Damals im Osten
Bildergalerie : Stimmen zu Krugs Übersiedlung in den Westen
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Um möglichst zügig seine Ausreisegenehmigung zu erhalten, hatte Manfred Krug dem SED-Politbüromitglied Werner Lamberz eine Kopie seines Tagebuchs, in dem er die Ereignisse seit der Ausbürgerung Wolf Biermanns im 1976 schildert, versprochen: "Damit du eine Chance hast, andere vorsichtiger und klüger zu behandeln." Tatsächlich übergab Krug seinem Duzfreund Lamberz vor der Ausreise das Tagebuch. Womöglich, so mutmaßen Kritiker Krugs, um eine Ausreise "1. Klasse" durchzudrücken.
