Kinderfernsehen in der DDR

Kinderfernsehen

Sechs verschiedene Ausschnitte aus dem DDR-Kinderfernsehen: Adi in Machs mit machs nach machs besser, Pittiplatsch aus dem Märchenland, Gixgax, Brummkreisel, Mibil und Ellentie
Sechs verscheidene Ausschnitet aus dem DDR-Kinderfernsehen: Adi in "Machs mit machs nach machs besser", Piitpltasch aus dem Märchenland, Gixgax, Brummkreisel, Mibil und Ellentie Bildrechte: DRA / Fernsehen der DDR
Pittiplatsch und Schnatterinchen
Pittiplatsch und Schnatterinchen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Videos zum Kinderfernsehen

Clown Ferdinand am Schreibtisch
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Damals im Osten | Kinderfernsehen der DDR "Clown Ferdinand"

"Clown Ferdinand"

"Clown Ferdinand" fuhr im Wohnwagen durch die Republik und meisterte die schwierigsten Situationen. Später wurde die Sendung auch vom WDR ausgestrahlt.

Fr 19.11.2004 00:35Uhr 03:00 min

http://www.mdr.de/damals/archiv/videowand/avobjekt204.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Pittiplatsch und Schnatterinchen
Pittiplatsch und Schnatterinchen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Logo von Ellentie
Logo von Ellentie Bildrechte: Dingsbums

Damals im Osten | Kinderfernsehen der DDR Ellentie - das erfolgreiche Kindermagazin der 80er

Ellentie

"Ellentie" war eines erfolgreichsten Kindermagazine in den 80ern. "Ellentie" - das war die Berliner Kabarettistin Ellen Tiedtke, bei ihr gab's "Filme, Spaß und sonst noch was".

Sa 19.10.1991 09:00Uhr 03:08 min

http://www.mdr.de/damals/archiv/videowand/avobjekt190.html

Rechte: DRA/Fernsehen der DDR

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Pittiplatsch und Schnatterinchen
Bildrechte: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Fernsehen für die Kleinen

