Serie im Journal am Morgen | MDR FIGARO | Zum Nachhören : Das ganze Figurentheater von Anfang an
Dass der Mensch eine Schwäche für Komödie und Tragödie hat, wussten schon die alten Griechen - und erfanden das Theater neu. Doch wussten Sie, dass es schon mindestens ebenso lange das Puppentheater gibt? Die neu eröffnete Figurenspielsammlung in Magdeburg beleuchtet dieses Genre und seine Geschichte. MDR FIGARO stellt Haus und Ausstellung vor.
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Am 25. November war es soweit: In Magdeburg öffnete die größte öffentliche Figurenspielsammlung Mitteldeutschlands. Dazu wurde in den vergangenen Monaten die sogenannte "villa p." saniert - in unmittelbarer Nachbarschaft zum eigentlichen Puppentheater, das ebenfalls in den vergangenen Jahren erneuert wurde. Nun sind Puppentheater und Figurenspielsammlung durch einen funktionalen Anbau miteinander verbunden. Zur Verfügung stehen für die Ausstellung drei Etagen mit insgesamt 600 Quadratmetern.
Puppenspiel im Wandel der Zeiten
In 19 fantasievoll inszenierten Räumen wird Puppentheatergeschichte seit ihrem Beginn um 1.500 vor Christus bis heute präsentiert. Mehr als 1.000 Theaterpuppen erzählen die Geschichte des Puppenspiels. Leihgaben stammen u. a. aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, vom Paul Klee Zentrum Bern und von der Augsburger Puppenkiste.
Und auch die Stadt Magdeburg selbst steht als Ort intensiven Spiels immer wieder beispielgebend im Mittelpunkt. In einer sechsteiligen Reihe geht Landeskorrespondentin Sandra Meyer dieser Entwicklung nach:
Bilder
Die Beiträge der Serie:
* Wie und wann das ganze Theater anfing: Als der Kaspar noch Meister Hämmerle hieß
* Vom Leiterwagen zum Varieté: Die Dynastie Schichtl erobert Magdeburg
* Mit dem Bauhaus in die Moderne: Die abstrakten Figuren des Paul Klee
* Als auch die Puppen gleichgeschaltet wurden: Max Jacobs Hohnsteiner und die Nationalsozialisten
* Der Beginn des sesshaften Puppentheaters in Magdeburg
* Der ideologischen Vereinnahmung getrotzt: Das Puppentheater etabliert sich als anerkannte Kunstform
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