Bildergalerie zum Film Die Legende von Paul und Paula

Angelica Domröse als Paula
Das ist Paula. Sie ist Mutter von zwei Kindern und ebenso selbstbewusst wie idealistisch. Da sie ihren Freund beim Fremdgehen ertappt, trennt sie sich von ihm und träumt seither von der großen Liebe. Bildrechte: dpa
Angelica Domröse als Paula
Das ist Paula. Sie ist Mutter von zwei Kindern und ebenso selbstbewusst wie idealistisch. Da sie ihren Freund beim Fremdgehen ertappt, trennt sie sich von ihm und träumt seither von der großen Liebe. Bildrechte: dpa
Paul (Winfried Glatzeder) liegt schlafend vor Paulas (Angelica Domröse) Wohnung.
Und das ist Paul. Paul wohnt in einer Neubauwohnung, hat einen Job beim Staat, eine Frau und ein Kind. Auch er wird von seiner Frau betrogen. Als sich Paul und Paula in einer Diskothek zufällig kennenlernen, verlieben sie sich. Doch erst nach schweren Schicksalsschlägen finden beide endgültig zueinander. Bildrechte: MDR/DREFA
Während einer Liebesnacht gehen Paula (Angelica Domröse) und Paul (Winfried Glatzeder) auf eine imaginäre Reise
Was auf den ersten Blick nach einer Liebesschmonzette aussah, war in Wirklichkeit viel mehr. Bildrechte: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Norbert Kuhröber
Paul (Winfried Glatzeder) und Paula (Angelica Domröse) in Paulas geschmücktem Bett
Die Filmästhetik des Regisseurs Heiner Carow war außergewöhnlich. Die Kulisse war bunt und phantasievoll. Bei seiner Bildsprache ließ sich Carow von der Hippiekultur inspirieren. Bildrechte: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Norbert Kuhröber
Die Puhdys, 1981 im DDR-Fernsehen
Besonders frisch wirkte der Film außerdem durch seinen Soundtrack. Komponist Peter Gotthard konnte die Puhdys dafür gewinnen. Bildrechte: MDR/Klaus Winkler
Frauen mit Kinderwagen stehen in einer Schlange vor einem Eisladen.
Vor allem aber sparte der Film nicht an Gesellschaftskritik. Ganz offen thematisierte er Missstände, die überall in der DDR sichtbar waren: marode Altbauten, Schlangen vor Geschäften oder alltägliche Versorgungsprobleme. Bildrechte: MDR/Mahmoud Dabdoub
Paula (Angelica Domröse) und Paul (Winfried Glatzeder)
Und für einen sozialistischen Film besonders beachtlich war, dass sich Paula aus Liebe am Ende des Films gegen die Konvention, gegen die Gemeinschaft und sogar gegen die Arbeit entscheidet. Konnte so etwa ein vorbildlicher Sozialist sein? Bildrechte: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Herbert Kroiss
An der Fassade des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in Berlin-Mitte ist das Partei-Emblem mit dem Händedruck vor der roten Fahne zu sehen
Es verwundert daher nicht, dass schon vor Ende der Dreharbeiten über ein mögliches Verbot des Films diskutiert wurde. Spätestens bei der ersten internen Vorführung im Politbüro wurde den Funktionären klar, wie viel Sprengkraft in der vermeintlich harmlosen Liebesgeschichte steckte. Bildrechte: dpa
Erich Honecker auf dem FDJ-Festival im Jahr 1989.
Erich Honecker persönlich ließ sich den Film zu einer zweiten, internen Begutachtung kommen und entschied: "Der läuft". Allerdings mit einer Auflage: Die Szene, in der Paul die Mütze der Kampfgruppen vom Kopf geschlagen wird, musste gestrichen werden. Dennoch haftet an dem Film bis heute der Hauch des Fast-Verbotenen, eines Werks, in dem endlich auch mal die Probleme im Land angesprochen werden konnten. Bildrechte: dpa
Paula (Angelica Domröse, Mitte) umrahmt von Frauen ihrer Familie
Vermutlich war auch das ein Grund für die lang anhaltende Popularität der "Legende von Paul und Paula". In den Wochen nach der Premiere strömten jedenfalls Zehntausende in die Kinos, um den Film zu sehen. Bis zum Ende der DDR waren es mehr als zwei Millionen. Heute steht fest: "Die Legende von Paul und Paula" ist einer der größten Erfolge in der Geschichte der DEFA.

(Über dieses Thema berichtete der MDR auch im TV: Sachsenspiegel | 17.05.2016 | 19:00 Uhr.)
Bildrechte: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Herbert Kroiss
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