Die Idee entstand bei einem Gespräch. Aber wieso machen wir das eigentlich, warum nutzen wir dafür Twitter - und was passiert mit den Tweets, wenn der 9. November 2012 ebenfalls Geschichte ist?
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Der MDR SACHSEN-ANHALT twittert. In einem außergewöhnlichen Projekt hat er den Mauerfall vor 23 Jahren nachgestellt. Hauptschauplatz war der ehemalige Grenzübergang Helmstedt-Marienborn.
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Der MDR hat den Mauerfall vom 9. November 1989 nachgetwittert. Dahinter steckte die Frage: Was wäre, wenn es damals schon Twitter und Co. gegeben hätte? Die Netzgemeinde zwitscherte mit - hier die besten Tweets.
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Kerstin Palzer studierte in München, als die Mauer fiel. Nach der Schabowski-PK beschloss sie gemeinsam mit Freunden spontan nach Berlin zu fahren - und ließ dafür ausgerechnet eine Marxismus-Vorlesung sausen.
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Für Frank Rugullis war der Mauerfall ein einschneidendes Erlebnis. Er sollte am 10.11. seinen Wehrdienst antreten. Von jetzt auf gleich änderten sich die Voraussetzungen für den Mann, der eigentlich Koch werden wollte.
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Schergen der SED oder ein ganz normaler Job? Die Meinungen über die Passkontrolleure an der DDR-Grenze gehen meist auseinander. Ronald Guttermann arbeitete am Grenzübergang in Marienborn - und genießt heute sein Leben.
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Kay Fischer absolvierte 1989 in Magdeburg seine Lehre als die Mauer fiel. Die Pressekonferenz von Schabowski sah er im Fernsehen in der Aktuellen Kamera. Gemeinsam mit seinem Kumpel René fuhr er daraufhin zur Grenze.
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Die SED hat am 9.11.1989 versagt. Das stellte viele Funktionäre vor ein unlösbares Problem. Wir haben mit einem Historiker gesprochen - über den typischen SED-Mann, Verbindungen zur Stasi und die Zeit nach dem Mauerfall.
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Journalisten hatten es in der DDR schwer. Sie waren dem Sozialismus verpflichtet und ständig einer Zensur unterworfen. Dietz Schwiesau erinnert sich an eine schwierige Zeit, in der Pressefreiheit noch ein Fremdwort war.
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Ohne Harald Jäger hätte es den Mauerfall womöglich gar nicht gegeben. Er hatte Dienst am Grenzübergang Bornholmer Straße. Nach der Schabowski-PK traf er die einsame Entscheidung, den Schlagbaum hochzumachen.
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Der Grenzübergang Helmstedt-Marienborn war einer der größten in der DDR. Heute ist dort die Gedenkstätte Deutsche Teilung. Sehen Sie hier Eindrücke vom Gelände - 23 Jahre nach dem Mauerfall.
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Heutzutage ist das Internet aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Wir haben mit dem Historiker der Gedenkstätte Marienborn darüber gesprochen, was gewesen wäre, wenn das schon am 9.11.1989 so gewesen wäre.
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Die DDR-Grenzübergangsstelle Marienborn-Helmstedt wurde von 1972 bis 1974 errichtet. Doch die Geschichte des Kontrollpunkts rund zwei Kilometer nordwestlich der Gemeinde Marienborn reicht weiter zurück.
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Unter der Grenzübergangsstelle Marienborn erstreckt sich gleich einem riesigen Spinnennetz eine vier Kilometer lange Tunnelanlage. Weite Teile des einstmals geheimen Labyrinths sind bis heute unzugänglich.
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Es gibt Ereignisse, da weiß man noch genau, wo man war, als man das erste Mal davon gehört hat. Der 9. November 1989 ist solch ein Ereignis. Schreiben Sie uns, wo Sie waren und was sie dachten, als die Mauer fiel.
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Am 13. August 1961 wurde die Berliner Mauer errichtet, die die Teilung Deutschlands betonierte. Unsere Webdoku beleuchtet die Mauer und ihre Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln.
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