Filmstill zu Alien Covenant
Szene aus "Alien: Covenant" - Michael Fassbender als Androide (vorn). Bildrechte: 20th Century Fox

Filmstart: "Alien: Covenant" "Schöpfungsmythen der Menschheit treffen auf Zukunftsfragen unseres Überlebens"

von Knut Elstermann

Filmstill zu Alien Covenant
Szene aus "Alien: Covenant" - Michael Fassbender als Androide (vorn). Bildrechte: 20th Century Fox

Als Ridley Scott 1979 den ersten Alien-Film schuf, ahnte niemand, auch er nicht, dass hier ein Kino-Mythos geboren wurde, der seine Kraft und Lebendigkeit über Jahrzehnte hinweg bewahren würde - eine schleimige Science-Fiction-Ikone, die uns mit ihrer absolut negativen, nur auf den eigenen Arterhalt gerichteten Energie lange beunruhigen sollte.

Nach der etwas schwammigen Vorgeschichte "Prometheus" (2012) kommt nun das viel besser gelungene Sequel "Alien: Covenant" in die Kinos. Zehn Jahre später landet eine Besatzung auf Kolonisierungsreise auf einem nur scheinbar idealen Planeten, in Wirklichkeit eine Stätte der Vernichtung und Alien-Brutstätte, mit einem eindrucksvollen, düsteren, durch kunstgeschichtliche Zitate angereicherten Look. Hier berühren sich die großen, alten Schöpfungsmythen der Menschheit mit den Zukunftsfragen unseres Überlebens. Ein actionreicher, spannender und philosophischer Ensemblefilm mit Stars wie Michael Fassbender - erneut als Androide, mit unheimlicher, emotionsloser Kultiviertheit.

Genre: Genre (Fantasy, Horror, Komödie ...)  
Regie: Ridley Scott  
Darsteller: Michael Fassbender, Katherine Waterston, Danny McBride u.a.  
Im deutschen Kino ab: 18.05.2017  
Produktionsland: USA  
Bewertung: ★ ★ ★ ☆ ☆ (3 von 5 Sternen)  

Über die Filme der Woche berichtet MDR KULTUR auch im: Radio | 18.05.2017 | 07:40 Uhr
Fernsehen: "Kino Royal" | 20.05.2017 | 00:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Mai 2017, 09:14 Uhr

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