Am 30. Mai 1968 wurde die Paulinerkirche auf Weisung der SED gesprengt. 500 Jahre war sie ein Ort des universitären Lebens in Leipzig, dann fiel sie der sozialistischen Umgestaltung der Universität zum Opfer.
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Ein ungeheurer Knall - und die Paulinerkirche fällt in sich zusammen. Sie musste Universitäts-Neubauten weichen - auf Geheiß von Ulbricht. Doch es gab auch Widerstand ...
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Die Kirche überstand mehrere Kriege - nicht aber die Angriffe der "Architekten des Sozialismus". Harald Fritzsch, damals Physikstudent an der Leipziger Uni, erinnert sich.
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Cornelius Weiss ist 1968 Oberassistent im Chemischen Institut in Leipzig. Er erlebte einen Schweigemarsch gegen die Sprengung und den Tag der Zerstörung der Universitätskirche.
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Karin Wieckhorst sieht am Abend vor der Zerstörung der Paulinerkirche die Löcher für die Dynamitladungen im Gemäuer. Sie beschließt, die Sprengung zu fotografieren...
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MDR FIGARO
"Wir fordern Wiederaufbau!"
Kurz nach der Sprengung der Paulinerkirche sorgen Studenten mit einem Plakat für einen Skandal: Dietrich Koch, der daran beteiligt war, erzählt von der Aktion und ihren Folgen.