Vorfreude auf das Rudolstadt-Festival 2017 (6.-9. Juli)

Künstler kurz vorgestellt Wer gastiert beim Rudolstadt-Festival 2017?

Aus 30 Ländern kommen Musikerinnen und Musiker zum Rudolstadt-Festival. Längst Etablierte und Geheimtipps, eher tradionsverbundene und wild experimentierende. Hier finden Sie eine Auswahl.

Amy McDonald
Amy McDonald (Schottland) Die Singer-Songwriterin aus Glasgow eröffnet das Festival und stimmt damit auf den diesjährigen Länderschwerpunkt Schottland ein. Ihre eingängigen Songs haben bis heute eine besondere Anziehungskraft. Bildrechte: IMAGO
Asaf Avidan
Asaf Avidan (Israel) Der Folk-Rock-Musiker beeindruckt vor allem mit seiner wandelbaren Stimme. Ebenso abwechslungsreich gibt sich seine Musik: Vom Blues-Rock über melancholische Akustik bis zum einschmeichelnder Folkrock reicht seine Palette. Bildrechte: Ori Bahat
Mairi Campbell
Mairi Campbell (schottland) In der Folkszene ihrer Heimat ist sie anerkannt als Geigerin, Sängerin, Komponistin und Lehrerin. In Rudolstadt präsentiert sie eine 60-Minuten-Performance mit Musik, Tanz und Storytelling. Erzählt wird über die Suche einer Musikerin nach ihrem Lebensrhythmus. Bildrechte: Photo Agentur
Sutari
Sutari (Polen) Das Trio spielt auf Geigen oder der tradionellen basetla, aber auch auf Küchengeräten wie Reibe, Wasserkanne, Schneidebrett, Flaschen oder Handmixer. Dazu wird hinreißend gesungen. Bildrechte: MDR/Wolfgang Leyn
Sven Helbig
Sven Helbig (Deutschland) Klassik und Elektronik: Helbig möchte mit den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt Grenzen einreißen. Der Komponist selbst nennt das Vorhaben "eine poetische Reise auf der Suche nach dem Menschlichen." Bildrechte: Claudia Weingart
Georg Ringsgwandl, 2013 in München
Ringsgwandl (Deutschland) Der bayerische Liedermacher und Kabarettist erhält in diesem Jahre den Weltmusikpreis RUTH. Sein scharfer Blick und seine schwarzhumorigen Songs, kombiniert aus bayerischer Volksmusik mit Elementen von Rock und Punk, haben die Jury überzeugt. Bildrechte: IMAGO
Die Band Alma aus Wien, RUTH-Preisträger 2017
Alma (Österreich) Die Musiker des Quintetts – drei Geigen, Kontrabass und Akkordeon – sind mit alpenländischer Volksmusik großgeworden und wildern lustvoll bei Jazz und Klassik. Sie tun das so souverän, dass die Jury die Festival-RUTH an sie vergab.   Bildrechte: Daliah Spiegel
Amy McDonald
Amy McDonald (Schottland) Die Singer-Songwriterin aus Glasgow eröffnet das Festival und stimmt damit auf den diesjährigen Länderschwerpunkt Schottland ein. Ihre eingängigen Songs haben bis heute eine besondere Anziehungskraft. Bildrechte: IMAGO
Ani DiFranco
Ani DiFranco (USA) Die amerikanische Singer-Songwriterin überzeugt neben ihren Songs zwischen (Anti-)Folk und Punk auch mit ihrer klaren politischen Haltung und ihrer Unabhängigkeit: Mit gerade mal 18 Jahren gründete sie ihre eigene Plattenfirma. Bildrechte: Charles Waldorf
Bears Of Legend
Bears of Legend (Kanada) Auch Kanada hat seine ganz eigenen Mythen, wie die Band demonstriert. Ihre Musik ist eine eigentümliche Mischung unterschiedlichster Einflüsse. Von Funk, über Metal und Rock bis zu Klassik lassen sich so einige Elemente identifizieren. Bildrechte: Agentur agency
Niteworks
Niteworks (Schottland) Sie bedienen den Länderschwerpunkt des diesjährigen Rudolstadtfestivals. Das Quartett ist ein Beispiel für die Auseinandersetzung schottischer Folkmusik mit den Sounds der Jugendkultur: Rap, Techno, Elektronik. Bildrechte: Julie Broadfoot
Breabach
Breabach (Schottland) Zwei Dudelsäcke, eine treibende Gitarre und fetzige Streicher - die mehrfach mit Preisen dekorierte Band - u. a. zweimal bei den Scots Trad Music Awards 2016 steht für tanzbare Musik wie für melodiöse Lieder gleichermaßen. Bildrechte: Agentur agency
Dreiviertelblut
Dreiviertelblut (Deutschland) Ihre Musik bezeichnet die Band aus Bayern als "folklorefreie Volksmusik". Heimische Walzer versehen sie mit Americana-Anklängen mit einem Hang zum Morbiden. Bildrechte: Agentur agency
Elin Kåven, Sami-Sängerin aus Norwegen
Elin Kåven (Norwegen) Ihr Name bedeutet in der Sprache der Sami so viel wie schöne Fee. Die Urenkelin eines bekannten Schamanen verwebt in ihrer Musik samische Mythologie, Naturfragen und Zukunftsvisionen. Bildrechte: Freddy Ludvik
Bandfoto Gulaza - Drei Herren und eine Frau rudern in einer Grotte mit ihren Instrumenten in einem Boot.
Gulaza (Israel) Das Quartett interpretiert alte Gesänge jemenitischer Frauen, voller Verzweiflung und Sehnsüchten. Dabei variiert ihr akustischer Sound zwischen arabischer und afrikanischer Musik. Bildrechte: Ronen Goldman
Helgi Jonssón
Helgi Jonssón (Island) Das Land ist für seine zauberhaften Musikerinnen und Musiker bekannt. ist musikalisch zwischen Folkpop und Klassik unterwegs. Seine emotionalen Klangwelten entwirft Jonssón mit seiner vielseitigen Stimme und mitreißender Klavierbegleitung. Bildrechte: Agentur agency
Imarhan
Imarhan (Algerien) Die Band integriert in ihrer Musik Blues-, Rock- und Funkelemente. Ihren ersten Videoclip, gedreht mit einem Smartphone, veröffentlichten sie auf Youtube. Bildrechte: Agentur agency
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Rückblick auf 2016

