Egon Bahr, der Berater von Willy Brandt, und Klaus Schütz sprechen über die Bedeutung des Kniefalls von Warschau für den Kanzler. (Aus: Der Kniefall des Kanzlers, 08.12.2010)
Eine Geste war es, nicht mehr. Aber mit großer Wirkung. Aus dem Moment heraus, ungeplant. Eine halbe Minute, die weltweit beachtet wurde. Und in der Bundesrepublik zu heftigen Reaktionen führte.
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"Wandel durch Annäherung" - das war stets das Ziel von Willy Brandt. Für seine Ostpolitik erhielt er sogar den Friedensnobelpreis. Hier sehen Sie einige Stationen seines Lebens in Bildern. [Bilder]
Schon Konrad Adenauer hatte versucht, das Verhältnis zur Sowjetunion auf eine erträgliche Ebene zu bringen. Aber die DDR blieb für ihn die "Sowjetzone". Nur dass sie durch Ignorieren oder Isolieren nicht verschwand.
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Die Ostpolitik der Regierung Brandt-Scheel hatte eine wesentliche Konstante: Auch wenn es um die Gespräche mit Polen oder der Sowjetunion ging, im Hintergrund spielte immer das Verhältnis zur DDR eine Rolle.
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Dass Willy Brandt sich bei seiner neuen Ostpolitik nicht nur auf die klassischen Wege der Diplomatie verließ, wurde oft vermutet. Aber erst jetzt wurde bekannt, welches sein vielleicht wichtigster Draht nach Moskau war.
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Es war der erste Vertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Das Transitabkommen erleichterte Bundesbürgern die Reise nach Westberlin und den Westberlinern einen Besuch in Ostberlin.
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