Die DDR-Kinderfernseh-Figur
Meister Nadelöhr In Anlehnung an "Das tapfere Schneiderlein" wurde Mitte der 50er Jahre die Kunstfigur des "Meister Nadelöhr" entwickelt, der seine überdimensionale Zauber-Elle dann auch schon mal als Gitarre nutzen konnte. Eckart Friedrichsohn vom Deutschen Theater, damals 26 Jahre alt, spielte diese Rolle bis zu seinem Tod 1976. Anfangs hieß die Sendung "Meister Nadelöhr erzählt Märchen". Später wurde sie umbenannt in "Zu Besuch im Märchenland". "Meister Nadelöhr" erzählte Märchen, oder sang ein Lied. Später hatte Meister Nadelöhr auch einen festen Platz im "Abendgruß". Bildrechte: dpa
DDR Kinderfernsehen Spielhaus
Ein Bewohner des Spielhauses: Schlapperplapper In jeweils 30 Minuten erlebten Figuren wie der skeptische "Schlapperplapper" oder auch "Knollo", der schon mal Explosionen hervorrief, amüsante Abenteuer. Ab und zu war das Leben und Treiben im "Spielhaus" auch in den Abendgrüßen zu sehen. Bildrechte: DRA/Fernsehen der DDR
Logo von Gix-Gax
GIX-GAX Hierbei handelte es sich um eine Spielsendung für Kinder ab sechs Jahren, moderiert von Uwe Karpa zusammen mit der Puppe "Witsch Watsch Wutsch". Zwei Kindergruppen aus zwei Orten traten in kleinen Spielrunden gegeneinander an. Und am Ende hieß es stets: "Und das ist kein Flax, beim nächsten Mal gibt es wieder viel GIX-GAX!" Die Kindersendung war von 1980-1985 im DDR-Fernsehen zu sehen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Die DDR-Kinderfernseh-Figur
Meister Nadelöhr In Anlehnung an "Das tapfere Schneiderlein" wurde Mitte der 50er Jahre die Kunstfigur des "Meister Nadelöhr" entwickelt, der seine überdimensionale Zauber-Elle dann auch schon mal als Gitarre nutzen konnte. Eckart Friedrichsohn vom Deutschen Theater, damals 26 Jahre alt, spielte diese Rolle bis zu seinem Tod 1976. Anfangs hieß die Sendung "Meister Nadelöhr erzählt Märchen". Später wurde sie umbenannt in "Zu Besuch im Märchenland". "Meister Nadelöhr" erzählte Märchen, oder sang ein Lied. Später hatte Meister Nadelöhr auch einen festen Platz im "Abendgruß". Bildrechte: dpa
Sandmännchen
Unser Sandmännchen Ohne den Abendgruß des DDR-Fernsehens ins Bett zu müssen, konnte einem Kind schon den Glauben an Elternliebe und eine gerechte Welt nehmen. Seit dem 22. November 1959 auf Sendung avancierte der Sandmann schnell zum Allrounder. Er kam nicht nur per Kutsche, zu Fuß, im Auto oder Segelflugzeug, sondern auch schon mal politisch korrekt während der Erntezeit im Traktor, zur Leipziger Messe und mit einem Brückenleger der NVA. Jeder Abendgruß hatte eine Gute-Nacht-Geschichte, und den DFF-Machern gelang über Jahrzehnte ein puppentechnischer Volltreffer nach dem anderen: Pittiplatsch ("ach du meine Nase") und Schnatterinchen, Frau Igel ("nuff-nuff-nuff"), Mauz und Hoppel, Moppi (der aus der Regentonne), Taddeus Punkt und Struppi, Pünktchen und Felix. Jeden Donnerstag Frau Puppendoktor Pille und am Sonntag Herr Fuchs und Frau Elster. Selbst im so genannten Zonenrandgebiet saßen die Kinder gebannt vor dem Fernseher. Die Westschweinchen Piggeldy und Fredderick hatten keine Chance. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Pittiplatsch
Pittiplatsch, der Liebe Pittiplatsch, der Liebe, hatte seinen ersten Fernsehauftritt am 17. Juni 1962. Damals sah man ihn vor allem mit Meister Nadelöhr. Zunächst waren die Pädagogen und manche Eltern gar nicht begeistert von dem frechen, kleinen Kobold. Heute lieben ihn alle. 2012 feierte er seinen 50. Geburtstag. Mehr als 1.000 Mal hat er seine Späße beim "Sandmännchen" getrieben. Seine besten Freunde sind Schnatterinchen und Moppi. Bildrechte: dpa
Clown Ferdinand am Schreibtisch
Clown Ferdinand "Clown Ferdinand", der von den beiden Tschechen Jiří Vršťala und Jindřich Polák schon in den Fünfzigern erfunden wurde, lief seit 1973 in insgesamt dreizehn pantomimischen Folgen auf den Fernsehschirmen der DDR. Er fuhr in seinem Wohnwagen, mit der markanten riesigen Sonnenblume am Revers, durch die Republik und meisterte die schwierigsten Situationen. Begleitet von Papagei Robert flog er auch mal mit einer Rakete ins All. "Clown Ferdinand" wurde später auch im Westen vom WDR ausgestrahlt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kinderhände aus Hoppla
