Der junge Pressefotograf Thomas Billhardt reist 1964 nach Sibirien. Er fotografiert Arbeiter, Frauen, Studenten & Kinder. Fasziniert von deren Dimensionen fängt er auch Bilder gigantischer "Bauwerke des Sozialismus" ein.
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Sibirien ist eine unvorstellbar reiche Rohstoff-Schatzkammer. In den fünfziger Jahren gerieten diese ungenutzten Ressourcen in den Blick der sowjetischen Führung.
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Der grausamen Industrialisierung Sibiriens durch Stalin folgte eine zweite Etappe unter Chruschtschows in den 50-er Jahren. Nun bekamen auch abgelegenste Dörfer Strom und Erdölförderanlagen wurden bei Eiseskälte gebaut.
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Dreizehn Jahre lang bauten zehntausende Menschen das Wasserkraftwerk in Bratsk. Mitte der sechziger Jahre ging es als das größte der Welt ans Netz. Aber der Preis, den die Einheimischen erbringen mussten, war hoch.
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Sibiren heute
MDR FERNSEHEN
Sibirien heute - Einheimische gehen weg, Touristen kommen
Die Entfernungen in Sibirien scheinen endlos zu sein. Selbst mit Flugzeug oder Eisenbahn ist man lange unterwegs. Doch am eindrucksvollsten reist man hier mit dem Schiff.
Im Sommer 1964 reiste Brigitte Reimann mit einer Delegation des Zentralrats der FDJ nach Sibirien. Ihre Eindrücke hielt sie in ihrem sibirischen Tagebuch fest. Hier ein paar Auszüge.
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