Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik arbeiten in der Fernseh- und Hörfunkausstattung in den Bereichen Beleuchtung, Beschallung und Bühne.

Was macht ein Veranstaltungstechniker?

Eine junge Frau kontrolliert die Beleuchtung in einem Studio.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Fachkraft für Veranstaltungstechnik stattet komplexe Radio- und Fernsehproduktionen aus. Sie arbeitet in den Bereichen Beleuchtung, Beschallung und Bühne. Sie montiert Beleuchtungs-, Projektions-, Beschallungsanlagen und Veranstaltungsaufbauten, nimmt diese in Betrieb, bedient sie und ist für deren sicheren Transport sowie Lagerung zuständig.
Als elektrotechnische Fachkraft sorgt sie neben der Sicherheit am Veranstaltungsort für die Energieversorgung der Geräte und Anlagen. Außerdem konzipiert, kalkuliert und koordiniert sie verschiedene Veranstaltungen.

Voraussetzungen

  • qualifizierter Abschluss einer allgemeinbildenden Schule oder Abitur bzw. Fachoberschule mit technischer Ausrichtung
  • gute Zensuren in Physik und Mathematik
  • sehr gutes technisches Verständnis und organisatorische Fähigkeiten
  • handwerkliche Begabung und räumliches Vorstellungsvermögen
  • uneingeschränkte Farbtüchtigkeit, gutes Hörvermögen
  • Bereitschaft zur Arbeit im Team, auch zu unüblichen Zeiten und an wechselnden Orten
  • ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein besonders im Hinblick auf Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz
  • Pkw-Führerschein erwünscht

Ausbildungsinhalte

  • Projektkoordination (Konzipieren, Kalkulieren, Planen von Arbeitsabläufen)
  • Beurteilen der Sicherheit und der Infrastruktur von Veranstaltungsstätten
  • Geräte und Anlagen bereitstellen, einrichten, prüfen, sichern und transportieren
  • Veranstaltungsaufbauten bereitstellen, montieren und demontieren
  • Bedienen von bühnen- und szenentechnischen Einrichtungen
  • Organisieren, Bereitstellen, Prüfen der Energieversorgung
  • Aufbauen, Einrichten, Bedienen von Beleuchtungs-, Beschallungs- und Projektionsanlagen
  • Aufnehmen und Übertragen von Bild, Ton und Daten
  • Bewerten und Einsetzen von Effekten
  • Durchführen von Veranstaltungen/Projekten

Ausbildungsdauer und Einsatzort

Die Ausbildung dauert drei Jahre und beginnt jedes Jahr am 1. September.

Der Einsatz nach der Ausbildung richtet sich nach der persönlichen Eignung und dem Bedarf im Unternehmen.

Bewerbungsunterlagen

- Bewerbungsschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- beglaubigte Kopie des letzten Zeugnisses

Auswahlverfahren

Bewerber, die in die engere Wahl kommen, erhalten eine Einladung zu einem Eignungstest. Das Ergebnis entscheidet dann über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Zuletzt aktualisiert: 16. Dezember 2016, 14:55 Uhr