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MDR SACHSEN-ANHALT - Nachrichten um 15:00 Uhr

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Vermutlich toter Wolf in Magdeburg gefunden

In Magdeburg ist vermutlich ein Wolf tot aufgefunden worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, wurde er heute an den Bahngleisen nahe des Haltepunktes Herrenkrug entdeckt. Das leblose Tier sei am Kopf verletzt gewesen; es sei möglicherweise mit einer Bahn zusammengestoßen. Der Kadaver wurde den Angaben nach für weitere Untersuchungen nach Berlin gebracht. Dort soll eine DNA-Analyse klären, ob es sich tatsächlch um einen Wolf handelte.


"Deal" im Betrugs-Prozess gegen Zahnärzte aus Dessau

Im Betrugs-Prozess gegen zwei Zahnärzte aus Dessau haben Anklage und Verteidigung heute eine Abmachung getroffen. Die Mediziner sind angeklagt, durch falsche Honorar-Abrechnungen hundertausende Euro kassiert zu haben. Wenn die Zahnärzte die Vorwürfe einräumen, können sie nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT mit einer Bewährungsstrafe rechnen und weiter in ihrem Beruf arbeiten. Die Beschuldigten haben die Summe an die Kassenzahnärztliche Vereingigung bereits fast komplett zurückgezahlt. Dabei handelt es sich um rund 300.000 Euro. Mit einem Urteil wird voraussichtlich Ende April gerechnet.


Großbritannien reicht bei EU Austrittsantrag ein

Großbritannien hat offizeill den Austritt aus der Europäischen Union beantragt. Der britische Botschafter übergab in Brüssel ein entsprechendes Schreiben an den EU-Ratspräsidenten. Damit beginnt eine zweijährige Frist, in der beide Seiten Einzelheiten des "Brexit" aushandeln. Großbritannien ist das erste Land, das die EU verlassen will.


Brexit: Firmen in Sachsen-Anhalt reagieren unterschiedlich

Unternehmen in Sachsen-Anhalt bewerten den Brexit unterschiedlich. Der Chef der Anhaltischen Elektromotorenwerke Dessau, Storch, sagte dem MDR, er rechne mit mehr Bürokratie und anderen Kosten. Der Feuchttuch-Hersteller Nice-Pak bei Magdeburg sieht als Tochter-Unternehmen einer britischen Firma im Brexit dagegen eine Wachstums-Chance. Geschäftsführer Monir will sich im Fall von möglichen Markthindernissen mehr auf den Standort in Osterweddingen konzentrieren. Er sagte, das Werk dort könnte weiter ausgebaut werden.


Mann in Magdeburg von Güterzug getötet

In Magdeburg hat es einen tödlichen Bahnunfall gegeben. Nach Polizeiangaben wollte gestern Abend am Bahnhof Sudenburg ein Mann die Gleise überqueren, als er von einem Güterzug erfasst wurde. Der 35-Jährige starb an seinen schweren Verletzungen. Der Mann wollte offenbar seinen Heimweg verkürzen. Die Ermittler vermuten, dass er deshalb über die abgesperrten Gleise gelaufen ist. Durch den Unfall kam es zu erheblichen Verspätungen im Zugverkehr.


Milliardenpanne bei der KfW-Förderbank

Die staatliche Förderbank KfW hat eine Milliardenpanne eingestanden. Wie der Vorstand erklärte, wurden versehentlich 7,6 Milliarden Euro an vier Großbanken überwiesen. Ursache sei ein Programmierfehler gewesen. Dadurch habe es Überweisungen in Dauerschleife gegeben. Der Irrtum sei noch am gleichen Tag entdeckt und korrigiert worden. Letztendlich sei durch Buchungskosten und Zinsausfälle ein Schaden von 25.000 Euro entstanden.


Neuer Bahnhofsvorplatz in Elster

In Elster im Kreis Wittenberg ist ein neuer Bahnhofs-Vorplatz eingeweiht worden. Busse können jetzt direkt am Bahnhof halten. Zudem entstanden zahlreiche Park- und Fahrradstellplätze. Für Fahrgäste wurde ein Warteraum geschaffen. Das Land steckte in das Vorhaben rund 680.000 Euro; etwa ein Viertel der Summe muss Elster beisteuern.


Karstadt-Chef: Warenhauskette wächst wieder

Mit Karstadt geht es nach eigenen Angaben wieder aufwärts. Konzernchef Fanderl sagte, die Warenhauskette schreibe im aktuellen Geschäftsjahr ein Umsatzplus. Vor allem im Modebereich entwickele sich das Unternehmen spürbar besser. In Sachsen-Anhalt betreibt Karstadt zwei Häuser in Magdeburg und Dessau-Roßlau. Pläne, die Filialie in Dessau-Roßlau zu schließen, hatte der Konzern 2015 fallenlassen.


Schlägerei mit Massenauflauf in Stendal

In Stendal ist es nach einer Schlägerei zu einem Massenauflauf gekommen. Wie die Polizei mitteilte, waren daran gestern Abend zeitweise bis zu 50 Menschen beteiligt. Auf einem Supermarktparkplatz soll zunächst ein 20-Jähriger von einem einzelnen Täter geschlagen worden sein. Als der junge Mann sich wehrte, kam eine größere Gruppe hinzu. Er wollte flüchten, stürzte dann aber, und wurde aus der Menge heraus getreten. Er wurde verletzt und musste ambulant ärztlich versorgt werden. Der genaue Ablauf des Geschehens ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.


Verbrecherbande wollte Leiche von Ferrari-Gründer stehlen

In Italien haben Diebe versucht, den Leichnam von Enzo Ferrari zu stehlen. Nach Polizeiangaben wurden 30 mutmaßliche Mitglieder einer Drogenbande aus Sardinien festgenommen, bevor sie ihren Plan umsetzen konnten. Danach wollten die Räuber offenbar mit den sterblichen Überresten des legendären Autobauers Lösegeld von der Familie erpressen. - Enzo Ferrari ist seit fast 20 Jahren tot. Er wurde 90 Jahre alt.

Zuletzt aktualisiert: 29. März 2017, 15:10 Uhr

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