Algen stören am Strand, andere sind mikroskopisch klein. Und für uns Menschen überlebenswichtig. Aber schon geringe Temperaturänderungen können ihr Verhalten zu unserem Nachteil ändern, zeigt Forschung aus Jena.
Die Waldbrandgefahr wird auch in Mitteldeutschland in den kommenden Tagen nochmal zulegen. Prävention ist das Wichtigste – aber wenn es brennt, könnte künftig auch die Bekämpfung besser laufen.
Die Arktis erwärmt sich von allen Regionen am schnellsten. Eine Forschungsstation lässt sich kommenden Winter im Eis einfrieren, um dort Proben zu sammeln – unter anderem für Forschende aus Jena.
Eine Genanalyse von 521 Mammuts zeigt, dass in den Lagern menschlicher Eiszeitjäger vor allem Knochen von Mammutkühen liegen, in der freien Natur überwiegen dagegen die von Bullen.
Der Paranthropus boisei war einer unserer Verwandten. Und galt bisher als kleiner als der moderne Mensch. Analysen eines Forscherteams mit Leipziger Beteiligung an prähistorischen Fußabdrücken werfen daran Zweifel auf.
Wie und wo Gesellschaften ihre Verstorbenen beisetzen, hat sich über die Jahrtausende verändert. Immer seltener werden Tote in der Nähe ihres Wohnorts beerdigt. Eine neue Studie hat jetzt untersucht, woran das liegt.
Am Bromacker im Thüringer Wald entdecken Forschende seit 2020 erstaunlich gut erhaltene Ursaurier-Fossilien. Neue Funde zeigen ein komplexes Land-Ökosystem aus dem Unterperm – lange vor den Dinosauriern.
Im Thüringer Wald liefern versteinerte Urzeitspuren spektakuläre Einblicke in das Leben vor den Dinosauriern – und könnten einen der frühesten Unterschiede zwischen Reptilien und Säugetieren verraten.
Gerhard Palitzsch trat mit 19 Jahren in die SS ein. Er beteiligte sich am Aufbau des KZ Auschwitz, erschoss eigenhändig Menschen. "Exekutor" nannten ihn seine Opfer: der Vollstrecker. Wie wurde Palitzsch zum Mörder?
Wissen Sie, wer hinter der Währungsunion steckt? Es ist der Mann, der mit seinen sehr kontroversen Thesen zur Finanz-, Sozial- und Bevölkerungspolitik seit einigen Jahren immer wieder in aller Munde ist: Thilo Sarrazin.
Die 3. Staffel des Podcasts "NS-Cliquen: von Menschen und Mördern" beleuchtet erneut fünf Lebenswege von Frauen und Männern im Terror- und Mord-System der NS-Zeit. Einer davon: Ludolf-Hermann von Alvensleben aus Halle.
Lange vor Tschernobyl brannte in Leipzig der erste Reaktor der Welt: 1942 entzündete sich das Experiment von Werner Heisenberg. Ein dramatischer Einsatz für die Feuerwehr und der Beginn eines gefährlichen Zeitalters.
Am 22. Juni 1941 überfällt die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Das Unternehmen Barbarossa ist ein Vernichtungskrieg, mit dem Hitler die "Lebenskraft Russlands" zerstören und "Lebensraum im Osten" gewinnen will.
Fremde Sprachen zu lernen, fordert das Gehirn heraus – und hält es fit. Ein deutsches Forschungsteam hat jetzt herausgefunden: Das gilt auch für Dialekte.
Informieren, Kompetenzen bündeln und dazu noch Touristen anlocken: Das neue "Informations- und Kompetenzzentrum Hanf" in der Nähe des Geiseltalsees hat viel vor. Und erhält dafür eine Millionenförderung.
Eine internationale Studie zeigt: Die Stimmung von Lehrerinnen und Lehrern beeinflusst maßgeblich, wie gut Schülerinnen und Schüler lernen – über Klassenführung, Beziehung und kognitiv fordernden Unterricht.
An alten Dingen zu lange festzuhalten, kann dazu führen, dass man vor schönen neuen Dingen die Augen verschließt. Auch in der Forschung, zeigt eine neue Studie an Millionen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Mitteldeutschland ist ein starker Motor für Innovationen. Ob Dresden, Ilmenau oder Freiberg – die hiesigen Universitäten dominieren das neue Patent-Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft.
Die Bioinformatik ist eine junge Wissenschaft, die Biologie und Informatik verknüpft. Mit Methoden der Mathemathik und Informatik wird biologische Forschung unterstützt. Es warten vielfältige und gut bezahlte Jobs.
Verfahrenstechnik ist wie ein Cocktail der Naturwissenschaften, der sich mit der Umwandlung von Stoffen beschäftigt. Maschinenbau, Chemie, Energie, Bergbau, Lebensmittel oder Pharma. Das Einsatzspektrum ist riesig.
Sexualität wissenschaftlich betrachten, offen über Sex reden und Menschen mit intimen Problemen beraten. Darum geht es im Studiengang Sexologie an der Hochschule Merseburg. Infos zu Studium, Beruf und Bezahlung.