"In Leipzig habe ich entdeckt, was ich wirklich wollte: lehren und schreiben", sagt Hans Mayer und erinnert sich an den "herrlichen Skandal" mit der Günter-Grass-Lesung 1961.
Der Literaturprofessor Hans Mayer, der Philosoph Ernst Bloch, der Kernphysiker Gustav Hertz (einziger Nobelpreisträger der DDR) – sie und weitere namhafte Wissenschaftler lehrten an der Karl-Marx-Universität Leipzig. [Bilder]
Die Schriftsteller Christa Wolf und Uwe Johnson, die Politiker Angela Merkel und Hans-Dietrich Genscher und die Journalisten Maybritt Illner und Alexander Osang – sie alle studierten an der Karl-Marx-Universität Leipzig. [Bilder]
Die Universität Leipzig wurde 1953 in Karl-Marx-Universität umbenannt. Zentrale Lehrpläne, kommunistische Bekenntnisfächer und "gesellschaftliche Arbeit" sollten der SED genehme Absolventen hervorbringen.
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Am 30. Mai 1968 wurde die Paulinerkirche auf Weisung der SED gesprengt. 500 Jahre war sie ein Ort des universitären Lebens in Leipzig, dann fiel sie der sozialistischen Umgestaltung der Universität zum Opfer.
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Die Moritzbastei - genannt "mb" - ist seit den 70er-Jahren der Studentenclub in Leipzig. Angefangen hatte alles als FDJ-Initiative - und eigentlich auch als größter Schwarzbau der DDR.
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