Gepardin Maleika
Der "Gepardenmann" Matto Barfuss mit einem Geparden. Bildrechte: Camino Filmverleih

Filmstart: "Maleika" "Maleika" - sensationelle Bilder und ein überflüssiger Soundtrack

von Knut Elstermann

Gepardin Maleika
Der "Gepardenmann" Matto Barfuss mit einem Geparden. Bildrechte: Camino Filmverleih

Matto Barfuss wurde mit seinen Reportagen und Bildbänden bekannt als der "Gepardenmann". Aus seiner lebenslangen Nähe zu den Raubkatzen wurde jetzt ein eindrucksvoller Kinofilm, der sich ganz auf seine Heldin, die Gepardin Maleika und ihren Nachwuchs konzentriert. Ein Jahr begleitete er sie und ihre sechs hinreißend niedlichen Kinder in Tansania.

Wir erleben dramatische Momente, ihre Kämpfe ums Überleben, die Jagden, aber auch das "Familienleben" – eine Mutter Courage der Wildnis. Die wirklichen sensationellen Bilder wurden allerdings mit einem wuchtigen Soundtrack und einem überflüssigen, unangenehm menschelnden Kommentar versehen, den Max Moor so emphatisch spricht als wäre die Gepardin in ihn gefahren. Also: Augen auf und Ohren zu!

Genre: Dokumentation
Regie: Matto Barfuss
Sprecher: Max Moor
Im deutschen Kino ab: 12.10.2017
Produktionsland: Tansania/Deutschland
Bewertung: ★ ★ ★ ☆ ☆ (3 von 5 Sternen)

Über die Filme der Woche berichtet MDR KULTUR auch im: Radio | 12.10.2017 | 07:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2017, 08:00 Uhr

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