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MDR 1 RADIO SACHSEN | 21.10.2014 | 10:00-12:00 Uhr : Expertenrat: Verschärfte Feinstaub-Grenzwerte - Fragen an den Schornsteinfeger

Zu Gast im Studio: Gunar Thomas, Dresdner Innungsmeister des Schornsteinfeger-Handwerkes

Ab Januar 2015 gelten für Kamine und Öfen verschärfte Feinstaub-Grenzwerte. Welche Feuerstätten müssen umgerüstet werden? Wie funktioniert ein Feinstaubfilter? Was kostet er? Antworten im Expertenrat.

Ein Mann wirft Holz in einen Kamin

Ab Januar 2015 gelten für Kamine und Öfen verschärfte Feinstaub-Grenzwerte. Viele Hausbesitzer sind beim Heizen ergänzend zu Gas und Öl wieder auf feste Brennstoffe umgestiegen, haben sich Öfen oder Kamine einbauen lassen, auch wegen der Gemütlichkeit oder auch weil z.B. Öl immer teurer wird.

Andere Hauseigentümer haben z.B. seit vielen Jahren einen Kamin im Wohnzimmer. Doch beim Verbrennen von Kohle und auch Holz entstehen erhebliche Mengen Feinstaub. Damit der nicht zu einer gesundheitlichen Gefahr für ganze Siedlungen und Wohngebiete wird, gelten eben ab Januar 2015 die verschärften Grenzwerte.  Die Lösung des Problems liegt entweder in Abriss und Neubau so einer Feuerstätte oder in der Nachrüstung mit einem Rußfilter. Wer überhaupt betroffen ist von der Neuregelung, was ein Filter kostet und was den Feuerstätten-Besitzern droht, die ihre veraltete Feuerstätte einfach weiterbetreiben, das erklären wir im "Expertenrat" von MDR 1 RADIO SACHSEN.

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Für welche Feuerstätten haben die verschärften Feinstaub-Grenzwerte keine Konsequenzen? Warum sind z.B. offene Kamine, die ja sehr viel Feinstaub produzieren, nicht davon betroffen? Wer muss abreißen und neu bauen? Für welche Feuerstätten lohnt sich eine Nachrüstung mit Rußpartikel- bzw. Feinstaub-Filter?

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Expertenrat: Rückblick auf vergangene Sendungen

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