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MDR SACHSEN-ANHALT - Nachrichten um 6:00 Uhr

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400.000 Euro Soforthilfen vom Land nach Unwettern

Die Landesregierung will bei künftigen Unwetterschäden nicht mehr für Betroffene ohne Versicherung zahlen. Regierungssprecher Schuppe sagte, das Kabinett sei sich einig, dass die jetzt gezahlten Soforthilfen die letzten gewesen seien. Noch einmal werde das Land nicht einspringen, wenn sich Betroffene selbst gegen Schäden hätten versichern können. Nach Überschwemmungen und Schlammlawinen hat das Land in diesem Jahr 400.000 Euro Soforthilfen gezahlt. Der Landesrechnungshof kritisierte die Entscheidung, mit Steuergeldern auszuhelfen.


Klamme Kassen: Oberharz ehöht Gebühren

In der Stadt Oberharz am Brocken stehen zahlreiche Gebührenerhöhungen an. Das hat der Stadtrat am Abend beschlossen, um die leere Gemeindekasse zu entlasten. So soll etwa die Kurtaxe von zwei aus zwei Euro fünfzig steigen. Der Preis für ein Tages-Parkticket in Rübeland oder Elend soll auf sieben Euro erhöht werden. Die Anhebung der Hundessteuer um 20 Prozent oder eine Erhöhung der Straßenausbaubeiträge wurden dagegen abgelehnt. Das Land hatte der Stadt Oberharz am Brocken Finanzhilfen zugesagt, als Gegenleistung aber Einsparungen und zusätzliche Einnahmen verlangt.


Union und SPD beraten GroKo und KoKo

Gut zweieinhalb Monate nach der Bundestagswahl gibt es heute ein erstes Spitzengespräch von CDU, CSU und SPD. Die Partei- und Fraktionschefs kommen am Abend zusammen, um über mögliche Regierungsmodelle zu beraten. Die Union will die Große Koalition fortsetzen. Die SPD hat mit der sogenannten "Kooperations-Koalition" eine neue Form der Zusammenarbeit ins Spiel gebracht. Dabei sollen nur einige Ziele fest vereinbart werden, andere Projekte will die SPD offen im Bundestag zur Abstimmung bringen. Vertreter der Union lehnen das ab. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff hatte im MDR-Interview gesagt, er gehe davon aus, dass eine neue schwarz-rote Bundesregierung bis Ostern stehe.


Erdgasleitungen in Österreich wieder in Betrieb

Nach der Explosion in einer Gasverteilstation im Osten Österreichs läuft die Versorgung wieder an. Der Betreiber fuhr am Abend Teile der Anlage hoch, um Lieferungen nach Italien, Deutschland und Ungarn wieder aufzunehmen. Bei der Explosion in der international wichtigen Verteilstation war gestern ein Arbeiter ums Leben gekommen. Rund 20 Personen wurden verletzt. Als Unglücksursache wird ein technischer Defekt vermutet.


Erste Skipiste im Harz öffnet

Im Harz öffnet heute die erste Skipiste der Saison. Nach Angaben des Harzer Tourismusverbandes wird am Vormittag der Matthias-Schmidt-Berg bei St. Andreasberg für Wintersportler freigegeben. Dort liegen 30 Zentimeter Schnee. Am Abend ist auch Skifahren unter Flutlicht möglich. Das Skigebiet am Wurmberg soll am Freitag öffnen. Die Pisten am Torfhaus und am Sonnenberg folgen am Wochenende. Skilanglaufen ist dann auch rund um Schierke, Braunlage und Altenau möglich.


Rotkäppchen erwartet steigende Sekt-Preise

Die Rotkäppchen-Mumm-Sektkellerei in Freyburg rechnet im kommenden Jahr mit steigenden Sektpreisen. Grund sei die relativ schlechte Weinernte in Europa. Aus Sicht des Unternehmens selbst war das zurückliegende Jahr ein erfolgreiches. Es sei nur etwas weniger verkauft worden als im Rekordjahr 2016. Der Konzern kündigte an, 2018 seine führende Marktposition weiter zu stärken.


Dortmund kann noch gewinnen - 2:0 in Mainz

In der Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund zum ersten Mal seit Ende September wieder gewonnen. Unter ihrem neuen Trainer Peter Stöger siegte der BVB in Mainz 2 zu 0. RB Leipzig bleibt nach einem 1 zu 1 in Wolfsburg zumindest vorübergehend Tabellenzweiter. Allerdings könnte Schalke heute mit einem Sieg gegen Augsburg an den Sachsen vorbeiziehen. Außerdem spielten: Freiburg - Mönchengladbach 1 zu 0 und Hamburg - Frankfurt 1 zu 2.


1. FC Magdeburg muss 20.000 Euro zahlen

Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg ist vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden. Das hat der Verein mitgeteilt. Beim Heimspiel gegen Rostock im September hatten FCM-Anhänger im Stadion Pyrotechnik gezündet. Einen Teil des Geldes darf der Verein selbst, zum Beispiel in Gewaltprävention investieren. Der Verein kann aber auch noch Einspruch gegen das Urteil einlegen.

Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2017, 06:10 Uhr

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