Impressionen von der RUTH-Preisverleihung am 9. Juli 2016 - Matthias Schriefl mit zwei Trompeten
Bildrechte: MDR/Holger John

Der Hauptpreis des diesjährigen Rudolstadt-Festivals ging an Stefan Stoppok. Außerdem beim Preisträgerkonzert zu hören: Matthias Schriefl und das Royal Street Orchestra aus Wuppertal.

MDR KULTUR - Das Radio Mo 11.07.2016 20:05Uhr 114:41 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio
Kindertanz mit Wimmerschinken
Kindertanz mit Wimmerschinken 1991 hieß das Festival "Tanz- und Folkfest", später wählte man das Kürzel TFF, seit 2016 nennt es sich Rudolstadt-Festival. Gelegenheit zum Tanzen gibt's unabhängig davon jedes Jahr. Sigrid Doberenz (Mitte) war zu DDR-Zeiten Tanzmeisterin der Leipziger Gruppe Kreuz & Square und hat langjährige Erfahrungen bei der Vermittlung von Tanzschritten an die Jüngsten.   Bildrechte: MDR/Holger John
Impressionen von der RUTH-Preisverleihung am 9. Juli 2016 - Matthias Schriefl mit zwei Trompeten
Bildrechte: MDR/Holger John

Der Hauptpreis des diesjährigen Rudolstadt-Festivals ging an Stefan Stoppok. Außerdem beim Preisträgerkonzert zu hören: Matthias Schriefl und das Royal Street Orchestra aus Wuppertal.

MDR KULTUR - Das Radio Mo 11.07.2016 20:05Uhr 114:41 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Kindertanz mit Wimmerschinken
Kindertanz mit Wimmerschinken 1991 hieß das Festival "Tanz- und Folkfest", später wählte man das Kürzel TFF, seit 2016 nennt es sich Rudolstadt-Festival. Gelegenheit zum Tanzen gibt's unabhängig davon jedes Jahr. Sigrid Doberenz (Mitte) war zu DDR-Zeiten Tanzmeisterin der Leipziger Gruppe Kreuz & Square und hat langjährige Erfahrungen bei der Vermittlung von Tanzschritten an die Jüngsten.   Bildrechte: MDR/Holger John

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