Trailer:
Szene aus dem Film "Die Frau im Mond - Erinnerung an die Liebe" Bildrechte: Studiocanal

Filmstart: "Die Frau im Mond – Erinnerungen an die Liebe" "Ein sehr gefühlvolles Melodram"

von Knut Elstermann

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Szene aus dem Film "Die Frau im Mond - Erinnerung an die Liebe" Bildrechte: Studiocanal

Nach dem Erfolgsroman der italienischen Autorin Milena Agus entstand dieser französische Film, der im Wettbewerb von Cannes lief, wo er zu Unrecht untergegangen ist. Regisseurin Nicole Garcia verlegt die Handlung in die französische Provence, in die Zeit der 50er-Jahre, der Krieg ist in den Seelen der Menschen noch spürbar. Die widerständige Gabrielle (sehr differenziert: Marion Cotillard) wird gezwungen, eine Zweckehe mit einem spanischen Landarbeiter einzugehen, den Alex Brendemühl großartig traurig spielt.

Gabrielle verliebt sich in einem Sanatorium in einen Offizier (Louis Garell) und ahnt vielleicht zum ersten Mal, was Glück sein könnte. "Die Frau im Mond" ist ein geradezu klassisches, sehr gefühlvolles Melodram mit einer wirklich verblüffenden Wendung. Der Film lebt vor allem vom subtilen Spiel seiner exzellenten Darsteller, die ihren Figuren verzweifeltes Sehnen und Begehren schenken und ein tiefes, geheimnisvolles Seelenleben, das jeden Menschen so einzigartig macht.

Genre: Melodram  
Regie: Nicole Garcia  
Darsteller: Marion Cotillard, Alex Brendemühl, Louis Garell  
Im deutschen Kino ab: 02.03.2017  
Produk tionsjahr: 2016  
Produktionsland: Frankreich, Belgien  
Bewertung: ★ ★ ★ ☆ ☆ (3 von 5 Sternen)  

Über die Filme der Woche berichtet MDR KULTUR auch im: Radio | 02.03.2017 | 08:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 02. März 2017, 09:41 Uhr

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