Hoppla! Das Magazin für Kinder im Vorschulalter sollte auf unterhaltsame Art Dinge des alltäglichen Lebens vermitteln. Dabei bediente es sich kleiner Kindergeschichten oder auch kurzer Trickfilme. Zwischen den Beiträgen unterhielt "Clown Hoppla", gespielt vom Schauspieler Wolfgang Hosfeld, die Kinder mit seinen Pantomimen. Eine langjährige "Hoppla"-Sprecherin war Marianne Klussmann. Die Sendung lief von 1976-1990 alle zwei Wochen samstags und montags im Wechsel mit der Sendung "Brummkreisel". Bildrechte: Hoppla vom 16.06.1990/DRA
Logo von Machs mit, machs nach, machs besser ...
Gerhard "Adi" Adolph war eine echte Legende im DDR-Fernsehen, ein richtiger Straßenfeger. Seit 1964 lockte er einmal im Monat sonntags um 10:00 Uhr die Zuschauer zu einer einstündigen Spielshow vor die Fernseher. Schulklassen aus verschiedenen Orten traten in Schulsporthallen gegeneinander an, sollten in sportlichen, spielerischen Wettkämpfen den olympischen Gedanken fördern und den Spaß am Leistungssport entdecken. Die Mannschaften mussten sich für die im Fernsehen stattfindende Endrunde qualifizieren. Adi, selber ehemaliger erfolgreicher Leistungssportler, trat immer im Trainingsanzug auf. Bis zum Ende des DFF insgesamt 333 Mal. Dem Sieger winkte ein Pokal des Nationalen Olympischen Komitees der DDR. Bildrechte: Machs mit, machs nach, machs besser ... vom 03.07.1988/DRA
Logo von Spielhaus
Das Spielhaus Seit 1980 wurde die Puppenspielserie jeden Samstag 14:00 Uhr im Ersten Programm des DDR-Fernsehens ausgestrahlt. Acht kleine Bewohner mit ganz unterschiedlichen Charakteren rollten in einem fahrbaren Haus auf zehn Rädern durchs Land. Bildrechte: Spielhaus vom 01.09.1991/DRA
Clown Hampel mit He-du-Koffer
He Du! Diese Sendung wendete sich seit 1981 an die 10- bis 14-Jährigen. Zwei Schulklassen traten gegeneinander an und mussten Alltagsfragen beantworten. Schnitten sie schlecht ab, senkte sich eine Waage, auf den jeweiligen Seiten die Lehrer der Klassen, Stück für Stück ab, bis einer der Lehrer letztendlich in einem Wasserbecken landete. Mit Spielrunden und viel Musik wurden von verschiedenen Orten, einmal im Monat, sonntags und live, gesendet. Seit 1984 moderierte Wolfgang Lippert diese Jugendsendung. In kleinen Spielszenen tauchten außerdem die Clowns "Hampel" und "Pampel" auf. Bildrechte: He, du! vom 19.02.1989/DRA
Logo von 1-2-3-Allerlei
1-2-3 Allerlei In dieser Sendung animierte seit 1976 das kleine Hamstermädchen Pauline ihren Freund Tom (Thomas Schmitt), einen hervorragenden Schnellzeichner, immer wieder zu witzigem, unterhaltsamen Malen. Die Beiden bildeten im Kern nur den Rahmen, um die Kinder durch kleine Filme, die in die Sendung eingestreut wurden, zu unterhalten. Bildrechte: 1-2-3-Allerlei vom 13.09.1989/DRA
Logo von Brummkreisel
Brummkreisel Im "Brummkreisel", der ab 1982 jeden zweiten Samstag um 10 Uhr ausgestrahlt wurde, beschäftigten sich Joachim Kaps als "Achim" und Hans-Joachim Leschnitz als "Kunibert" auf vielfältige Weise mit den Kindern. Mal sangen sie Lieder für die Kinder am Fernsehschirm oder gemeinsam mit ihnen, mal lasen sie Geschichten vor oder zeigten Trickfilme aus Osteuropa. Einziges Dauerinventar in dem normalerweise abgedunkelten Studio war ein Puppentheaterhaus, in dem – so sagte man den Kindern - Kunibert wohnte. In der "FF Dabei" 08/1984 wird sie folgendermaßen angekündigt: "Brummkreisel: eine Sendung zum Anfassen und zum Mitmachen. Da wird gespielt, da gibts Reime und Geschichten. Die Muttersprache, die Heimat, das Arbeitsleben, Tiere, Feld und Wald sind die Themen." Bildrechte: Brummkreisel vom 15.10.1991/DRA
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