Programm

MDR 1 RADIO SACHSEN | 21.04.2015 | die Sendung nachhören : Expertenrat: Verkehrspsychologie

Studiogast: Prof. Bernhard Schlag, Verkehrspsychologe an der TU Dresden

ein wütender Autofahrer

Wer kennt ihn nicht, den täglichen Wahnsinn auf Sachsens Straßen? Vor allem in Großstädten will möglichst jeder schnell zu seinem Termin kommen, egal ob Fußgänger, Radler oder Autofahrer. Immer wieder fühlt man sich benachteiligt, weil man auf den anderen warten muss. Viele Autofahrer mit Zeitdruck reagieren ganz einfach: Das Gaspedal wird ordentlich durchgetreten. Stellt sich doch die Frage: Warum haben so viele von uns immer wieder das Bedürfnis, ein bisschen schneller zu fahren als erlaubt? Warum ist es nötig, noch bei Dunkelgelb zügig über die Ampelkreuzung zu huschen? Und worin besteht überhaupt der Reiz des Rasens? Wir fragten nach im Expertenrat bei MDR 1 RADIO SACHSEN. Unser Gast im Studio ist Prof. Bernhard Schlag. Er ist Verkehrspsychologe an der TU Dresden und antwortet auf Hörerfragen.

Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn
MDR 1 RADIO SACHSEN

Expertenrat: Verkehrspsychologie

Worin besteht der Reiz des Rasens? Fahren ältere Autofahrer unsicherer? Was ist ein guter Beifahrer? Der Verkehrspsychologe Bernhard Schlag antwortet.

21.04.2015, 11:30 Uhr | 26:22 min

Diese Schwerpunkt-Fragen bestimmten unsere Sendung:

Ein älterer Mann sitzt im Auto und spieglt sich im Seitenspiegel.
Immer wieder gibt es Unfälle, in die ältere Autofahrer verwickelt sind. Bummler sind sie auch. Oder doch nicht? Wir fragen nach.
  • Welche Ausreden hören Verkehrspsychologen am häufigsten für zu schnelles Fahren?
  • Kann man Raser therapieren?
  • Warum müssen manche Kraftfahrer, oft Männer, immer Erster sein?
  • Sind Männer generell die riskanteren Fahrer? Hat das was mit ihrer Biologie zu tun?
  • Gibt es psychologische Tricks, wie man zu mehr Gelassenheit am Steuer kommt, weniger mit Bleifuß fährt und sich aufregt?
  • Wie verhalte ich mich am besten, wenn ich von hinten oder der Seite bedrängt werde?
  • Können Frauen tatsächlich schlechter einparken, also ist ihr räumliches Vorstellungsvermögen schlechter ausgeprägt als bei Männern?
  • Sind ältere Kraftfahrer eher die unsicheren Bummler?
  • Was können Familienangehörige tun, um Gefahren für den betagten Autofahrer und die übrigen Verkehrsteilnehmer abzuwenden?
  • Sind die ganz jungen Kraftfahrer die, die schneller reagieren können, aber prozentual die meisten Unfälle bauen?
  • Was tun, wenn der Beifahrer sich pausenlos in die Fahrweise des Fahrers?
  • Wie kann der Beifahrer den Fahrer sinnvoll unterstützen und entlasten?

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Service und Informationen zum Thema:

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